Beiträge von Testbild

    Wir haben die 5 Minuten Regel weder bei Alva noch bei Ilse jetzt beachtet.
    Alva ist von Anfang an unsere "kleine" Hausrunde mit gegangen. Das sind 1,5km und je nach Schnüffelintensität dauert die 25 - 35 Minuten.
    Bei Ilse haben wir viel mehr darauf geachtet, wie schnell sie drüber war. Die ersten Wochen sind wir fast gar nicht Gassi gegangen, weil sie durch die Dauerinteraktion mit Alva schon genug zu tun hatte. Außerdem hatte sie wirklich große Mühe mit den Eindrücken gleich hier vor der Haustür.
    Da gingen tatsächlich erst mal nur so 10 - 15 Minuten. Dagegen raus gefahren in die Felder waren 30 Minuten und länger frei rennend kein Problem.
    Mich besorgt ja bei dieser ominösen Regel mehr, dass die Welpis gar keine freie Bewegung kennen lernen. Muskulatur und Koordination müssen doch auch trainiert werden. Muskulatur wird gebraucht, um die Gelenke zu halten und zu stabilisieren.
    Oder auch dieses "bloß keine Treppen laufen". Das ist gar nicht mal so trivial, das muss ein Hund erst mal lernen. Und wenn sie dann ihre 35kg+ haben, wird das ein Abenteuer.
    Hatte ich bei Alva: die vier Stufen vor der Haustür waren nie ein Problem. Andere Treppen die sie gehen darf, haben wir hier im Haus nicht. Aber ich dachte ja, sie kann das. Also auch nie geübt.
    Dann kam der Tag, wo sie mit ins Büro musste. Hoch kein Thema - als ich dann zur Mittagspause Gassi gehen wollte, traute sie sich ums verrecken nicht mehr runter. Ein Kollege hat mir dann den long Wajong mit ihren 35kg runter getragen und auf dem Rückweg haben wir mal fix einen Schnellkurs im Treppen steigen gemacht.
    Ich finde ja, die Dosis macht das Gift. Nicht blind drauf los poltern lassen, aber auch nicht zu sehr in Watte packen. :smiling_face_with_hearts:

    Die erste Nacht, seit Einzug des Welpen Anfang November in der beide Menschen im OG im Bett geschlafen haben und beide Hunde im EG. :partying_face:
    Es war... beängstigend zu einfach... da kommt sicher noch was nach. :face_with_monocle:
    Aber diese erste Nacht = kein einziges Miepern oder Motzen.
    Morgens kamen mir beide Wauzen entspannt und sich räkelnd entgegen. Nichts ist kaputt gegangen und auch kein Geschäft drinnen erledigt.
    Diese Nacht nehmen wir mal als Musterbeispiel. :bindafür:

    Es ist reproduzierbar. :partying_face::partying_face:

    Wie und womit betreibt ihr Zahnpflege? Macht ihr das überhaupt schon?

    Tatsächlich habe ich da gestern noch drüber nachgedacht. Ich wollte aber erst nach dem Zahnwechsel anfangen. Denn ich bin mir sicher, ich krieg was über mich, wenn ich putze und da wackelt was. :flushed_face: Ich war als Kind mit meinen eigenen Wackelzähnen auch furchtbar fimschig.
    Ich werde das wohl mit einer weichen Kinderzahnbürste und Orozyme probieren. Hatte ich bei Alva auch schon gemacht. Nur hat die irgendwie gefühlt mit Durchfall reagiert. Meine Küchenmedizin (meine laienhafte Erklärung) meinte damals, das hängt mit ihrer Bauchspeicheldrüsengeschichte und den Enzymen in der Zahnpasta zusammen :see_no_evil_monkey:. Jedenfalls habe ich das da nicht weiter fort geführt.

    Die erste Nacht, seit Einzug des Welpen Anfang November in der beide Menschen im OG im Bett geschlafen haben und beide Hunde im EG. :partying_face:
    Es war... beängstigend zu einfach... da kommt sicher noch was nach. :face_with_monocle:
    Aber diese erste Nacht = kein einziges Miepern oder Motzen.
    Morgens kamen mir beide Wauzen entspannt und sich räkelnd entgegen. Nichts ist kaputt gegangen und auch kein Geschäft drinnen erledigt.
    Diese Nacht nehmen wir mal als Musterbeispiel. :bindafür:

    Ich gestehe, ich habe null Ahnung von dem Thema. Bei den Videos, die ich mir dazu angesehen habe, wirkt es so, als könne man die Haare so ausziehen, wie wenn der Schäferhund im Fellwechsel ist.
    Dazu sind sie bei Ilse (noch?) zu fest.
    Die Züchterin sagte auf unserem gemeinsamen Spaziergang. das würden wir wahrscheinlich im April mal machen.
    Ansonsten habe ich noch eine gute Bekannte, die früher mal einen Hundesalon hatte. Die würde mir auch helfen.

