Beiträge von Bonadea

    Wunder geschehen xD

    Mein (selbstgezogenes) (Sport)Pony bekommt heute auf ihrer ersten Show ein SG3 in der Zwischenklasse bei ausschließlich zobeliger Konkurrenz - obwohl sie vollkommen abgehaart ist und ... leider auch etwas dem Standard bzgl. Größe entwachsen ist, haha. Bin aber grade einfach so happy, dass ich mal kurz ein paar Bilder reinwerfen muss!

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    Mal anders gefragt - ab wann ist eine Rasse denn als gesund anzusehen bzw. bis wann gilt sie als gesund? :ka:


    Diese ganze Rassezuchtmaschinerie ist sich ja scheinbar selbst über den Kopf gewachsen und ist inzwischen oft vor allem eins - eine Möglichkeit Geld zu machen (davon nehme ich jetzt mal die Züchter und Rasseliebhaber aus, die das in kleinem Rahmen machen, aufs große Ganze gesehen sind das aber wohl nicht so viele, schätze ich). Da hängen ganze Geschäftszweige dran, die davon leben.
    Die Gesundheit der Hunde, die sich viele so auf die Fahne schreiben, steht da unter Garantie nicht ganz oben am Fahnenmast.


    Tatsächlich glaube ich, dass das eher die wenigsten Züchter sind, die das "im großen Stil" betreiben. Ich kenne da ehrlich gesagt nicht so viele. Zumindest bei "meinen" Rassen. Das kann aber woanders evtl. auch anders aussehen.


    Gesund bedeutet für mich - keine chronischen oder immer wiederkehrenden Erkrankungen und voll belastungsfähig.

    Ist das aber nicht eine Bankrotterklärung der Verbände und Vereine?

    Weil viele Züchter betriebsblind und unfähig sind, ist der Käufer eben in der Pflicht und wenn er es nicht schafft sich zu informieren und zu recherchieren, dann hat er eben selber schuld!


    Ich rede jetzt von QUALZUCHT - also Rassen, die ganz gezielt auf Qualzuchtmerkmale selektiert werden (Zwerge, Riesen, Falten, Fell, Brachycephalie). Wer das kauft - sorry, der ist selbst schuld. Dafür brauch ich kein Diplom in Biologie um zu erkennen, dass sowas eben QUAL verursacht. Einfach nur gesunder Menschenverstand und 10 Minuten Google!

    Es gibt ja noch SEHR viele Rassehunde, die gesund sind. Also diese Probleme nicht haben und auch im Leistungsbereich eingesetzt werden. Das muss man ganz klar von Qualzucht trennen.

    Natürlich haben fast alle Rassen ein gewisses Potential für genetische Erkrankungen. Die einen mehr, die anderen weniger. Da kommt auch der Züchter wieder mehr ins Feld und hier wird es für einen "Neuling" in der Szene schwer zu entscheiden, wie hoch ein Risiko bei Rasse xyz ist. Das ist sicherlicher wahr.

    Ich züchte Rassehunde. Ich bin im VDH. Ich sehe einiges, was mir Sorgen bereitet. Habe aber vier absolut fitte, gesunde Hunde. Alle im Sport. Und ich kenne nochmal hundert so viele.
    Verbandszucht ist also schon ein Garant für eine gewisse Kontrolle und auch ein Medium für vernünftige Untersuchungen und Pflichten seitens der Züchter. Man sollte das Auge für das Ganze behalten. Vom Prinzip her ist die Idee der Verbandszucht sehr gut! Denn es ist ein Kontrollorgan und eine Versicherung, dass offizielle Untersuchungsergebnisse richtig und vergleichbar sind.

    Problem sehe ich eben in der kompletten Isolation weniger Individuen und die zunehmend genetische Verarmung. Es wäre also von Vorteil, wenn man es schaffen würde innerhalb dieses Systems der kontrollierten Zucht eine Strategie für möglichst viel Varianz zu etablieren.

    Ich glaube schon, dass die Verantwortung beim Käufer, beim Züchter und dem Verband/Verein liegt. Es ist eine Kombination aus allen drei Säulen. Jeder Züchter war schließlich irgendwann erstmal ein ganz normaler "Käufer" - und DANN hat sich derjenige zum Züchter entwickelt. Das heißt, es gibt immer eine gewisse Motivation eine Rasse zu kaufen und zu besitzen.

    In einer Zeit, wo die Informationen so einfach zu bekommen sind, sollte es also möglich sein sich über Qualzuchtmerkmale zu informieren und die richtigen Schlüsse für sich zu ziehen.

    Leider lassen sich aber viele Leute schnell blenden und filtern ihre Informationen sehr selektiv. Hat man dann die 2000 Euro Tierarztrechnung auf dem Tresen und ist krank vor Sorge, weil der Bully bei der kleinsten Belastung kollabieren könnte - dann sucht man schnell jemanden dem man die Schuld für all das geben kann. Und das ist dann nur zu gerne der Züchter.

