Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich kann das eher nicht bestätigen, dass Hundeschulen eher schlechter beim Training sind als Vereine.
    In der ersten HuSchu wurde das Just4fun Agility Auslastungsgruppe genannt und war echt gut. Es ging um Langsamkeit und jeder bekam Unterstützung am Gerät. Saubere Ausführung war wichtig und das jeder Hund genug Platz und Ruhe dafür hat.
    Im Verein war das Just4fun Agi leider mist. Viel zu wenig Hilfe an den Geräten. Dann wurde Geschwindigkeit belohnt, was teilweise schon fahrlässig war wegen der Verletzungsgefahr. Es war sehr chaotisch um die Geräte und durch die teils freilaufenden und aufgedrehten Hunde, gabs auch Zickereien.

    Jetzt hab ich neu in einer Hundeschule angefangen. Die bieten auch Agility an und legen wert drauf, dass die Geräte erstmal sehr langsam erforscht werden. Bei der A-Wand wird der Hund nicht gleich rübergescheucht, sondern Stückchen für Stückchen vertraut gemacht mit dem Gerät bis der Hund irgendwann dann rübergeht. Vom Erzählen sagt mir das sehr zu, die Geräte sind aus Holz und wirken stabil, werden wir mal testen.

    Ich habe gerade mit meiner THP telefoniert, die mir auch damals bei Neles Darmerkrankung gut geholfen hat und bin auf jeden Fall eurer Meinung.
    Schilddrüse wird erstmal hinten angestellt. Die Verdauung und die Pankreatitis muss in den Griff bekommen werden und wenn das passt, wird nochmal ein Schilddrüsenprofil gemacht mit allen 3 Werten.

    Ich werde nun auch für Janosch kochen und kein TA-Trofu kaufen. Das würde er wahrscheinlich eh nicht vertragen. Bis jetzt hat er auf alle Extruder mit Durchfall reagiert, Gekochtes ging aber bis jetzt immer.
    Werde mal schaun ob ich an Pferd ran komme, dann gibts das mit Kartoffel. Evtl. auch Hirsch mit Hirse oder Kartoffel.

    Bei Antibiotika bin ich mir noch etwas unsicherer. Vielleicht erst wenns über die Ernährung nicht klappt? Das wäre der Rat von der THP gewesen. Halt über die morosche Karottensuppe antibiotisch behandeln. Mal sehen...

    Darmaufbau wird dann wahrscheinlich mit Symbiopet passieren.

    Bin jetzt wenigstens wieder etwas optimistischer :)

    Also ihr seid ganz ohne Antibiotika ausgekommen?

    Das Futter vom TA ist ja so behandelt, dass es nicht allergieauslösend ist, deswegen stelle ich es mir etwas "sicherer" vor. Andererseits weiß ich, dass Janosch Gekochtes recht gut verträgt... Da bin ich mir mit der Ausgewogenheit allerdings sehr unsicher.
    Wenn du fettarm fütterst, wie machst du das, dass sie nicht abnimmt?

    Nachdem der andere Thread von mir mit ähnlicher Thematik schon etwas älter ist, mache ich einen etwas spezifischeren auf.

    Also Janosch hat, seit ich ihn habe (4 Jahre), immer wieder Probleme mit Durchfall. Meistens war das schnell in den Griff zu kriegen und häufig gab es plausible Gründe dafür, z.B. Brötchen und Würstchen gefressen, deswegen wurde ich noch nicht früher tätig. Das Problem hat sich in letzter Zeit aber gehäuft. Er fing auch damit an morgens zu brechen wenn er noch nüchtern war, aber nur wenn er nach 18 Uhr noch was zu essen bekam.
    Wir sind vor kurzem noch umgezogen und ich habe meine Arbeitsstelle gewechselt. Er begleitet mich zur Arbeit und wurde in den letzten Wochen immer nervöser und ängstlicher, was für ihn eher untypisch ist.

    Da er auch noch einen Schnupfen und leichten Husten hatte, waren wir beim TA. Der Kot wurde auf Würmer und Giardien untersucht, aber nichts entsprechendes gefunden. Da er zurzeit jeden Tag fontänenartigen Durchfall hat, habe ich auch ein großes Blutbild machen lassen. Dabei kam dann heraus, dass er eine Pankreatitis hat. Wahrscheinlich chronisch aufgrund einer Futtermittelallergie. Und der T4 Wert weist auf eine SDU hin. Ein komplettes SD-Profil wurde noch nicht gemacht.

