Beiträge von Testbild

    Ich hab seinerzeit bei der Umstellung das vermutliche Endgewicht angenommen und mich gewundert, warum Hund doch relativ dünn war.

    Unser Futtermännlein hat mich dann korrigiert. Im Wachstum solle man dieselbe Menge geben, wie vom Welpenfutter, immer umgerechnet auf das vermutliche Endgewicht.

    Das machte schon einen deutlichen Unterschied. Welpenfutter für später 40kg waren 500g, Adultfutter nur 350g pro Tag.

    Erst wenn der Hund ausgewachsen ist, solle man dann auch das tatsächliche Gewicht nehmen.

    Und siehe da, sie ist zwar immer noch schlank, aber man kann beim tiefen einatmen die Rippen nicht mehr sehen.

    Edit: falls das noch unverständlich geschrieben ist = Du nimmst die Tabelle, die auf dem Welpenfutter drauf ist, das variiert ja noch, je nach Alter und diese Grammzahl ist dann die gültige für das Adultfutter. (hoffentlich hab ich es jetzt nicht noch unverständlicher geschrieben).

    Und ich Dussel kneif beim Training immer die Augen zu, wenn die Hunde über die 1m Hürde springen, denn das ist ja gefühlt soooo hoch. :see_no_evil_monkey: :woozy_face:

    Meine Bouvierhündin hatte im Obe schon Mühe mit den 60cm. Das ist jetzt echt mal Neuland.

    Ja, ich wollte mehr Action. Ja, ich wollte einen aktiveren Hund als Neufi und Bouviers.

    Ich wollte aber definitiv auch nicht das Level von einem Mali gekreuzt mit Kanguruh. :ugly:

    Alva ist am Donnerstag Abend im Dunklen im Garten einer Katze hinterher... und lief dann plötzlich auf der anderen Seite des Zauns durch die Felder hinterm Garten. :shocked: Unser Zaun ist ein glatter Gittermattenzaun 1,60m hoch. :flucht: WTF ???

    Das Thema war aber "Katzenklettereien selber bauen" und nicht "Katzenhaltung im Allgemeinen". Ich denke, es ist schlicht nicht möglich, in einem Beitrag alle Eventualitäten und Nebenschauplätze zu erwähnen.

    Im großen und ganzen wurde ja schon viel geschrieben, deshalb bin ich so frei und picke mir nur die Situation mit der Katzenfütterung raus.

    Solange das Spiel nicht unter Kontrolle ist, nehmt Frau Hund doch bei der Fütterung an die Leine. Das kann auch eine einfache leichte Hausleine sein. Mit der könnt Ihr sie unaufgeregt und emotionslos weg führen.

    Mit rufen und locken, was dann doch nicht funktioniert, zeigt Ihr allen beteiligten Vierbeinern, daß Ihr die Situation nicht unter Kontrolle habt. Und wenn dann noch lustige Tricks geübt werden, wird Hund noch für die Hopserei belohnt und bleibt auch in der aufgeregten Erwartungshaltung.

    ... Würde ich bis ans Ende der gemeinsamen Zeit immer bei irgendwas schneller sein müssen, als mein Hund oder nie wissen, ob ich ihm in Situation X wirklich 100% vertrauen kann, dann wäre ich persönlich nicht glücklich.

    Das ist etwas, was ich bei meiner kürzlich verstorbenen Bouvierhündin irgendwann akzeptieren musste.

    Bei kleinen Hunden musste ich IMMER aufpassen und schneller sein. Als Los des Second-Hand-Hundes hat sie da ihre Vorgeschichte mit eingebracht.

    Vom Züchter aus bei Menschen gelandet, wo sie das erste Lebensjahr nahezu komplett im Zwinger verbringen musste. wurde sie dort von den kleinen weißen Hunden der Familie von außen gezankt, konnte nicht ausweichen sich aber auch nicht wehren. Das hat sie generalisiert und es ließ sich bis zum Schluss zwar managen, aber mehr auch nicht.

    Mit ein Grund, warum ich dann (ironisch) gesagt habe "den nächsten Hund versau ich mir lieber selber".

    Glücklich war ich trotzdem irgendwann mit ihr, wenn auch nicht unbeschwert.

    Aber jetzt drifte ich ab. :shushing_face:

    Ich hatte ja bis zu diesem nun ersten Welpen immer nur "gebrauchte" Hunde und dieses sich blind verstehen und in und auswendig kennen hat in etwa auch an die 2 Jahre gedauert. Und dann sind sie ruckzuck alt.

    Ich glaube, ein nächster wird auch wieder ein Welpe oder Junghund werden. Nicht, weil ich dieses "aaww wie süß Baby-Gen" habe (hab ich nämlich nicht, deshalb war es bisher auch kein Welpe), sondern weil die Chance auf eine längere aktive gemeinsame Zeit ohne Alterswehwehchen einfach größer ist.

    Natürlich ist das eine ganz andere Baustelle, spielt einem "der Hund kommt nur wenige Minuten an die Leine und ist ansonsten im Freilauf" aber nicht in die Karten.

    25m trau ich mich tatsächlich nicht, ich habe schon bei 10m mehrfach fast den Adler gemacht, weil plötzlich "oh ein Häschen, oh und da ein Schmetterling und huch was ist die Welt schön und aufregend". :hurra:

    Lange Zeit war die 10m Schlepp okay als Alternative (als sie noch kleiner war), aber wenn sie will, kann sie jetzt mittlerweile auch daran ganz vortrefflich Wegbeschleuniger sein.

    Aber wie gesagt, seit ich FÜR MICH umgeswitcht habe auf Clicker und gefühlt 2kg Leckerchen pro Spaziergang kommen wir endlich voran. :bindafür: In reizarmen Momenten dreht sie sich sofort zu mir um, wenn die Leine stramm wird, ohne daß ich was sagen muß. Und den Rest bringt jetzt die Routine.

    Dank diesem Thread weiß ich nun auch, daß ich nicht alleine bin. Das gibt nochmal Aufschwung.

    Meist liest man die Beiträge ja je nach eigener Stimmung sehr selektiv und hat den Eindruck, bei anderen klappt alles aus dem effeff wie am Schnürchen. Um so glücklicher bin ich über die, die unumwunden zugeben, daß das eben nicht immer so ist.