Beiträge von Testbild

    :streichel:

    Ich drück euch die Daumen das ihr das ganz schnell wieder in den Griff kriegt.

    Sie wiegt mich auf alle Fälle in Sicherheit. Gestern nachmittag noch mal absichtlich zum Wald gegangen und an die 10 Hunde getroffen und es ging manierlich zu.

    Davon, daß sie mir in den Feldern zweimal abgezischt ist, um Hasen zu suchen, wo gar keine waren, red ich dann jetzt nicht.

    Ich freu mich heute auch mal, daß wohl eine Phase der Vernunft angebrochen ist. :party:

    Eigentlich hatte Madame beschlossen "ich bin ein Schäferhund und will das Klischee erfüllen" - sprich, Leinepöbeln vom Feinsten.

    Und warten, wenn meine Menschen sich unterhalten? Dann muß ich ihnen halt alle fünf Sekunden ins Gesicht springen, damit es weiter geht.

    Heute ein bekanntes Pärchen aus dem Dorf mit Hund getroffen, ohne einen Muks dran vorbei. Die Bekannten waren voll des Lobes, hatten sie ja schon öfter ganz anders erlebt. Dann haben wir uns noch bestimmt 10 Minuten unterhalten und Hund stand oder saß brav dabei. Der andere Hund war ja auch noch da.

    Danach noch eine weiter tonlose Hundebegegnung. Hoffnung keimt auf. :smiling_face_with_heart_eyes:

    Hier darf auch (eigentlich) kein Hund auf die Couch. Bei bisher ausschließlich langhaarigen Hunden kommt eine Menge Staub und Dreck mit ins Haus. Das möchten wir nicht auf der Couch haben.

    Die einzelnen Hunde hätten nicht unterschiedlicher sein können in ihren Avancen und so war auch die Herangehensweise komplett verschieden.

    Die Neufundländerin hat es einmal versucht, in meinem Beisein auf die Couch zu klettern. Es gab ein energisches "nee nee nee Fräulein" inkl. begleitetem Abstieg und danach hat sie es nie wieder versucht, auch nicht, wenn sie alleine war.

    Die erste Bouvierhündin kletterte katzengleich auf die Couch, wenn sie alleine war, nie in unserem Beisein. Dafür hatten wir jetzt 12 Jahre lang den Wäschekorb mit der Bügelwäsche auf der Couch stehen. Denn wie will ich das verbieten, wenn ich nicht da bin?

    Die zweite Bouvierhündin hat es nie versucht. Also auch kein Training dafür.

    Die Schäferhündin kam als einzige als Welpe zu uns und hat Herrchens weiches Herz erobert (okay, meins auch ein bisschen). Sie darf auf Einladung, wenn es sich aus einer Kuschelei ergibt, und sie nicht schlammverschmiert ist, kurz mit auf die Couch. Oft genug passt es aber nicht und dann wird sie mit einem "nein, jetzt nicht - leg dich hin" weg geschickt. Auch das haben wir nicht separat trainiert. Sie kennt halt ein "nein" und auch ein "leg dich". Und so wird es im Alltag gehandhabt, wie es gerade passt. Bei kurzer Abwesenheit geht auch sie nicht auf die Couch, bei längerer Abwesenheit hat das Zerstörtier momentan noch eh nur das Arbeitszimmer zur Verfügung.

    Lange Rede, gar kein Sinn : jeder Hund ist da anders und nur darauf kann man sein Vorgehen abstimmen. Wenn man mit sich selber abgeklärt hat, was man genau will, ist man authentisch und dann klappts auch relativ nebenbei.

    Unsere Bouvierhündin riss sich auf großen Stellen an der Rute das Fell aus, wenn die Analdrüsen voll waren. Zum Glück hatte sie das lange nicht mehr.

    Und die Golden Hündin einer Bekannten hat sich die Rute kahl gefressen, als sie Sodbrennen hatte und nicht an Gras kam.

