Also die ist wirklich an mir vorbeigegangen. Weißt du wie die heißt?!
Beiträge von Bonadea
-
-
Jein.
Das In-Kauf-Nehmen finde ich auch bedenklich. Sobald ein potentielles Problem bekannt ist, sollte man darüber nachdenken, wie man züchterisch damit umgeht. Zumal die Theorie ist, dass die fehlende Sättigung mit den gewünschten Eigenschaften der Hunde zusammenhängt.
Der "Vorteil" solcher Probleme ist, dass sie garantiert auch den Menschen stören. Da ist anzunehmen, dass die Menschen relativ bald genug eigenen Leidensdruck haben um was zu ändern, wenn diese Eigenschaft extreme Ausmaße annimmt.
Das verwässert aber den Begriff Qualzucht.
DCM beim Dobermann ist ein potentielles Problem und "Qual" - aber keine echte "Qualzucht". Es wurde unbewusst in den Linien etabliert, aber es gab kein direktes Merkmal, wodurch DCM gezielt gefördert wurde.
Und so ist es doch mit einer Vielzahl an Problemem in der Rassehundezucht. Heißt nicht, dass diese Probleme nicht schlimm sind oder einer Diskussion nicht würdig sind - nur finde ich, dass sie nicht so direkt das Thema "Qualzucht" treffen.
Bzgl. des Sättigungsgefühls. Das hält sich ja ganz hartnäckig, meines Wissens nach ist das aber gar nicht so "gut erforscht" wie es immer verbreitet wird. Ich glaube Workingcurly hatte dazu mal recht interessante Infos zu der Studie in einem anderen Thema.
-
Obwohl.... Bei uns haben mal irgendwelche Jugendlichen auf ner Kirrung 100m entfernt von unserem Ansitzplatz ne Party gefeiert. Schönen Dank auch!! Da kam tatsächlich ein Fuchs bei Männe. Hat die Kids nicht beeindruckt.
Keine Sorge!! Der Schuss ging in die entgegengesetzte Richtung.
Seid ihr hingegangen und habt es ihnen erklärt?
Wie sollen die wissen, dass da jemand "ansitzt"? Darüber hätte ich mir selbst als Jugendliche unterwegs mit Freunden ebenfalls keine Gedanken gemacht.
Wir sind zuletzt in Bayern über eine "Kirrung" mit den Hunden beim Gassi gestolpert. Hätte ich nicht zwei Wochen vorher davon hier gelesen, hätte ich mich gefragt welcher Vollhonk Mais im Wald auskippt

Ihr dürft auch nicht immer davon ausgehen, dass alle "Normalos" euch das Leben extra schwer machen.
-
Pets Lover.
Aha.
-
Danke euch! Rein vom Gefühl her, würde ich die Target-Methode bevorzugen. Da ich zu Beginn eben auch viel zuhause machen kann. Zugang zum Steg bekomme ich bei meiner Trainerin, die Frage ist nur, wie ich das zeitlich hinkriege.
Aber Myles muss auch nicht mit 18 Monaten direkt starten, ich hab da nicht so einen Druck. Ansonsten können wir auch erstmal Jumpings laufen und weiter an den Zonen arbeiten. Er muss ja erstmal wachsen und nicht zu gross werden. Sonst hat es sich eh erledigt 

Ich könnte in meinem kleinen Garten auch eine Planke hinstellen, aber da der Garten etwas Schieflage hat, verzichte ich lieber auf einen ganzen Steg.

Auf jeden Fall würde ich einen Online Kurs buchen. Bonadea Der von Katariina Podlipnik ist auf Englisch oder Deutsch?

englisch :)
-
Ich finde es echt etwas ... hmm ... erschreckend ... dass Beiträge so "falsch" interpretiert werden.
Nirgendwo steht, dass man jeden Tag mit seinem Hund 10km am Stück Gassigehen MUSS. Das erwartet doch auch keiner.
In der Quazuchtdebatte geht es doch um einen ganz anderen Punkt. Nämlich daum, dass viele Qualzuchthunde rein körperlich nicht in der Lage sind diese Strecke zu bewältigen - auch nicht mit Training.
Ein Hund, der im Outback gelebt hat und einen funktionalen Körperbau hat wird die 10km rein körperlich schaffen. Das heißt im Umkehrschluss aber doch nicht, dass du jetzt mit ihm 10km jeden Tag durch die Gegend laufen musst