    Nein - so einfach darf man es sich nicht machen. Ich gehe auch nicht zum Autohändler und kaufe ne runtergekommene Karre und glaub dem Verkäufer ungesehen, dass der "top in Schuss ist".

    Auch beim Hundekauf darf man sein Hirn nicht vergessen!

    Hinzu kommt das Verbandswesen und Vereinsstrukturen, die gefüllt sind mit langjährigen Züchtern, denen man sicher eine gewisse Betriebsblindheit zusprechen kann und die schon so lange im "System" feststecken, dass dort eben auch kein wahnsinniger Fortschritt erwartet werden kann. Zumal die wenigstens Züchter wirklich ein gutes genetisches Wissen besitzen. Das macht es nicht einfacher.

    Davon abgesehen sind sehr, sehr viele Qualzuchtrassen auch "Trendrassen", die eben für den breiten Markt auch ohne Papier wahllos produziert werden. Sieht man ja an den Wurfzahlen vom VDH ... die wenigstens Bullies haben Papier. Und dennoch sind die genauso krank, wie die Verbandshunde.

    Primär würde ich daher sagen - der Käufer ist in der Pflicht!

    Naja ... die Welt ist halt gross und es gelten nicht überall dieselben Standards. Manchmal lassen sich noch an anderen Orten der Welt (meine jetzt nicht speziell den Mops) Exemplare finden.

    (Reinrassig ... als ultrawichtig ... diese Thematik hast Du mir mit Deinem geschlossenen Buch nahegelegt. Weil es nur und ausschliesslich darum ginge ... Mir persönlich ist das ehrlich gesagt, ziemlich wumpe ...).


    Ich werde das Gefühl nicht los, dass du meine Beiträge irgendwie immer noch nicht verstanden hast.


    Egaal - ich klink mich jetzt aus und gehe mit meinen reinrassigen (:P) Hunden zum Hundesport. Denn ich bin Züchter einer Rasse und trotzdem in der Lage Dinge an Rassehundezucht zu kritisieren, die mir nicht passen.

    Habt euch lieb, bis dann.
    ;)

    Ehrlich gesagt war mir nicht klar, dass du mit Rückzucht die Öffnung irgendwelcher Zuchtbücher meinst.
    Und so habe ich hasileins Beitrag leider auch überhaupt nicht verstanden. Linienzucht und die Öffnung von Zuchtbüchern sind ja nun mal auch zwei sehr unterschiedliche Dinge! Zumal Rückzucht auf bestimmte Merkmale ja auch innerhalb einer Rasse stattfinden kann.


    Schreiben kannst du was du willst.

    Gibt es freilebende Möpse mit längeren Nasen, die man aufnehmen könnte oder gibt es sie nicht? Was ist so witzig an der Frage?


    Sorry, das war natürlich ironisch gemeint.

    Freilebend, haha? Was meinst du ;-)
    Nein, es gibt ganz sicher keine reinrassigen (ist ja auch ultrawichtig!!!! Achtung wieder Ironie) mit langen Nasen. Das ist der Witz für mich. Als ob.

    Und wenn es einen mit bisschen (!) mehr Nase gibt, dann hat er Allergie, Bandscheibe, Hornhautulcus oder Patella. Such dir was aus. Richtig gutes Genmaterial für den fitten Sportmops (Achtung, wieder Ironie!).

    Bitte nimm meine Beiträge nicht persönlich. So sind sie nicht gemeint. Ich bin nur so absolut gesättigt mit diesem Tierleid, dass mir dabei einfach nur die Galle hoch kommt.

    Also ich hatte gelesen, dass man dafür plädiert, sie vermehrt öffnen zu lassen bzw. wenn sie bereits geöffnet wurden, dass die Praxis dem folgen sollte (damit tut man sich wohl noch schwer).
    Habe ich das falsch gelesen? Oder hätte ich das Deiner Meinung nicht lesen sollen, weil es für Dich nicht Thema ist?

    Oder habe ich übersehen, dass man neuerdings hier im DF und im Qualzucht-Thread nur und ausschliesslich so diskutieren darf, dass die Bücher geschlossen bleiben? Wozu diskutieren wir dann überhaupt noch?


    Nein. Aber ich habe doch ganz klar Bezug auf Jochens Beiträge genommen, die sehr ausführlich dargestellt haben, wieso geschlossene Zuchtbücher zur genetischen Verarmung führen. Und er hat dafür plädiert wieder auf mehr Varianz zu achten. Ich habe ganz klar die AKTUELLE ZUCHTPRAKTIK kritisiert, die diese Varianz nicht will.

    Dann kam ein Beitrag, dass das ja jetzt wieder "Rumgehacke auf Linienzucht" ist, wo du meintest, es sei genau deine Meinung.

    :ka:

    [...]Dazu müsste ich wissen, ob mit einer adäquaten Anzahl reinrassigen Möpsen nicht gezüchtet wird, weil ihre Nasen zu lang sind (gibt es solche überhaupt :ka: ) und somit dem gewünschten Aussehen nicht entsprechen (ganz global).


    Witz komm raus.