    Der TA schlägt nun folgendes vor:
    - ausführliches Kotprofil um genauer gegen das Bakterium oder wasauchimmer im Darm behandeln zu können
    - ohne Kotprofil würde er Antibiotika verschreiben und Prednisolon
    - dazu eine Umstellung auf hypoallergenes Futter als Ausschlussdiät
    - Einstellung auf Forthyron

    Bedenken habe ich wegen dem Prednisolon. Ist ja doch eine recht heftige Maßnahme und Cortison hat auch einige Nebenwirkungen. Die Dosis und Dauer haben wir noch nicht besprochen. Auf jeden Fall würde ich einen Aufbau der Darmflora dann für nötig halten. Kann man das während der AB-Gabe schon machen oder bringts das erst danach? Welche Möglichkeiten gibt es da die am wirksamsten sind?
    Auch wenn ich von dem Futter nicht überzeugt bin, würde ich Janosch erstmal darauf umstellen um eine Basis zu haben. Bei dem Futter kann man halt relativ sicher sein, dass es so behandelt ist, dass keine Keime, Bakterien, allergieauslösende Stoffe enthalten sind. Wenn er es gut verträgt, würde ich langsam anfangen einzelne Komponenten dazu zu nehmen und irgendwann dann für ihn kochen, wenn das mit seiner Pankreatitis nicht zu kompliziert ist.
    Ja Kotprofil und SD-Profil sind eigentlich nötig, allerdings habe ich das Problem, dass langsam das Geld ausgeht. Durch den Umzug sind meine Ersparnisse erschöpft und eine Teilzahlung hab ich schon ausgemacht, es wird also echt knapp.
    Ich habe mir folgendes überlegt: SD-Profil machen wenn eh eine Kontrolle der Forthyron-Gabe/Dosierung erfolgen muss, also in einem Monat wenn ich mich nicht irre.
    Aufs Kotprofil erstmal verzichten.

    Achja, Vit B12 bekam er auch 2x gespritzt, das soll wohl so weitergehen.

    Interessant wäre jetzt für mich was ihr zu meiner Strategie sagt. Welche Erfahrungen ihn gemacht habt, vor allem auch mit der Pankreatitis. Die SDU kenn ich von Nele schon.

    Es gibt Neuigkeiten.
    Wir sind umgezogen und Janosch hatte wieder für ihn typische Durchfallattacken. Dazu aber war er krank (niesen, husten) und sehr sehr nervös.
    Ich war also endlich beim TA mit ihm. Ein Blutbild wurde gemacht und eine kleine Kotuntersuchung.
    Er hat keine Giardien und keine Würmer.
    Das Blut deutet auf eine SDU hin, getestet wurde aber nur der T4 Wert.
    Ebenso hat er eine Pankreatitis, zu sehen an seiner erhöhten Lipase und canines TLI (keine Ahnung was das ist).

    Der TA empfiehlt nun Antibiotika und Prednisolon wegen der Pankreatitis. Evtl. eine vorherige genauere Kotuntersuchung um genau zu wissen an welchen Bakterien das liegt.
    Und wegen der SDU natürlich Medis, aber ich bin mir unsicher ob das nicht genauer getestet werden sollte. Andererseits geht mir langsam das Geld aus (Umzug) und es hat ja schon vorher einiges für die SDU gesprochen.

    Dazu dann eine Diät mit hypoallergenem Futter.

    Würdet ihr das so machen? Noch was ganz dringend testen?

    Ich find halt Antibiotika und Prednisolon schon relativ heftig und zum Darmaufbau muss dann sicher auch was gegeben werden. Ich möchte nur, dass er mal Ruhe in die Verdauung bekommt und ich immer schöne Haufen aufsammeln kann. Natürlich wäre es auch gut er wäre nicht mehr so nervös.

    Natürlich wird auch bei Auslandstierschutzvereinen nachgefragt.
    In meinem Fall war dann aber mein Studentenleben kein Problem, weil man dabei ja eher flexibler ist und gut Zeit für den Hund hat. Und die kleine Wohnung plus schon vorhandenem Hund auch nicht.
    Ich glaube diese Tierschutzvereine sind einfach weniger streng. Denen ist wichtiger, dass der Hund in ein zuhause kommt, in dem sich gut gesorgt wird, als wohin wo die materiellen Dinge super sind. Wobei das eine das andere natürlich nicht ausschließt.

    Eine Freundin von mir hat erst einen Hund gesucht. Wichtigste Voraussetzung war, dass der Hund sich mit dem vorhandenen Mini versteht. Da kamen die TH-Mitarbeiter echt ins Grübeln, kein passender Hund da. Nur eine die noch in der Aufnahmestation war. Die gaben sie dann ohne Vorkontrolle oder sonstige Nachweise mit. Nichtmal ne Mieterbescheinigung wollten sie. Das fand ich schon krass irgendwie.