Wenn ich das richtig gelesen habe, ist die Kleine erst seit 2 Wochen bei Euch. Und das ist der Hund, der zu unsicher ist, sich draußen zu lösen.
Demnach hast Du da ein schüchternes Hundebaby, was eh in einem trubeligen Umfeld wohnt (Hof, andere Tiere, Kinder, ...) Das wäre für unsere schon ausreichend gewesen. ![]()
Und innerhalb von 2 Wochen kann man nicht davon sprechen, dass Mini die Reitstunde "kennt". Sie hat sie schon max. einmal erlebt, aber kennen und verarbeiten kann gar nicht sein.
Wir sind die ersten Wochen so gut wie gar nicht vors Haus gegangen, weil sie allein mit der verkehrsberuhigten Straße vorm Haus zu viel bekommen hat. Und wir haben keine Kinder und "nur" einen weiteren Hund.
Wenn nichts gesundheitliches dahinter steckt (Magen verdorben oder sowas) zeigt die Maus ganz deutlich, dass das viel zu viele Eindrücke sind / waren.
Kann niemand anders Dein Kind zum Reitunterricht fahren? Ansonsten muss eben die Welpenstunde noch warten, oder Du wechselst 14tägig - einmal reiten, die nächste Woche Welpenstunde...
Beiträge von Testbild
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Vielen Dank für Eure Erläuterungen.
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und ich habe im Moment viele Bäume um mich. -
Ich hab mit Bert sehr viel am Umorientieren gearbeitet.
Aus aktuellem Anlass beschleicht mich die Annahme, dass ich sowas in naher Zukunft auch brauchen werde.

Wie macht Ihr das, dass der Hund sich aktiv umorientiert? Ich kenne es zwar, durch Schnalzen o.ä. Aufmerksamkeit einzufordern, aber da hört es dann auch auf. Ich glaube, wenn der Reiz groß genug ist, kann ich schnalzen bis zum St. Nimmerleins-Tag. -
FrenchPress kann ich Dir nichts zu sagen. Aber den Filterkaffee per Hand aufbrühen wäre keine Option? Machen wir seit Jahren so, seit wir 2x eine neue Kaffeemaschine kaufen mussten, weil wir die Glaskanne dazu zerdeppert haben und keine passende nach kaufen konnten.
Damit wäre Dein Suchtproblem auch gelöst. -
Hier spielt es sich auch mehr und mehr ein und ich weiß gar nicht, wie lange ich noch im Welpenthread bleiben darf. Für mich ist das Ils-chen doch so langsam ein Junghund.
Interessant ist die Entwicklung zwischen Alva und Ilse. Hatten wir doch die ersten Wochen wirklich Probleme, zu den beiden durch zu dringen, weil sie wirklich durchgehend am zocken waren, wenn wir nicht dazwischen gegangen sind, wendet sich nun das Blatt.
Angefangen hat es mit Alvas Läufigkeit. Ilse fand das mega spannend und musste doch ständig riechen, was da los ist. Nicht wie ein verliebter Rüde aber durchaus aufdringlich. Und Alva war das lästig, aber sie hat sich weiterhin nicht gewehrt. War dann auch irgendwann in einer hormonellen Notlage, weil sie doch andererseits auch nach Zuneigung lechzte.
Das steigerte sich dann dahingehend, dass sie vor Ilse weg lief und bei uns sehr aufgeregt Hilfe suchte. Dazu ist es auch weiterhin so, dass Ilse in ihren fünf Minuten Alva am Kragen oder in den Hacken hängt.
Jetzt ist die Läufigkeit vorbei und scheinbar fängt Alva jetzt auch an, von selber Grenzen zu setzen.
Das sieht manchmal echt heftig aus und wir wägen auch ab, ob und wann wir dazwischen gehen.
Aber sie krümmt der Kleinen kein Haar (toitoitoi). Und WENN wir das dann zuliebe von Ilse stoppen, nutzt die das gnadenlos aus. Alva steht dann da wie ein Esel, gehorsam weil sie ja aufhören sollte und Ilse fliegt in sie rein, obwohl sie eine Minute vorher noch volle Granate über die Wiese gerollt wurde. An Action mangelt es uns nicht.
Die zwei können aber auch oft genug aneinander gekuschelt liegen und genießen.
Freilauf, da wo es geht, gibt es weiterhin. Größtenteils kommt sie auch wie ein geölter Blitz angeflogen, dass mir das Herz aufgeht. So flott kam noch keiner meiner Hunde auf Zuruf.
Es darf halt nur kein Mensch oder Hund am Horizont sein. Da können wir jetzt auch das schöne "Du kriegst mich nicht"-Spiel beim anleinen spielen.
Und am Wochenende hat sie mir nen Stunt gebracht, da wurde mir kurz anders. Wir waren zwar auf dem Heimweg, aber bis zum Dorfrand waren es noch locker 400 - 500m. Hatte sich bis dahin prima rufen lassen und hatte auch Spaß daran, immer wieder angeflogen zu kommen. Und auf einmal kickt sie der Stalldrang und sie rennt heimwärts.
Die Straße ist zwar verkehrsberuhigt aber eben eine Straße. Gestoppt wurde sie zum Glück von einer leeren Brötchentüte. Aber meinen Frühsport hatte ich durch für den Tag.
Welpenstunde werde ich wahrscheinlich abbrechen. Das macht so einfach keinen Sinn. Sie hängt quasi die komplette Stunde in der Leine und will zu Hund und Mensch hin.
Und das Unterrichtskonzept gibt es nicht her, das zu ändern.
Ich hatte mir eigentlich gewünscht, die Welpenzeit mit Spiel, Spaß, Spannung in kontrolliertem Rahmen zu begehen, aber nix ist.
Ich denke, dann werde ich die Zeit eher nutzen für Wald-Agility und Zufallsbegegnungen.
Weiterhin liebe ich diesen kleinen rotzfrechen lustigen Wutz. Wenn sie wie angestochen über die Wiese rast, sich irgendein Spielzeug um die Ohren haut, so tut, als wäre sie ein Rottweiler der mich voll krass im Griff hat... da muss ich oft schallend lachen. Dann kommt ein Blick wie "och menno, da hab ich mir jetzt SO Mühe gegeben" und dann kommt sie angekuschelt - hach.
Ich und Jack Russell... NIEMALS hätte ich das gedacht. Aber es passt einfach.

