Beiträge von Bonadea

    Ist zwar total unerheblich für deine Entscheidung - aber ich habe jetzt nochmal nach den Fotos von dem Shooting gesucht und leider nur dieses Eine gefunden, aber ahhhhhh - ich schwelge in Erinnerungen! Das war wirklich einer der wenigen Hunde, die mich einfach umgehauen haben :D

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    Also wir hatten mal zwei Dalmatiner bei uns im Agi. Dort waren sie ... eher gemütlich unterwegs. Die Besitzerin selbst ist mit denen ganz sicher nicht jeden Tag 2 Stunden unterwegs gewesen. Die waren aber auch generell von der Sorte genügsam. Mit anderen Hunden komplett unproblematisch. Beide waren auch Deckrüden, sofern ich das noch richtig im Kopf habe.

    Ein Stallkollegin hatte einen Dalmi. Auch der war recht easy. Hat sie immer auf die Ausritte begleitet und lief wortwörtlich sonst einfach "nebenher". Ging jedenfalls nicht jagen und hat keinen Stress gesucht.

    Vor ein paar Jahren durfte ich mal eine ganz bezaubernde Dalmidame fotografieren. Die war ein Herzstück! Sowas Liebes, Sanftes ♥ Spätestens da, haben mich die Dalmis um ihren Finger gewickelt. Die Hündin war auch eher "genügsam".

    Ich denke schon, wenn die jung sind und voll im Saft stehen, dann wollen die sicher auch Strecke machen. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass das auch ein bisschen Gewöhnungssache und sicher auch Charaktersache ist. Ist zwar nicht super repräsentativ, aber die Dalmis, die ich jetzt kennengelernt habe, waren mit ihrem Pensum alle ganz zufrieden.

    Ja, mein ich doch.

    Gibt es, aber sind schwer zu bekommen.

    Und man muss als Hundeanfänger halt aufpassen, da weiß man ja einfach viele Dinge noch nicht richtig einzuordnen, weil einem schlicht die Erfahrung fehlt.

    Ich meine ja nur - oft wird ein erwachsener Hund als "beste Lösung" verkauft, aber nur weil ein Hund stubenrein ist, ist er deswegen ja nicht automatisch perfekt erzogen und sozialisiert, ein Kinder- und Katzenfreund, bleibt perfekt alleine und fügt sich einfach so ein.

    Und viele sind zu ungeduldig und warten nicht auf "DEN" Hund, sondern "bestellen" sich dann womöglich doch aus Rumänien eine arme Seele per Foto, in der Hoffnung ein gutes Werk zu tun und dann ist das Drama oft perfekt. Leider schon zu oft selbst miterlebt. Aus dem Grunde einfach nur eine vorsichtige Warnung.

    Was die TE draus macht, ist selbstverständlich ihre Sache!

    Man darf nur nicht vergessen, dass ein erwachsener Hund eben auch noch ein ganzes Paket an Eigenschaften mitbringt, die man teilweise null einschätzen kann - besonders wenn über die Vergangenheit nicht wirklich was bekannt ist. Mir persönlich wäre das mit zwei kleinen Kindern einfach zu heikel. Wie man hier im Forum ja auch jüngst wieder in entsprechenden Themen eindrucksvoll lesen konnte, kann man da wortwörtlich eine tickende Zeitbombe als Anfängerhund verkauft bekommen. Das würde ICH nicht an meinen Kindern testen wollen.

    Muss natürlich nicht so laufen. Aber ich sag mal so: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
    Die Art von Hund, die hier gesucht ist, ist halt schon stark nachgefragt und nicht sehr einfach zu finden.

    Unmöglich ist es abwer nicht, das stimmt. Viel Glück bei der Suche :)

    Ich wurde markiert, hier bin ich.

    Ich habe jetzt aber nur die letzten drei Beiträge gelesen.

    Bzgl. Gesundheit bei Boxer und Dalmatiner ... schwer zu sagen, Dalmatiner sehe ich deutlich seltener als Boxer.

    Die Boxer, die ich so erlebt habe im Kundestamm, sind eigentlich meist wirklich sehr aufgeschlossene, freundliche und sehr distanzlose Gesellen. Sie kommen wegen allerhand Problemen: top 4 würde ich sagen: Haut/Allergie, Bewegungsapparat, Verdauungsprobleme, Krebs.

