Also man weiß echt nicht so richtig was man davon halten soll.
Ich hab schon den Eindruck, dass die Betreiberin durchaus in der Lage ist mit solchen Hunden umzugehen (immerhin lebt sie noch
Hände und Füße sind auch noch dran!) und auch einschätzen kann, wie man sie handhaben muss. Ich glaube z.B. nicht, dass sie bei dem Dogo vor der Kamera in den Zwinger reinspaziert wäre, wenn sie nicht gewusst hätte wie er reagiert.
Sie hat die Hunde immer gut gesichert.
Man darf auch einfach nicht vergessen, dass das keien "normalen Hunde im Training" sind.
Aber die Unterbringung und auch die Fütterung der Hunde ist einfach .... grausam. Nicht nur unter sozialen Aspekten betrachtet, sondern auch unter hygienischen.
Mir kommt es so vor, als ob die Ursprungsidee mal ganz gut war, aber es mittlerweile einfach ein Sammelsurium an schwierigen Hunden geworden ist. Zu viele Hunde, auf viel zu wenig Platz. Kapazitäten sozusagen total übergequollen. Und aus der Not macht man dann halt ein System ... alle Hunde zusammen in einen Topf werfen und der Sache seinen Lauf lassen.
Ich denke der massive Stress, den diese Hunde in der Gruppe aushalten müssen, macht sie dann vermutlich im Training etwas "zugänglicher", weil sie mit dem Menschen deutlich weniger Stress erleben. Das System ist halt nur irgendwie nicht so durchdacht ... die unsicheren, devoteren Hunde kriegen nur eins auf die Fresse, die Dominanten ... was lernen die?!
Aufgrund einiger positiver Äußerungen hier im DF hatte ich mal fast einen Kundenhund zur Hellhound Foundation geschickt - es kam dann alles ganz anders und es wurde doch nix. Aber nach dem Video ... ich glaube ich würde da keinen Hund hinschicken. Aber ist nur ein Bauchgefühl.
Schade, dass man so wenig vom eigentlichen Training sieht.