Beiträge von Testbild

    Es ist zwar sehr OT, aber habt ihr schonmal ne ernsthafte Verletzung davongetragen, weil euer großer schwerer Hund etwas ungestüm war?

    Ich selber nicht, aber meine Neufundländerin ist meiner Nichte seitlich in die Knie gerammelt (meine Nichte wollte ausweichen, ist falsch haben wir hier gerade gelesen :hust: ). Richtig kaputt war wohl nichts, aber sie ist doch recht lange gehumpelt.
    Höppi war aber eher ein Mini-Newfie mit 62cm und 48kg.

    hmpf... jetzt wollte ich gerade zitieren, aber das hattest Du wahrscheinlich unter Deinem anderen Account geschrieben
    Sinngemäß stand da, die Tierärztin hätte das so nebenbei im Rausgehen angemerkt.
    Deshalb wäre mein persönlicher Weg jetzt, wenn mich diese Aussage so sehr beunruhigt, bei der Ärztin noch einmal nach zu haken, wie genau sie das gemeint hat.
    War das ein "noch ist alles okay, aber halten Sie das mal im Auge" (worauf ich jetzt eher tippen würde) oder ein "hups, da müssen Sie jetzt aber was unternehmen".
    Danach ist immer noch Zeit, die Pferde scheu zu machen. ;) Junghunde sehen im Wachstum schon mal gerne... befremdlich aus.

    Ich liebe Obedience und behaupte, meine Hunde auch. Aber "nach einem langen Alltagsmarsch" ist uns allen dreien nach chillen auf der Couch, aber mit Sicherheit nicht, noch ne energiegeladene Fußarbeit hinzulegen.
    Ich verstehe das Ziel dieser Art zu arbeiten irgendwie nicht.

    Mein Hund kann auch beides. Ich habe nur leider das Problem, dass er auf dem Platz desinteressierter wird, wenn er im Alltag lange neben mir läuft.

    Das ist doch auch logisch.
    a) lohnt es sich für ihn nicht (Du sagst ja, daß Du im Alltag nicht belohnst) und
    b) ist es megaanstrengend
    Wofür genau brauchst Du das denn?

    Hundeplatz-Fuss verlange ich im Alltag auch nicht, es sei denn, wir wollen mal ein, zwei Minütchen in anderer Umgebung üben. Im Alltag sollen sie rumgucken, schnüffeln, Hund sein dürfen.
    Komme ich an Stellen aus, wo ein Fuss-ähnliches laufen von Vorteil ist (an Strassen, Engstellen, Hunde, Menschen, Radfahrer,...) heißt es "bei mir". Dann geht's dran vorbei und wird wieder aufgelöst.
    Dann dürfen die Mädels wieder tun, wozu sie lustig sind. Nur an der Leine ziehen nicht, aber das fordere ich weder über "Fuss" noch über "bei mir" ein.
    "Bei mir" heißt aber auch nur, locker neben mir auf meiner Höhe laufen. Gucken dürfen sie trotzdem, wenn sie nicht fixieren.

    Irgendwie fotographiere ich viel zu wenig im Garten - aber hier mal ein Bild von meiner Wicke:

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    Ob das so funktioniert? Was ist ihm denn wichtiger - das knabbern auf Holz oder die Belohnung nach dem Klick?
    Generell ist das ja gar nicht so dumm gedacht, aber wenn der Biber in ihm stärker ist, als der Gourmet (Leckerchen), belohnt er sich mit dem knautschen ja schon genug.
    Wir trainieren mit einem Aussi in unserer Truppe momentan so, daß wenn er mit dem Holz rumspielt, die Besitzerin das Apportel antippt und so aus dem Gleichgewicht bringt. Manchmal fällt es ihm dadurch aus der Schnüss, dann lacht sie ihn quasi aus und er bekommt eine neue Chance.
    Allerdings ist bei ihm die Motivation etwas anders, als bei Deinem. Der Aussi kaut nicht, weil er Holz so gerne hat, sondern weil er meint "reicht so" und einfach nicht richtig fest hält. Dadurch wackelt das Ding und er kaut.
    Mit dem "warten bis er nicht mehr kaut und dann click" kamen wir nicht weiter. Er hatte sich da eine schöne Kette gebastelt - erst mal rumspielen, Belohnung ist mir ja sicher, wenn ich später gut fest halte.
    Im Grunde müsstest Du eine stressfreie Art finden, bei kauen sofort abzubrechen. Oder vielleicht erst mal ein Plastikapportel nehmen oder so.

    jetzt warte ich immer ab bis er mal nicht kaut und clicke dann