Beiträge von Testbild

    Hm, also bei uns haben im Training alle eine Schleppleine dran. Also die Teilnehmer, die noch nicht so lange dabei sind. Vermutlich, damit der Hund nicht zu den anderen läuft? Habe ich vergessen zu fragen.

    Meine Führleine hat ja eine Handschlaufe, da ist Regen kein Problem. Aber die Schlepp glitscht eben immer so durch. Ich habe bestimmt 6 verschiedene Schleppleinen in verschiedenen Längen und Breiten, aber die sind alle aus Biothane beta, das ist eben sehr rutschig.

    Ah okay, das kenne ich so nicht. Wir haben immer einzeln auf dem Platz trainiert, wenn die Hunde noch zum abdüsen neigten. Schleppleine im BH-Training hatte ich noch nie.

    Ich nutze für unsere Spaziergänge tatsächlich eine gummierte Leine. Da rutscht so schnell nichts durch, die saugt sich aber tatsächlich etwas voll. Eine kürzere (5m) und evtl. dünnere dürfte dann aber nicht sooo schwer werden, oder?

    Das mit der Fellpflege war mir noch gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich, weil ich da weniger Berührungspunkte mit hab. Bouvier wird eh geschoren und Schäferhund verfilzt nicht gar so schnell.

    Ja, der Riesenschnauzer ist mir auch noch lebhaft in Erinnerung. Allerdings denke ich, daß es da auch schon vorher ein Missverständnis mit dem Trainer gab. Ich schätze, die Leute sind ein einen HundeSPORTverein gegangen, um den Hund alltagstauglich zu erziehen. So, wie wenn man seine Kinder beim Leichtathletikverein anmelden würde, damit sie gefahrlos durch den Straßenverkehr kommen.

    So läuft das in meinem Ex-Verein auch. Im Grunde ist es ein Sportverein und 80% der Hundehalter gehen hin für Alltagserziehung. Und dann hat man dort nicht den A.. in der Hose, zu sagen, dafür ist das Training hier nicht gedacht.

    Aber das hätte Rütter halt erkennen und kommunizieren können, wenn er über seinen Tellerrand gucken wollen würde.

    Das einzige, was mir zu BH und Leine einfällt ist, sie darf nur 1m lang sein.

    Rutschfest sind die gummierten.

    Aber warum eignen sich Deine nicht für das Training? Da steh ich jetzt irgendwie auf dem Schlauch.

    Daß es langweilig ist, geben ja auch viele aktive Fährtenhundler zu. (Ich finds verrückterweise total spannend - aber möglicherweise auch, weil es neu für mich ist.)

    Das fand ich jetzt auch gar nicht so wild.

    Aber er weiß ja, daß der geneigte Zuschauer seine Sendungen auch als Anleitung versteht.

    Dort wurden so viele Trainingsschritte in der ersten Einheit larifari hopplahopp durchgewunken... bis wir da waren, haben wir Wochen gebraucht.

    Ach, was reg ich mich auf, es wird ja niemandem geschadet.

    Ich gucke gerade die Folge mit den Chis nach und als zweiter Fall ist da ja der Labbi, der Kot frisst und stattdessen "Fährtenarbeit" macht.

    Ich wäre wirklich richtig glücklich, wenn Rütter sich und anderen eingestehen würde, daß er von Hundesport 0 bis -100 Ahnung hat.

    Da zerrt ein Hund sein Herrchen an der Schleppleine im wilden Stolperschritt hinter sich her über eine Wiese und Rütter kommentiert mit "SO sieht perfekte Fährtenarbeit aus".

    Sagt doch bitte einfach, daß mit dem Hund Suchspiele gemacht werden - was ja für diesen Hund auch klasse und wahrscheinlich ausreichend ist (die Folge ist noch nicht zu Ende geschaut). Aber nennt es nicht "perfekte Fährtenabeit". :loudly_crying_face:

    Ich bin momentan für Alltagsdinge in einer Hundeschule, dort hatte ich noch nicht nachgefragt, inwieweit der Wechsel oder ein paralleles Training in BH-Kurse sinnvoll wäre, sondern hatte mir gedacht, ich frage erst einmal allgemeiner hier. Die Hundeschule ist an einen Verein für DSH angegliedert, der ist aber offen für andere Rassen und dort kann man auch BH-Prüfungen ablegen (wobei ich mich frage, ob man da als Mischlingshalter einen Nachteil hätte).

