Beiträge von AnjaNeleTeam

    Eine Dummygruppe kann bzw. ist genauso Reizüberflutung wie ein Parkplatz. Mit dem Unterschied, dass man sich einem Parkplatz in aller Gemütsruhe nähern kann und nichts von einem verlangt wird. Und dem Unterschied, dass Menschen eher weniger Reiz sind als Hunde laut TS. Es kommt sich aufs gleiche raus. Man muss die Situationen gezielt üben. Dafür kommt es vor allem auf den Hund an. Dem einen reicht es vielleicht schon den Parkplatz von Ferne zu sehen, der nächste kann näher ans Getümmel zum Üben. Aber lernen mit dem Reiz umzugehen geht nur wenn man wenn man den Hund dem Reiz aussetzt.

    Die vorbereitenden Übungen die hier genannt wurden, machen definitiv Sinn und sollten vorab oder parallel geübt werden. Z.B. bessere Leinenführigkeit, Impulskontrolle usw.

    Ich würde genau den anderen Weg gehen und sie gezielt mit solchen Situationen konfrontieren. Z.B. mal auf den Marktplatz oder auf einen Supermarkt-Parkplatz gehen. Leute gucken und ruhiges Verhalten belohnen. Wenn sie eh eher gemütlich ist, wird sie das nicht mehrere Stunden durchhalten. Wichtig dabei natürlich, dass niemand zu ihr geht und sie anfasst.

    du beschreibst da Arbeit gezielt über komplette Reizüberflutung bis zu dem Punkt an dem der Hund mental einfach aufgibt. Da kannst und brauchst du nichts mehr belohnen das kommt eh nicht an. Der Hund wird so eh nur lernen, ok das wieder, ich stell mich einfach tot und halte den Terror aus.

    Kenn einige Goldies und Labbi die man mit solchen Mätzchen wirklich kaputtgespielt hat. Die können das genetisch einfach nicht von alleine ausblenden

    Am Anfang ist das vielleicht so, aber später setzt ein Lerneffekt durch Wiederholung ein. Mehr Ansprechbarkeit und dann geht auch die Belohnung. Ist ja super wenn der Hund denkt "ach das schon wieder". Mehr Abgeklärtheit bei Begegnungen würden dem Hund ziemlich gut tun. Man muss sich ja anfangs nicht unbedingt mitten an den Eingang stellen, sondern 100m weit entfernt und langsam rantasten.

    Ich halte das für realistischer als deinen Vorschlag, da man Kontakte mit Menschen einfach nicht vermeiden kann und einen Hund der wirklich nach vorne stürmt hinter sich zu halten ist auch nur schwer möglich. Ansonsten fände ich den Ansatz auch sinnvoll, aber in dem Fall schwer umzusetzen.

    Ich würde genau den anderen Weg gehen und sie gezielt mit solchen Situationen konfrontieren. Z.B. mal auf den Marktplatz oder auf einen Supermarkt-Parkplatz gehen. Leute gucken und ruhiges Verhalten belohnen. Wenn sie eh eher gemütlich ist, wird sie das nicht mehrere Stunden durchhalten. Wichtig dabei natürlich, dass niemand zu ihr geht und sie anfasst.

    Das Ganze würde ich auch nicht jeden Tag machen, sie muss das alles verabeiten können, aber eine regelmäßige Wiederholung wäre sinnvoll.

    Das Sitz und Bleib finde ich schwierig, da dadurch die Spannung quasi jedes Mal ins Unermessliche steigt bis es zur "Explosion" kommt. Euer Schimpfen wird da gar nicht mehr wahrgenommen, deshalb könnt ihr es euch gleich sparen. In Bewegung bleiben fände ich auch sinnvoller.

    Ich habe den Oster und auf der zweiten Stufe säbelt der schon gut weg. Ich habe aber auch gute Akkus drin, die halten locker 10 mal alle Krallen schleifen ohne merkbaren Verlust. Aber seit Bennis Arthrose schlimmer wird kann ichs vergessen. Er lässt Dremeln nicht mehr zu. Tut wohl zu sehr weh. Ich habe mir letztens extra ne echt fiese große Krallenzangenschere gekauft für knapp 40 Euro... Damit schaffe ich es aber trotzdem nicht, Bennis Krallen zu schneiden. Zu hart. Das quetscht nur, dann quickt Benni und rennt mit eingekniefter Rute davon. Maximal die schief gelaufenen Krallen kann ich damit gerade knipsen.

    Bei den zwei älteren Hunden meiner Mutter schneide ich fast nie von vorne, sondern von unten schräg. Rechts, links und wenns geht mittig. Ich bilde mir ein, dass so weniger Druck entsteht.

