Beiträge von AnjaNeleTeam

    Also ich hätte damals keinen Hund aus einem deutschen Tierheim bekommen.

    Evtl. einen deutschen Hund von einem Tierschutzbund.

    Mir war es nicht wichtig einen Hund aus dem Ausland zu haben, ich wollte einen Hund der etwas älter ist, nicht zu groß, alleine bleiben kann und sich mit Nele versteht. Dass Janosch aus Ungarn kommt, hab ich auch erst später erfahren.

    Janosch - Tibet Terrier Mix

    Sehr lange Haare überall, mit Unterwolle.

    Wir haben noch nicht die Lösung für das Fell gefunden.
    Bleibt es lang, müsste er eigentlich täglich bis alle 2 Tage gebürstet werden um schön fluffig und seidig zu sein, dann bleibt aber umso mehr Dreck an den Beinen hängen und Äste und Kletten und Kot (bäh). Bürste ich ihn alle 2 Wochen, bildet das Haar schnell Strähnen und es verfängt sich weniger Zeug drin. Verfilzen tut er kaum, höchstens an den Achseln und am Bauch.

    Gebadet wird er nach Bedarf. Wenn er stinkt oder sich gewälzt hat. Wir haben hier ein Orangen-Rosmarin-Shampoo und danach gibts Lavendel Konditioner. Die Firma weiß ich leider gerade nicht.

    Achja, gebürstet wird mit der roten LesPooches, da bin ich sehr begeistert. Und dann halt regelmäßig geschnibbelt an den Augen, am Popo, die Rute, die Hosen (Kackschneise) und am Bauch. An die Pfotenballen trau ich mich nicht so, deswegen bleibt das meist lang.

    Nach sowas kann man den Hund nur noch baden

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    Und so hübsch kann er geschoren aussehen. Aber wegen seiner Unterwolle (er hat nicht viel, aber doch) bin ich nicht sicher ob das so gut fürs Fell wäre. Praktischer und angenehmer, auch für ihn, ist es allemal.

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    Das bezweifele ich doch sehr. Wir haben nur zwei Beine, die weiter oben angebrachten Teile sind Arme ;)

    Wenn ich so agieren wollte, müßte ich auch Hunden am Hintern schnuppern und die Lefzen lecken :verzweifelt:

    Nö, da bleib ich lieber Mensch mit meinen bescheidenen Ausdrucksmöglichlkeiten, die meine Hunde dennoch gut verstehen.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Warum müsstest du sowas? Man kann doch auch Teile einer Sprache benutzen.
    Und natürlich haben wir keine 4 Beine, aber man kann "auf allen Vieren" laufen.

    Wiegesagt, ich sage nicht, dass wir Menschen einen Hund 1:1 imitieren können und müssen muss das sowieso keiner. Aber ein stückweit gehts und wird von vielen Hunden auch akzeptiert.

    Naja, ne Rute zum Wedeln haben wir nicht, aber Hunde ohne Rute können sich ja auch verständigen. Und die Ohren sind bei einigen Rassen auch so, dass sie kaum zur Kommunikation genutzt werden können.
    Zähne fletschen, Mund verziehen, Stirn runzeln, freudig gucken, streng gucken, Körper spannen/entspannen usw. können wir alles auch. Wir können sogar auf 4 Beine gehen, sowas ähnliches wie ne Spielaufforderung machen, mit dem Hintern wackeln usw.
    So eingeschränkt würde ich den Menschen gar nicht sehen und so schwierig die Hundesprache auch nicht. Natürlich sehr facettenreich und ein Mensch kann sie nie vollständig und fehlerlos imitieren, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Mensch es so kann, dass er vom Hund auch verstanden wird.

    Aber es ist doch auch nicht nicht nötig, oder?
    Das kann doch jeder selbst entscheiden wie er mit seinem Hund umgehen möchte. Der eine schwafelt seinen Hund zu, der nächste arbeitet ohne Sprache, dann gibts die die vor allem clickern und welche die alles mischen.
    Ich finde keinen der Kommunikationswege besser als den anderen so objektiv betrachtet. Man muss halt sehen was einem selber liegt und was auch dem Hund liegt.