    Das hat unsere älteste noch mit 14 Jahren gemacht und auch die 10jährige kramt sich mit viel Geschnaufe und teils auch Gejunke ihr Schlafgemach zurecht. Ich brauch auch manchmal 5 Anläufe, bis mein Kopfkissen gemütlich zurecht geknüllt ist. Ist doch alles ganz normal.

    Edit: und ich möchte gar nicht aufrechnen, wie viele Decken, alte Bettbezüge, Handtücher dem Junghund jetzt zum Opfer gefallen sind. :see_no_evil_monkey: da gabs lange nur Ausrangiertes aus dem Bekanntenkreis. Jetzt mit 14 Monaten nach der 2. Läufigkeit scheint es, als würden die Dinger länger leben dürfen.

    Nicht einer meiner Hunde aber ich selber hatte sowas in der Art mal, einen deutlichen Knubbel an der Achillessehne.

    Diagnose "partielle Ruptur der Achillessehne" - dadurch daß einzelne Fasern gerissen waren, reparierte der Körper das und dadurch entstand der Knubbel. War nicht schmerzhaft, aber etwas unangenehm. Eigentlich war auch die Aussicht, daß das nie wieder weg gehen würde, hat sich tatsächlich aber doch weitestgehend zurück gebildet.

    Möglicherweise hat er sich irgendwann mal ordentlich vertreten und dabei die Zehensehne (an)gerissen?

    Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir ein, daß der Weimaraner eines Bekannten mal so einen Umknick-Unfall hatte. Mehrere Zehen baumelten wie leblos. Ich weiß jetzt nicht, ob es operiert wurde, oder so wieder zusammen gewachsen ist.

    Ja klar, ein Hund, der weniger Energie hat, läuft "zufällig" häufiger an lockerer Leine. Oder kann eventuell auch Leinenführigkeit ... Aber ich habe den Eindruck, dass Du Dir was einreden möchtest, damit Dein Hund kastriert werden "darf". (Gesunde Organe darf man nach dem Tierschutzgesetz übrigens gar nicht entfernen - kräht nur kein Hahn nach. Leider.)

    Hm... das finde ich jetzt ein wenig übers Ziel hinaus geschossen. Natürlich kommt die Leinenführigkeit nicht von alleine, aber ein älterer Hund tut sich auf jeden Fall leichter damit. Unsere Bouvierhündin hat im zarten Alter von 2 Jahren meinen Mann (1,93m - kurz vor 100kg) locker übern Schotter gezogen, wenn sie wo hin wollte. Wenn sie heute mit 10 noch mal anzieht, hält man sie mit einer Hand. Klar war da auch ordentlich Erziehung dabei, aber der Elan ist ganz einfach auch weg.

    Und daß der TE sich die Legitimation zur Kastration holen will, lese ich hier nicht raus:

    Tja...ich hab da ehrlich gesagt bedenken da er bei anderen Rüden eh schon sehr defensiv ist.
    Ich weiss nicht in wie weit das sein Wesen und seine Figur verändern würde.
    Auch wenn die Wirkung nach einem Jahr wieder nachlässt weiss ich nicht ob wir ihm da einen gefallen mit tun.
    Zu mal einem das ja auch das Training und die Übungen nicht abnimmt sondern maximal erleichtert.

    Das ist eine normale Hundeschule, also keine spezielle. Vom SV hab ich nix gutes gehört…

    Was soll denn noch viel schlimmeres kommen, wenn der Alphawurf schon in der Hundeschule gelehrt wird?

    (Ich muß aber auch dazu sagen, daß ich die SV-Vereine in meiner Umgebung ebenfalls nicht empfehlen würde. Ich scheine da in einer komplett anderen Welt zu leben, als die im DF bekannten Vereine.)

    Ich hab immer gesagt, ich möchte keinen Schäferhund, weil die, die ich bis dahin kannte, allemale gegen Artgenossen gepöbelt haben.

    Die Mutter unserer Hündin ist ein Schaf, hat mit niemandem Streit. Also war ich guter Hoffnung, daß wir Glück haben.

