Beiträge von Bonadea

    Zum Tierarzt zu gehen, ist nie verkehrt. Bei dem Hund sollte vielleicht eh mal abgeklärt werden, was da auch hormonell bzw allgemeingesundheitlich los ist. Leider schieben das die meisten Tierärzte weg, dass es auch hormonelle Störungen gibt, die das Verhalten beeinflussen bzw wo sich Stresshormone und Verhalten gegenseitig stark beeinflussen. Hab ich hier auch vor kurzem erlebt, ein Tierarzt hat sich geweigert das Blutbild zu machen bzw die relevanten Werte anzufordern und der zweite hat es gemacht, dann die Ergebnisse selbst interpretiert und tolle Erziehungstipps aus dem Kalenderblatt gegeben. Erst die Anweisungen vom Verhaltenstierarzt, nachdem er die Laborergebnisse vorliegen hatte, waren positiv und eine Medikamentation wurde ausgearbeitet.

    Ein guter Trainer hat da eigentlich auch immer einem spezialisierten Tierarzt dabei, dass von beiden Seiten beobachtet und nachjustiert wird.

    Genau!

    Daher unbedingt zu einem Tierarzt, der sich auf Verhaltenstherapie spezialiert hat. Die gängigen Tierärzte haben dafür meist einfach keine echten Kompetenzen.

    Und ich würde dir auch empfehlen sie gesundheitlich mal checken zu lassen. Also mindestens mal ein großes Blutbild mit kompletten Schilddrüsenprofil.

    Unabhängig davon, halte ich das Pensum für sie aktuell für deutlich zu wenig. Aber ich bin kein Trainer (!!!!).

    Wenn es MEIN Hund wäre, würde ich 1x tgl. irgendwo in die Pampa fahren (Ziel sollte sein, dass du so wenig Trigger wie möglich triffst, also keine Hunde, keine Menschen ...). Laufleine dran und mit ihr irgendwo Gassi gehen, damit sie ihren Stress etwas runterlaufen kann. Rennen würde ich dabei komplett verbieten. Um ihre Erregung etwas zu drosseln, könntest du zwischendurch mal beiläufig Leckerlis ins Gras werfen.

    nee das passt schon. Für solche Hunde auf Entzug sind wirklich Grashalme schon Trigger. Es geht jetzt nicht um ewig. In ein paar Wochen kann man es mit den Spaziergängen so machen wie du es vorschlägst aber bsi dahin muss man echt alles meiden um die körpereigenen Drogen aus dem Körper zu kriegen.

    Die holt sich den Kick doch auch in der Wohnung (bis hin zur Automutilation).

    Man wird die nicht auf "null" runterfahren können, das ist doch genau das Problem. Dafür steckt sie schon zu tief drin. Ganz egal ob man die jetzt 10 Tage in die Gummizelle sperrt, oder mit ihr zwischendurch mal Gassi geht.

    Daher mein Rat für etwas kontrollierte Bewegung zu sorgen, damit immerhin ein Teil vom Stress abgelaufen werden kann.

    Körperlicher Ausgleich kann auch ein Ventil sein.

    Und langfrisitg muss natürlich ein gutes Trainingskonzept her.

    Ich würde einen auf Verhaltenstherapie spezialisierten Tierarzt mit ins Boot holen, ggf. kann man sie mit Medikamenten unterstützen. Solche Sachen dürfen aber nur BEGLEITEND zu einer Verhaltenstherapie durchgeführt werden und sind IMMER zeitlich limitiert.

    Unabhängig davon, halte ich das Pensum für sie aktuell für deutlich zu wenig. Aber ich bin kein Trainer (!!!!).

    Wenn es MEIN Hund wäre, würde ich 1x tgl. irgendwo in die Pampa fahren (Ziel sollte sein, dass du so wenig Trigger wie möglich triffst, also keine Hunde, keine Menschen ...). Laufleine dran und mit ihr irgendwo Gassi gehen, damit sie ihren Stress etwas runterlaufen kann. Rennen würde ich dabei komplett verbieten. Um ihre Erregung etwas zu drosseln, könntest du zwischendurch mal beiläufig Leckerlis ins Gras werfen.

    Aber wie gesagt, ich bin kein Trainer. Ich kenne euch nicht,

    Aber was du erzählt klingt schlimm und ich denke hier ist es nicht nur mit Tipps aus einem Forum getan.

    Aber du hast dir ja schon Hilfe geholt. Ich würde das Ganze nochmal intensiv mit der Trainerin besprechen, auch ob hier aufgrund der massiven Stereotypien nicht auch eine medikamentöse Therapie indiziert ist.

    So lange dein Hund entspannt ist und sich wohlfühlt, denke ich, passt es ganz gut.

    Es klingt jetzt auch nicht so, als würdet ihr gar nichts machen.

    Die Frage ist ja auch ein bisschen, was soll sie später alles können/leisten? Legt ihr Wert auf Hundesport oder andere Aktivitäten? Wenn ja, dann würde ich versuchen sie dosiert in dieser Richtung zu fördern.

    och, schade, dass Jin und ich nicht dabei waren |)

    Aber mit dem TS kann man gerne so viel drohen, wie man will - das sind Privatleute, die eh nix zu melden haben :ka:

    Ich frag mich ja auch immer was denn dieser ominöse Tierschutz sein soll, der sich um die angeblich vernachlässigten Tiere kümmern soll?!

    Irgendwelche privaten Vereine? Vetamt? Ich glaub, die Leute wissen selber nicht |)

    Kapselfüllungen kann man auf einem Röntgenbild nicht wirklich gut gut darstellen. Manchmal sieht man eben eine Weichteilschwellung des betroffenen Bereiches, z.B. an der Zehe oder einem anderen Gelenk.

    Ich denke mal, deine Tierärztin hat das Ganze per Tastbefund (Druckdolenz) festgestellt.

    Echt? Ich finde Catahoulas z.B. wunderschön!

    https://www.allthingsdogs.com/wp-content/upl…Leopard-Dog.jpg

    Oder Dackel ♥

    https://kurzhaarteckel-vom-rehsprung.de/Tiger/Gestromt…2000&crop=false

    Aber das ändert trotzdem nichts daran, dass diese Mischung wirklich absolut furchtbar aussah. Ein etwas höherer Körper, aber dieser übergroße Bulldogkopf mit starker Nasenfalte, Fehlgebiss mit Schlappohren und mega ausgedrehte Ellbogen und dann dieses - man muss es leider so sagen - stumpfe, lange Fell ...

    Aber irgendwas muss ja noch mitgemischt haben. Da Kurzhaar sich ja dominant vererbt. Aber so genau habe ich auch nicht nagefragt.