Wir haben gerade einen Pflegehund und bis Samstagabend sollen wir entscheiden, ob wir sie behalten oder ob sie in der Vermittlung vorgestellt wird.
Sie ist ein Goldie, 10 Monate alt und ich frage mich, ob wir sowas wie eine Ankaufsuntersuchung machen sollten, wie beim Pferd
Ich hab einfach wirklich Sorge vor orthopädischen Problemen oder anderen chronischen Sachen, die gerade noch nicht auffallen. Aber HD/ED kann man in dem Alter noch nicht röntgen, oder?
Oder gut versichern und das Beste hoffen?
Es ist so schwierig irgendwie.
Ich würde wohl eher gut versichern. Ich habe selber kein Pferd, aber da sind die Kosten im Falle eines Falles doch deutlich höher, oder?
Und WENN da was im Argen ist, bedeutet das glaub auch viel eher eine Entscheidung über Leben und Tod schlimmstenfalls.
Wenn ich jetzt einfach mal unsere Hunde nehme, hätte solch eine Untersuchung letztendlich doch nichts gebracht:
- Neufi mit Wobblersyndrom im Alter von 7 Jahren, das wäre beim HD / ED-Röntgen nicht aufgefallen
- erste Bouvierhündin übernommen mit schwerster HD lt. Röntgenbild, aber Zeit ihres 14jährigen Lebens nicht einmal Probleme damit gehabt
- zweite Bouvierhündin übernommen mit ED, teuer und schmerzhaft wurden letztendlich zwei Kreuzbandrisse
- Schäferhündin Knochen top, jetzt gesegnet mit exokriner Bauchspeicheldrüseninsuffizienz
Lange Rede, kurzer Sinn - keine Ankaufsuntersuchung hätte die tatsächlichen Probleme im Vorfeld sichtbar gemacht. Dann lieber gut versichern.