Ich finde die Trauer um Sila so schwer.
Ihre letzten Stunden gehen mir ständig im Kopf um, ihr Wiehern als ich kam. Wie sie ihren Kopf an mich gelehnt hat. Wie sie einfach froh war, dass ich da war. Wie brav sie noch in den Hänger ist, ohne zu zögern. Wie sie mich wieder angewiehrt hat, als ich nach der Fahrt zu ihr in den Hänger bin, um sie auszuladen.
Ihr Blick als ich gegangen bin, als sie zum OP musste. Es ist so schwer.
Gleichzeitig kann man es Zuhause hervorragend verdrängen. Hier war sie eh nie. Aber diese viele Zeit fühlt sich komisch an, die man plötzlich hat. Als hätte man etwas wichtiges vergessen.
Am Stall war ich seitdem noch nicht. Nächste Woche muss ich meine Sachen ausräumen. Ich habe einerseits große Angst davor, andererseits muss ich unbedingt nochmal an den Stall um das alles zu verarbeiten.
Ihr süßes freches Gesicht wird mich nicht anbrummeln.