    Aber nö, jetzt bin ich die kleine Frau mit großem schwarzen Schäferhund, der laut brüllend sein schneeweißes Gebiss präsentiert. :see_no_evil_monkey: Du bist also nicht allein.

    Ich versuchs jetzt auf die Art, mit der es schon vor um die 10 Jahren mit meiner Bouvierhündin geklappt hat => erst einmal wird ein "guck mich an, egal was passiert" eingeübt und wenn das größtenteils sitzt, wird pöbeln schon beim Luft holen abgebrochen. Reines ignorieren würde dazu führen, daß die Bauern in der Umgebung ihre Äcker nicht mehr pflügen müssten, daß täte ich dann, wenn Frau Schäfer mich hinter sich her schleift.

    Wie das im Einzelnen funktioniert und ob das auf Euch beide paßt, sollte aber in der Tat ein Trainer vor Ort zeigen.

    ... Jetzt schaut er mich an, ich sage "OK, lauf" und dann fetzt er los. :ugly:

    Für mich klingt das, zusätzlich zum bereits genannten, auch nach einem riesigen Missverständnis.

    Du sagst "OK, lauf" (womöglich noch ordentlich anspornend?) und er läuft. Und wenn er dann wieder kommt, gibt es Kekse. Woran soll er denn erkennen, daß er was falsch gemacht hat? :person_shrugging:

    Wir hatten ein ähnliches Problem mit der Schäferfrau. Ich war gefangen in der Spirale "wenn sie schon auf Tour ist, brauche ich auch nicht mehr rufen, dann lernt sie ja erst recht, daß man den Ruf ignorieren kann". Also war Leine ab, Hund weg, kein Kommentar von mir. Woher soll sie also wissen, daß was falsch läuft.

    Jetzt mache ich es so, daß ich die Leine ab mache, ein ruhiges "komm, wir gehen weiter" gebe und dann erst mal so fünf Minuten Aufmerksamkeit auf mich trainiere. Sprich "Name - Blickkontakt - Keks". Mal geb ich den Keks in die Schnute, mal fängt sie in der Luft, mal werfe ich ins Gras und sie darf suchen - Hauptsache Action und Spaß bei mir. Die Keksfrequenz nimmt dann mit und mit ab, bis wir entspannt schlendern.

    Merke ich dann im Verlauf des Spaziergangs, daß die Konzentration ab- und die Dynamik ihrerseits wieder zunimmt, rufe ich sie mit derselben Keksflieg-Routine wieder ran, die Schleppleine kommt dran (momentan meist 5m weil für mich praktisch in der Handhabung, manchmal auch 10m) und wir gehen den Rest des Weges halt angeleint.

    Jetzt muß ich "nur noch" an MIR arbeiten und lieber einmal zu früh als zu spät anleinen, weil wegen "komm, einer geht noch" und schwupp ist der Hund wieder auf Tour :see_no_evil_monkey: übrigens meistens auch einfach nur so, weil rennen geil ist.

    Edit: ach so, das habe ich noch vergessen => wenn sie doch durchstartet, rufe ich einmal (manchmal klappt das sogar) und dann fliegt zumindest noch ein ordentliches "NEIN" hinterher. Damit klar ist, daß das von mir jetzt nicht gewünscht ist.

    ... Er trinkt kaum und er frisst auch nicht, nimmt ausschliesslich Futter aus meiner Hand (wenn überhaupt)...

    Das finde ich, unter Cortison, zusätzlich ungewöhnlich. Meine Hunde haben selbst bei kleineren Dosierungen immer gesoffen wie die Kamele und deutlich mehr Appetit gehabt.

    Zum Nasenrücken kann ich leider nichts sagen. Hatte hier nur reingelesen, weil Alva sich im Auto an der Box mal die Nase so aufgeschrammt hat. Sie musste unbedingt einem vorbeilaufenden Mali erklären, daß das ihr Auto ist. Aber das paßt ja nicht zu Eurer restlichen Geschichte.