    Ich bin überzeugt davon, dass man als Mensch, wenn man ein gewisses Talent dafür hat, sehr wohl Ausdrucksverhalten des Hundes so nachahmen kann, dass es vom Hund auch verstanden wird.
    Natürlich nicht mit allen Nuancen, aber Körperhaltung und Stimmlage, sowie die Geräusche die wir machen, können durchaus vom Hund interpretiert werden. Ich glaube auch, dass es auf diesem Weg bei manchen Hunden einfacher ist etwas begreiflich zu machen als mit Leckerlie und Stimme. Z.B. bei Hunden die es nicht gewohnt sind mit Menschen zusammen zu arbeiten.

    Ich hab schon ganz früh damit angefangen (ca. 10 Jahre) auszutesten wie man sich hündisch verhält und wie das beim Hund ankommt. Natürlich hab ich da viel Schmarrn gebaut, aber es hat doch funktioniert. Z.B. sich ducken und "lauern" als Aufforderung zum Spiel, knurren, wimmern, starren/fixieren.
    Inzwischen setze ich manches ganz automatisch ein.
    Als Janosch zu mir kam, konnte er noch gar nix. Nicht seinen Namen, nicht sitz o.Ä. Er bettelte während ich gegessen habe, das hat mich genervt. Weil ich essen wollte und nicht (in dem Moment) großartig trainieren, hab ich ihn fixiert, Luft ausgeatmet und dann ganz leise geknurrt. Er hat sofort weggeschaut und beschwichtigt, ich hab den Druck weggenommen. Das hab ich 2x gemacht und das Thema war gegessen.

    Ich bin jetzt kein Befürworter dafür ständig zu knurren oder einen auf Hund zu machen, aber in manchen Situationen kann es doch hilfreich sein, wenn man es denn einigermaßen kann. Finds ganz furchtbar wenn Leute versuchen zu knurren und dann "rrrrrrrr" machen :D

    Der Hund kann einen verstehen, weil er nicht doof ist. Die merken, dass wir irgendwie mit ihnen kommunizieren und da sie die Hundesprache kennen, können sie es auch interpretieren.

    Ist ja wie wenn einer herkommt, kein Wort Deutsch kann, und "Bahnhof" sagt. Dann wissen wir auch ziemlich sicher, dass er zum Bahnhof möchte.

    Ich wurde einmal gebissen, da war ich noch jünger, von dem Schäferhund eines Freundes. Wir haben gespielt und sein Hund sah das wohl als Bedrohung und hat mich in den Arm gezwickt. War nichts ernstes.

    Von Janosch wurde ich einige Male gebissen. Eine Narbe erinnert mich daran, ansonsten waren alles eher blaue Flecken oder kaputte Jeans.

    Meine Cousine wurde mal von dem Golden Retriever meiner Oma ganz schlimm ins Gesicht gebissen. Die Narben fallen gsd nicht wirklich auf, also entstellen sie nicht, aber man sieht es doch.

    Ich glaube auch nicht, dass da Geldgeilheit dahinter steckt, wenn Züchter zu immer extremeren Zielen züchten.
    Eher als Grund sehe ich, dass der Mensch es macht, weil er es kann. Nichts geht doch über die Macht Gott zu spielen und ein Lebewesen nach seinen Vorstellungen zu formen. Gucken was alles möglich ist und mit einem besonderem Hund auch besonders zu sein.
    Bei einigen geht es in eine Richtung, die den Hund schneller macht, besser riechend, besser zu erziehen, die anderen züchten halt niedlicher, netter, handlicher. Alles kann seine Vor- und Nachteile haben, aber wenn die Gesundheit des Tieres auf der Strecke bleibt, sollten alle wieder zur Besinnung kommen. Tun sie aber nicht.
    Solange also gezüchtet werden kann wie man möchte, wird es immer Leute geben, die halt so machen wie sie wollen. Deswegen finde ich die Tests schon mal gut, denke aber, dass das ganze noch strenger werden sollte.