Hey Leute,
vorrab wenn das meine Ausbilder wüssten, würden sie den Kopf schütteln. Aber erstmal zu meiner Problematik.
Rufus und ich machen seit 2 Jahren Rettungshundearbeit, er ist 3,5, im Oktober 2012 sind wir zur Flächensuche angetreten und Frauchen hats verbockt. Damals haben wir das Soll erfüllt und bis vor der Weihnachtspause war auch alles gut.
Der Ist Zustand sieht folgender Maßen aus, er drösselt so los zur Suche, geht mehr mit mir Gassi und wenn ich nicht laufe pöbelt er mich durch bellen und anhüpfen an. Wenn er denn was hat, geht er auch und löst sich, aber bis dahin klebt er mir quasi am Bein, zerlegt aus Trotz irgendwelche Äste und pöbelt mich halt an.
Er war schon immer so das er die Nähe zu mir gebraucht hat, aber derzeit ist es echt extrem, vor allem wenn ich nicht nach seiner Pfeife tanze macht er einfach nicht mit.
Zu den Tipps meiner Ausbilder, ich soll ihn halt weniger unterstützen damit er selbstständiger wird und nicht ständig bei jedem Pups Hilfe von mir verlangt. Das heißt ich soll ihm nicht mehr ständig hinterher schauen und mich während der Suche permanent mit ihm beschäftigen. Für die kommenden Suchen gehen wir wieder mindestens 2 Schritte zurück. Er bekommt wieder kleinere Suchen, die Opfer in den Wind gelegt und ich verhalte mich passiv, so das er quasi aus eigener Kraft und völlig selbstständig zum Erfolg kommt damit er hoffentlich mal begreift das er Mutti nicht braucht.
Zuhause soll ich mit ihm keine UO mehr machen, weil er dadurch meine Aufmerksamkeit bekommt die er einfordert. Dann soll ich ihn generell zurück schrauben, das heißt ich soll ihn wieder "einnorden" ( wie ich es so schön nenne), also mich mehr durchsetzen, Kommandos am besten gleich beim ersten mal durchdrücken und halt alles so gestalten, das unser Training das Highlight der Woche wird.
So nun zu meinem Problem, ich mache in den letzten Wochen schon sehr wenig mit ihm. Ich denke ich bekomme es hin das er nicht mehr das Prinzchen ist, aber woher kommt denn das so "plötzlich".
Wir leben unseren Alltag nicht anders als vor nem halben Jahr, aus der Pubertät ist er längst raus und auch häuslich hat sich nicht verändert. Ich bin was das angeht ehrlich etwas ratlos.
Und noch eine Frage, würdet ihr Deckentraining mit so einem Hund machen? Wenn ja wo soll die Decke hin, schon ins Wohnzimmer aber was wäre ein strategisch günstiger Punkt?
Vielleicht hat ja noch jemand Tipps und Erfahrungen.
LG Christiane