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Ich stimme durchaus zu, dass 'geschlossene Zuchtbücher' wie es ja gerne betitelt wird, eine Einbahnstraße sind. Dass nicht plötzlich irgendwie mehr Gene in eine geschlossene Gruppe von Hunden kommen, ist durchaus logisch.
Mein Text zielte vorallem darauf ab, dass bei den Spitzen deutlich mehr Potential zur Genpool Erweiterung besteht, als nur das Auszuchtprogramm. Und mMn sollten eben jene Möglichkeiten auch als allererste umgesetzt werden - das Auszuchtprogramm macht durchaus Sinn, aber hier wird das pferd von hinten aufgezäumt -, denn die bisherige Philosophie ist einfach nur schädlich.
Und dass es eben nicht logisch ist, dass Mixe gesünder sind.
Hätte, hätte und früher einmal kann keine Argumentationsgrundlage sein. Auch wenn Rassen früher vll aus mixen entstanden sind (junge Rassen ja, aber die sind wiederum nicht weitgenug weg für das 'früher einmal' oder nicht? .. Der Torfhund war so gesehen ja eigentlich auch schon eine Rasse... Halt eine urrasse) - interessant ist das hier und jetzt und diese pauschal Aussage mit gesünderen Mixen stimmt einfach nicht, wenn man Mal ganz objektiv schaut was für mixe wir heutzutage haben.
Aber ich überlege schon einige Tage, dies hier zu verlinken; und finde dass es jetzt doch gut passt:
„Lass uns reden, mein Hundezüchter-Freund“ | GoldenMerlo.de - Silken Windsprite Hundeblog
Den Link habe ich schon gepostet und er beschreibt das Dilemma der Zucht perfekt! Daher gut ihn nochmal zu wiederholen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass mir das ganze Thema Zucht/Reinzucht etc. sehr nahe geht (was sicher auch mit meinem Beruf zusammenhängt.)
Ich finde jede denkbare Gelegenheit genetische Varianz zu erhalten und ggf. zu verbessern sollte wahrgenommen werden.