    Genau, mit Anbindesituation meine ich den Verkehrsteil! Momentan haben wir regelmäßig das Problem, Leute - gerade in der Dämmerung - ohne Pöbeln zu passieren, gleiches gilt, wenn wir mal irgendwo mehrere Minuten stehen und jemand vorbeikommt. ANbinden ohne mich will ich mir da gar nicht vorstellen, das klappt zwar vor dem Bäcker in relativ kontrolliertem Rahmen gut, kommt ein Hund vorbei, ist das auch schon wieder vorbei. Sind das Themen für eine separate BH-Vorbereiotung, oder ist das eher etwas, dass man mit der Hundeschule angeht, unabhängig von BH-Ausbildung? Und ist das in der jetzigen Phase sinnvoll?

    In der Hundeschule klappen Sitzen / Bleiben recht gut, aber da kennt er auch alle, zumindest nach kurzer Zeit. In freier Wildbahn - insbesondere in "seinem" Territorium - läuft das momentan gar nicht. Und Anbinden würde auch in fremder Gegend völlig unentspannt werden. Wäer das ein BH-Thema (also ist der Alltagsteil auch Trainingsbestandteil der BH-Vorbereitung), oder ist das ein klassisches Hundeschulenthema?

    Okay... da kommen so viele Komponenten zusammen. Mal sehen, ob ich das übersichtlich verständlich beantwortet bekomme.

    Ich bewundere hier immer manche Schreibenden, wie schön sie alles ausformuliert bekommen, was ich auch so sagen würde, wenn ich es denn könnte. :nerd_face:

    Die Kombi Hundeschule / Schäferhundverein klingt doch an sich gar nicht mal so schlecht, so sie denn zusammen bzw. ähnlich arbeiten.

    Dinge, die im Außenteil der BH abgefragt werden, sehe ich tatsächlich in einer Hundeschule besser bearbeitet.

    Im Verein wird auf die Dinge hin gearbeitet, die später im Sport, sprich im Platzteil benötigt werden. Da hat man weder die Zeit, noch die Muße und ganz oft auch nicht die Kompetenz *, an Alltagsdingen zu arbeiten.

    Ich selber war 20 Jahre in einem Verein, der für Hunde aller Rassen und Mischungen offen ist. Schäferhunde gabs da allerdings in all den Jahren so wenige, die kann ich an einer Hand abzählen. Jetzt bin ich über Umwege in einem SV-Verein gelandet. Dort sind auch verschiedenste Rassen und alle werden gleich behandelt, Naturgemäß sind aber die Schäferhunde in der Überzahl. Ob Du da Nachteile zu erwarten hast, kann man auf die Entfernung nicht sagen. Es gibt SV-Vereine, da nimmt man gar keine anderen Rassen auf. Dann gibt es welche, die arbeiten auch mit anderen Rassen, passen aber das Training dann nicht an und arbeiten auch einen z.B. Neufundländer wie einen Schäferhund (das Ergebnis ist dann wohl eher so semi...) Und dann gibt es welche, die nehmen und können alle Rassen. Das müsstest Du dann vor Ort herausfinden.

    Ein weiterer Aspekt ist, dass Dir ja die Rettungshundearbeit vorschwebt. Die haben in der Regel eine andere BH-Prüfung, andere Anforderungen und Aufgaben, als die VDH-Prüfung für die dann auch in "Deinem" SV-Verein trainiert würde.

    Also im Grunde müsstest Du Dir erst mal explizit darüber klar werden, wo die Reise hingehen soll und was für Dich Priorität hat. Und dann kannst Du Dich in Deiner Umgebung umsehen, wo Du das passende Training für Euch bekommst.

    Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht noch mehr verwirrt als es vorher schon war.

    *) => die "fehlende Kompetenz " soll bitte hier niemanden triggern in dessen Verein auch tolles Alltagsgehorsams Training stattfindet. Das bezieht sich eher auf meine persönlichen Erfahrungen mit meinen Ex-Trainer-Kollegen, die sich oft erstaunliches zugetraut haben.