    Hatte aber auch schon welche mit Überhitzung da (gestörte Thermoregulation durch Brachycepahlie). Naja und dann eben die Sache mit den Augen und das Sabbern, das muss man halt mögen. Ich mag die Boxer als Patienten schon, weil sie halt wirklich nett sind. Aber schon rein aus gesundheitlicher Sicht würde bei mir sicher keiner einziehen.

    Ich glaube schon, dass der Dalmatiner weniger Baustellen hat. Bis auf einen Rüden mit der klassischen Steinproblematik im Urogenitaltrakt, kann ich mich eigentlich an keinen einzigen erinnern, der irgendwie durch eine besondere "Rasseproblematik" aufgefallen wäre. Die kommen halt wegen den üblichen Sachen: vertreten, Zecke, Zwingerhusten, mal was falsches gefressen ....

    Das sind aber nur rein objektive Beobachtungen und wie gesagt, ich behandel vielleicht .... 10-15 Dalmatiner im Jahr? Das ist jetzt nicht sooo wahnsinnig viel. Da lässt sich kein Rückschluss auf eine gesamte Rasse ziehen. Aber einige von denen sind auch schon wirklich ältere Herrschaften.

    Bin da nicht so ganz im Thema, aber wenn Dalmatiner, dann würde ich vielleicht echt mal so in die Richtung der LUAs gucken.

    Ich gebe zu, Dalmatiner gefallen mir richtig gut und ich finde es total schade, dass man sie so selten sieht. Durch ihre wenige Spezialisierung sind sie sicherlich tolle Begleithunde für Familien, die schon einen aktiven, größeren Hund haben möchten.

    Wunderschöne Hunde ♥

    Klingt für mich ehrlich gesagt auch eher nach Welpe vom Züchter.

    Was für Eigenschaften soll euer Hund denn haben?

    Soll er "nur" ein Familienhund sein, der euch begleitet?

    Habt ihr vor aktiv mit den Hund etwas zu machen (Hundesport)?

    Gibt es irgendwas, was für euch ein großes Problem darstellen würde (Jagdtrieb/Ableinbarkeit, Unverträglichkeit mit Artgenossen, Bellfreude, Haarkleid, Reaktivität auf Reize .... etc.)

    Vielleicht kann man euch ja schon eine gute Idee geben, in welchen Rassensektor ihr mal gucken könntet.

    Das wird beim Hund halt auch erstmal richtig schön bluten. Vermutlich tagelang. Bei jedem Schütteln Blut an der Wand. Lecker. Heilen wird es auch kacke. Ohrringe wären außerdem ein zusätzlich hochgradiges Risiko für Verletzungen - der Hund bleibt damit doch total schnell irgendwo hängen und skalpiert sich womöglich noch.

    Was für eine hirnverbrannte Idee.

    Wieso kauft sie sich nicht ein Stofftier? Das kann sie färben, piercen und behängen wie sie lustig ist.

    Es ist außerdem VERBOTEN.

    Ich würde mal tippen, die meisten Kaiserschnitte haben wir bei Chihuahuas und Französischen Bulldoggen zu verzeichnen.

    Das ist aber keine evidenzbasierte Datengrundlage. Könnte auch einfach daran liegen, dass das die klassischen Rassen für entsprechendes Klientel sind ...

    Was Lehrmeinung ist und was Züchter machen sind ja zwei Paar Schuhe ...

    Da hast du leider vermutlich Recht, wobei ich ja doch immer die Hoffnung habe, dass man sich als Züchter mit den aktuellen medizinischen Erkenntnissen zu Deckakt/Trächtigkeit/Geburt/Kompliaktonen befasst und danach handelt.

    Du weißt nicht wie oft es einem im OP in den Fingern zuckt so eine Hündin einfach zu kastrieren ...


    Es gibt schon wirklich richtig tolle Züchter. Aber leider auch genau so viele, die das Wort Züchter nicht im Ansatz verdient haben. Bei uns landen auch eher die "wir wollen mal Welpen haben" Vermehrer, oder die, die das schnelle Geld sehen. Da muss man sich schon mal echt einen Spruch verkneifen.