    Ilse ist tatsächlich unser erster nicht verfressener Hund. Das ist... fremd... man hat immer gleich Sorge, das Tier ist krank. Weil alle anderen ihr Futter immer inhaliert haben.
    Zum Glück kenne ich das vom Zwergschnauzer aus meiner Kindheit. Daran denken beruhigt gleich wieder.

    PinguinEmmi wie sieht das eigentlich bei Elna und dem Jagdtrieb aus? Und hast Du Vergleiche zu Emmi?
    Alva ist ja, ganz anders als ihre Geschwister, wirklich eine Jagdsau. Die macht jedem Husky / Windhund Konkurrenz. Bei ihr wurde das auch schon mir 4 / 5 Monaten deutlich, obwohl man ja sagt, dass der Jagdtrieb erst so mit 9 Monaten erwacht.
    Klar, im Moment ist eh noch nicht so viel unterwegs. Aber wenn Ilse fliegenden Blättern nach hüpft, hat das wirklich noch dieses welpige. Alva hatte da schon echt ernsthaft drauf reagiert, auch auf Vögel u.ä.
    Vorgestern haben wir im Feld auf dem Spaziergang immer wieder Gänse gesehen. Die fand sie eher spooky. War zwar neugierig aber mit Rückwärtsgang. Auch auf Katzen reagiert sie eher beobachtend. Dahingehend übe ich ja aber auch immer mal wieder kennen lernen mit unserer jüngeren Katze. Leider war die in den letzten Wochen immer mal wieder bissel malad. Da lass ich sie natürlich in Ruhe und kann nicht so regelmäßig üben.
    Ich wäre sehr froh, wenn Ilse sich auf Mäuse und Ratten beschränken würde und wenigstens sie weiterhin frei laufen könnte.

    Ich bin wahrscheinlich von Grund auf anders geprägt worden PinguinEmmi :beaming_face_with_smiling_eyes:
    Ich hatte als Kind einen Zwergschnauzer und im erwachsenen Alter ging Hundehaltung berufsbedingt erst einmal nicht. Der Traum hat mich aber nie los gelassen. Als ich mich mit 30 von meinem ersten Mann getrennt habe, stand fest, jetzt nehme ich das in Angriff. Zuerst aber kamen überhaupt erst einmal Kontakte zu Menschen mit Hund. Hatte ich vorher gar nicht. Zu denen bin ich dann erst mal ohne Hund zum Hundeplatz zum zugucken gegangen. Über diese Kontakte kam ich zu meiner Neufi-Hündin. Sie war 3,5 und ich 32. In dem Verein bin ich 20 Jahre gewesen. Mir hat die Arbeit auf dem Platz in den verschiedensten Gruppen immer Spaß gemacht. Eine ganze Zeit war ich auch selber Trainerin.
    Dummerweise bin ich ÜBERHAUPT nicht der Typ für das klassische Vereinswesen. Und so hat es sich immer weiter hoch geschaukelt, bis ich in der Corona Zeit mit einem großen Krach alles dort hinter mir gelassen habe.
    Und nu steh ich da... ich hab Spaß an so Fun-Hundegruppen, auch am Hundesport (hab eine Weile mit meiner Bouvierhündin Ayana Obedience gemacht), hab einen Einblick, wie ich mir solche Stunden vorstelle... und finde keine. Brauchen brauche ich die wahrscheinlich nicht. Irgendwie werde ich knapp 10kg Hund auch so gebändigt kriegen. Aber gut gemacht mach ich es halt so gerne.

    nilkaras ja, Ilse hat auch so einige Blutstropfen hinterlassen. Auch wenn ich nicht wirklich mit ihr gezergelt habe, hat sie ja von sich aus auf dem Spielzeug rumgeknatscht. Und das war schon manchmal ordentlich blutig. Hat sie aber nicht davon abgehalten, alle Zähne weiterhin zu nutzen.

    nadine.b91 2-3 Stunden am Stall und dann noch Welpenstunde wäre bei uns eskaliert. Gut, der Terrier ist sicher noch mal reizempfänglicher. Aber das Gesamtpaket betrachtet: innerhalb 2 Wochen 4x mit am Stall plus all das andere, was ich schon erwähnt hatte, muss eigentlich so enden, wie es geendet ist.
    Wenn Du sagst, geht halt nicht anders, dann wirst Du halt auch mehr und mehr Nächte zum Tag machen müssen. Da hilft auch kein Spezialgriff, um den Hund zu beruhigen.
    Auch das ist jetzt vollkommen neutral gemeint, nicht vorwurfsvoll.

    Ich habe jetzt heute die Welpenschule gecancelt. Der Chef ist ein alter Bekannter und wir sind im freundlichen Einvernehme auseinander gegangen. Jetzt werde ich erst einmal gucken, ob und wie ich im Alleingang mit der Lütten voran komme. ich bin schon der Typ, der trotz Wissen und Erfahrung jemanden braucht, der von außen drauf guckt. Ich sehe mich ja selber nicht. Aber das war dort eh nicht gegeben.
    Schade... ich würde gerne was mit ihr an Unterricht / Beschäftigung machen.