Ich denke alleine die Tatsache, dass bei einer Obduktion der Tierkörper sprichwörtlich in seine Einzelteile zerlegt wird, reicht aus um dem Besitzer eine Herausgabe zu verweigern.
Ich bin sicher nicht zart besaitet, aber MEINEN Hund, zu dem ich ein emotionales Verhältnis hatte, den ich liebe und wertschätze - den möchte ICH nicht komplett zerschreddert in einer Mülltüte zurückbekommen.
Den Umweg über das Krematorium finde ich jedoch eine gute und besitzerfreundliche Lösung.
Ich war immer gerne in der Pathologie im Studium, MIR war aber persönlich auch ziemlich schnell klar, dass schon wirklich extrem "besondere" Umstände vorliegen müssten, damit ich meinen Hund nach seinem Tod in die Patho bringen würde.
Wenn nicht weitere Leben davon abhängen, dann möchte ich meine Hunde - am Stück - nach ihrem Tod zum Krematorium bringen und dann mit einer gewissen "Restwürde" verbrennen lassen.
Das ist aber selbstverständlich eine rein emotionale Entscheidung, die jeder selber treffen muss. Deshalb sollte das auch niemand als Wertung verstehen. Aber ich persönlich könnte nur sehr schwer mit dem Gedanken Frieden schließen, dass der Körper meines Hundes nach seinem Tod noch komplett auseinandergepflückt wird.
Ich schaue mir die Folge morgen an und bin gespannt! Ich mag die Rütter unterwegs Folgen auch immer sehr gern! :)