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Dann hast Du ja beste Voraussetzungen. Bei uns waren Spaziergänge von der Haustür aus anfangs auch problematisch.
"Wer ist denn so dumm und begibt sich in Gefahr, wenn man noch so klein ist?" stand dem Terrier auf der Stirn.
Für uns waren lösen und spazieren gehen erst mal zwei Paar Schuhe. Geschäfte wurden im Garten erledigt. Da fühlte sie sich ab dem ersten Tag sicher.
Je länger die Spaziergänge wurden, umso öfter wurde sich auch unterwegs gelöst.
Schaff ihr im Hof / Garten doch erst einmal einen safe space. Dann kommt der Rest sicher ganz von selbst. -
Ich glaube, Du fokussierst Dich auf Schritt 2 bevor das Welpi Schritt 1 leisten kann.

Das Anzeigen ist eigentlich zweitrangig, wenn es sich draußen eh noch nicht lösen will.
Versuche doch erst einmal eine Wohlfühlatmosphäre am gewünschten Löseplatz zu schaffen, damit es überhaupt draußen klappt. Das dann ruhig und entspannt loben. Das wäre doch schon mehr als die halbe Miete.
Wir haben jetzt den fünften Hund und keiner hat wirklich gemeldet, wenn er musste.
Der aktuelle Welpe tut das wenigstens fürs große Geschäft. Aber das kleine geht immer noch ab und an (1-2x pro Woche) rein. Sie ist jetzt 5 Monate alt. -
Ist Leberpastete das Futter, was die Klinik empfohlen hat? Oder ist das die laienhafte Bezeichnung für Schonfutter von der Klinik empfohlen?
Wir haben nur mit Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz zu tun, nicht mit Entzündungen. Von daher kann meine Erfahrung natürlich abweichend sein.
Aber das A und O bei der Ernährung hieß immer fettarm. Leberpastete für den Menschen ist alles, nur nicht fettarm. Und danach wäre unsere erst recht so richtig krank. -
Ich finde ja auch, Füchse bewegen sich eher katzenähnlich. Also zumindest die, die ich hier gesehen habe.
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Wir geben Zyomosan
Aber ob das vergleichbar ist, traue ich mir nicht zu zu beurteilen.