-
Mal eine OT-Frage deswegen Spoiler
Spoiler anzeigen
Bei der Ausdauerprüfung wird verlangt, dass der Hund bei 12-15 km/h trabt. Meine Terrier-Hündin (rund 40 cm) ist immer schon bei 10 km/h in Galopp gewechselt. Ist sie da eine absolute Ausnahme? Hätte ich ihr dann für eine Ausdauerprüfung irgendwie beibringen müssen schneller zu traben? Sie bevorzugt einfach Galopp.
Hab ich mich auch gefragt. Mein 35,5cm Sheltie würde das Tempo glaub ich nicht so gut im Trab halten, weil ihre Schrittlänge einfach kürzer ist.
-
Die Stunde stimmt nicht.
Auszug zum Belastungstest im Club für Möpse im VDH
ZitatMitglieder des CfdM beachten bei einem Belastungstest bei den Kollegialvereinen (VK und DMC) bitte die strengeren Vorschriften im Club für den Mops. Auch bei den Kollegialvereinen müssen CfdM-Mitglieder mit ihren Hunden die Wegstrecke von 1 Kilometer in 8 Minuten absolvieren (In VK und DMC in 11 Minuten).
-
Grad bei den Chis kann man das Lenker ja noch rumreißen. Es gibt wirklich viele "kompakte, robuste Chis" !!! Tolle Kleinhunde, wenn nicht so extrem verzwergt und verkürzt!
-
Alles anzeigen
Wieso? Sie schreibt doch selbst, dass der Film ihrer Meinung nach einen Oskar verdient hat. Den gibt es doch nicht für Dokumentation, sondern für Spielfilme.
Das Video kann ich zwar nicht sehen, weil ich nicht bei FB bin, aber nach dem Text muss ich davon ausgehen, dass das sowieso alles nicht echt sondern reine Schauspielerei mit Hunden ist.
Es gibt auch den Oskar für den Besten Dokumentarfilm.
In dem Film sagt sie auch einige Wahrheiten.Das VDH Möpse in der Minderzahl sind.
Das seit 10 Jahren der Belastungstest gemacht wird.
Das Möpse die den niemals schaffen würden von Ihren Besitzern nicht vorgestellt werden und zumindest unter einem VDH Verband keine ZZL bekommen und nicht in der Zucht eingesetzt werden.
Und allen die sich über den Belastungstest mokieren dürfen sich mal erinnern das er in Zusammenarbeit mit TÄ Gremien kreiert wurde.
Kromfohrländer.
Sind laut ihrem Standard Brachycephal.
Chinas sind nicht brachycephal.
Doch, sind sie.
Dazu musst du dir nur die Definition von Brachycephalie anschauen. Im Prinzip, sobald die Nase kürzer als der Schädel ist, ist der Hund lt. Definition brachycephal.
Hunde: Wissenswertes über den Kopf - Kopfformen beim Hund...
Qualzuchten II
positionspapier-SVK-ASMPA-kurzkoepfigkeit-bei-hunden.pdf
Ürigends, der im CH Text genannte S-Index=Nasenlänge/Schädellänge=1,25 wird erreicht sobald die Nase etwas länger ist als der Schädel.Ergänzend:
Dazu wurde ein Qualzuchtgutachten erstellt.
Laut dem Gutachten, hättest du deinen Wurf nicht machen dürfen.
Deswegen muss man korrekterweise brachycephal von extremer Brachycephalie unterscheiden. Eine ganze Menge Hunderassen sind nämlich brachycephal und viele haben damit tatsächlich keine Probleme. Wie man ja der Liste an Rassen entnehmen kann. Da muss man fairerweise schon Unterschiede machen und das ist ja genau die Kritik am Gutachten, dass es eben wenig "messbare Fakten" gibt. Aber immerhin wurde da schon mal was niedergeschrieben.
Bzgl. meines Wurfes - worauf willst du hinaus?
Merle? Da bin ich ganz gut informiert. Das Gutachten berücksichtigt dazu auch nicht die aktuelle Forschung (ist ja auch alles brandneu und es dringt nur sehr langsam in die Züchterkeise vor). Ich persönlich halte das Risiko also für sehr überschaubar. Aber ja, definitiv - und berechtigerweise - steht es im Qualzuchtgutachten und ich bin gespannt, was sich die nächsten Jahre so tut.