Beiträge von Bonadea


    Ja, da gebe ich dir recht! Finde die Protagonistin auch sehr authentisch und vor allem sehr reflektiert. Fand ich auch sehr angenehm beim Lesen!

    Ich habe Daughters of no worlds gestern beendet!

    Ich versuche ein paar Gedanken dazu zu schreiben, ohne wirklich etwas zu spoilern!

    Ich mochte es, es war dann aber doch irgendwie ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Die Protagonistin ist interessant, ihre Vergangenheit authentisch ... nur mittendrin wird die Story irgendwie so ... mir fehlt das richtige Wort ... sagen wir einfach ... irgendwie "schnell", wo es vorher eher "langsam" war. Und mir fehlt da manchmal die logische Brücke.

    Das ganze politische Drumrum, der Krieg, die Unruhen, die Welt ... alles wird so am Rande mal angeschnitten, aber nie wirklich für den Leser schlüssig erklärt, sodass sich mal ein komplettes Bild ergibt. Deswegen wirken manche Entscheidungen so sinnlos (warum ist jetzt Krieg? Wer kämpft jetzt eigentlich gegen wen? Was sind die politischen Ziele des Ordens?!!!).

    Bin gespannt auf die kommenden Teile und hoffe, dass wir da nochmal besseren Einblick bekommen. Es ist ja auch fast alles aus der POV der Protagonistin geschrieben, die leider wirklich absolut ahnungslos ist und ihre eigene Agenda hat. Deswegen hoffe ich ein bisschen, dass sich viele Fragen in den kommenden Teilen noch aufklären.

    Und was auch mal angenehm war - die Romance ist glaubhaft xD Kein "muskelbepackter Shadowdaddy", sondern ein Typ mit Brille, Büchern und Blumen und eine sich entwickelnde Freundschaft/Liebe.

    Dann kommt einfach oft mal der nette Satz "Ach schau, da ist ja die Muddi!" und alle lächeln und alles ist gut.

    Das koennteb ich vermutlich noch ueberhoeren.

    Der TA beim impfen meinte zu Grimm und mir 'die Mama regelt das schon' (er meinte Grimms Energie). Ich dachte erst, er meinte ich habe Grimm gezuechtet und hab gesagt, dass ich seine Mama nicht habe, sondern er gekauft ist. Als er dann sagte 'Nee ich meinte Sie, Sie sind doch die Mama' ist mir alles aus dem Gesicht gefallen und mein Blick + 'aeh nein, das bin ich ganz sicher nicht!' haben wohl dafuer gesorgt, dass er mich nie wieder so bezeichnet. Das ist fuer mich einfach echt ein No-Go (so wie bei uns passiert, nicht wie bei dir beschrieben) und das teile ich meinem Gegenueber auch so mit :ka:


    Ja gut. Sowas würde ich jetzt auch nicht unbedingt sagen, es sei denn ich kenne die Besitzer schon wirklich sehr, sehr lange und kann die richtig einschätzen. Aber für mich sind die Besitzer auch keine "Eltern", oder "Mamas" oder "Papas" - ich finde es nur im Umgang manchmal deutlich netter und schneller Mutti, statt F r a u c h e n zu sagen.

    Ansonsten ... ja, man kann es ja kommunizieren. So oder so war es vom Tierarzt ganz sicher in keinster Form respektlos gemeint. Wenn es einen stört, dann einfach ansprechen.

    Also als mir die Tierärztin sagte "oh da will jemand schnell zur Mutti" als Clovi zu mir zog, hab ich mich weder übergriffig behandelt gefühlt, noch an ihrer Professionalität gezweifelt.


    Danke ♥

    Falls so Sätze fallen, dann ohne Besitzer im Raum "ich hab die Mutti schon angerufen, die kommt dich gleich holen" zum Hund oder "die Mutti ist schon informiert bei der Übergabe" zum Kollegen - und wenn Besitzer dabei, dann eigentlich ausnahmslos wohlwollend und um die Spannung zu lösen. Eben wirklich oft in dem Kontext, dass man den Hund gerade vom Röntgen/Blutabnehmen whatever zurückbringt.

    Dann kommt einfach oft mal der nette Satz "Ach schau, da ist ja die Muddi!" und alle lächeln und alles ist gut.

    Natürlich rede ich nicht den Besitzer mit "Hundepapa" an.

    Ich würde mich auch niemals selbst als "Hundemama" bezeichnen.

    Aber ... meine Güte. Das ist doch einfach nur eine nette Umschreibung und in keinster Form irgendwie abwertend gemeint.

    Man kann professionell und trotzdem nett sein. Eben an den Kontext angepasst. Erfordert eben manchmal etwas Feingefühl. Aber meiner Erfahrung nach, fühlen sich die meisten Besitzer deutlich wohler und ernst genommener, wenn man auf Augenhöhe und nicht immer so "bierernst" spricht.

    Aber man kann es nicht allen recht machen.

    Bei Patienten auf Station kenne ich oft auch eher den Besitzer (Nachnamen), weil darüber eben die Dokumentation läuft und manchmal hat man nicht immer direkt den Hundenahmen parat. Dann kann es auch schon mal sein, dass ich auf Station latsche und meinen Helfern sage "Frau Schmidt wird gleich entlassen, Frau Jovanovic braucht noch Amox, Herr Rathmann soll heute bitte nicht mehr gefüttert werden"

    xD

    Ganz normal :lol:

    Also ich finde diese Aussage sehr bedenklich. Hier werden Menschen verhundlicht! :winking_face_with_tongue:


    Wir kann, der kann!

    Wir machen das in beide Richtungen xD