    Natürlich kannst du was machen. Hirnlose Beschäftigung sein lassen und Ruhe und Körperbewusstsein fördern.

    Es gibt viele Übungen mit Balancekissen u.A. bei denen dein Kleiner lernt sich selbst wahrzunehmen. Auch Degility statt Agility wär vielleicht ne Möglichkeit. Ich würde allerdings schleunigst dieses Mörderprogramm, im wahrsten Sinne des Wortes, herunter fahren und anfangen mit sinnvoller Beschäftigung.

    Übrigens glaube ich nicht, dass der Doodle ein Wesen hat, dass kein anderer Hund hat, was ihn als Service-Dog o.Ä. prädestiniert. Da gibt es sicher mehrere Rassen die ähnlich, aber weniger modern sind.

    und auch das habe ich schon beantwortet. Fragt doch bitte die Orgas in den USA, warum sie Labradoodle nehmen, die können es doch am besten erklären. Und was ist dran schlimm, wenn diese Hunde dafür geeignet sind und dafür genommen werden? Und was sollen denn ständig diese Übertreibungen, kein Mensch hat hier je geschrieben, daß kein anderer Hund dafür geeignet ist, aber der Labradoodle ist halt auch dafür geeignet, auch wenn das die Leute mit Tonnen an Vorurteilen natürlich nicht hören wollen.

    Ist schon gut, ich habs verstanden. Die Orgas (welche sollen das überhaupt sein?) werde ich nicht fragen, ich dachte du weißt vielleicht mehr darüber wenn du es schon erwähnst.

    Aber ich bin raus, für mich macht es keinen Sinn so zu diskutieren.

    Wenn das so bei dir ankommt :ka: Wenn du meine Beiträge auch gelesen hättest, müsstest du ja wissen, dass es mir um eine sachliche Diskussion geht. Deinen Beitrag den ich zitiert habe, habe ich sogar 2x gelesen :lol: Aber deine vorherigen hab ich jetzt nicht mehr vollständig im Kopf. Naja egal

    Ja es gibt sicher auch noch einige oder viele gesunde Rassen, aber für mich, die Tragik hinter der ganzen Züchterei (und damit meine ich auch, Lebewesen eben zu formen, sie als "vorzüglich" einzustufen oder "mangelhaft", aber das geht zu weit vom Thema) ich würde es eben nicht unterstützen wollen

    Aber beim Doodlen formt man doch genauso einen Hund? :???: Man verpaart gezielt und verspricht sich und anderen bestimmte Merkmale. Da seh ich jetzt keinen Unterschied zur "normalen" Züchterei.

    Du hast sicher recht, dass da auch einiges schief läuft. Aber ich denke da immer in Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit ist höher bei einem VDH Züchter einen guten, verantwortungsvollen und engagierten Züchter zu finden als bei Ebay Kleinanzeigen. Wenn man tiefer in der Materie drin ist, gibt es sicher wieder Abstufungen.

    Aber die Wahrscheinlichkeit einen Doodlezüchter zu finden, der sich wirklich intensiv mit den Gesundheitsergebnissen der Elterntiere befasst und seriös ist, seh ich deutlich geringer als eben bei einem VDH Züchter, deshalb rate ich persönlich dann lieber generell ab als mit irgendwelchem Wischiwaschi-Kram anzufangen, den man als Neuling eh nicht nachvollziehen kann. (Ich mein das nicht abwertend, kann deine Argumentation gut verstehen und das ist ja das schöne an einem Forum, dass es eben solche und solche gibt und die Interessenten dann hoffentlich dazu bringt sich noch mehr zu informieren und mit dem Thema zu befassen)

    Übrigens glaube ich nicht, dass der Doodle ein Wesen hat, dass kein anderer Hund hat, was ihn als Service-Dog o.Ä. prädestiniert. Da gibt es sicher mehrere Rassen die ähnlich, aber weniger modern sind.

    In Österreich gibt es z.B. eine Blindenschule die mit Curlies mega gute Erfahrungen gemacht hat. Die sind allerdings nicht modern, deswegen wird das eher ein Einzelfall bleiben. Aber wem Labbis zu distanzlos sind und Pudel zu wibbelig, der findet auch bei anderen Rassen als den Doodles Alternativen wenn er will.

    Ich hab mal die neue Folge vorgeschaut und fand sie echt gut, vor allem wieder Bernd.

    Spannend auch, dass mal dieses Pleasure Westernreiten thematisiert wird, weil mir das in letzter Zeit vermehrt auf TikTok und Co. aufgefallen ist. Find es ja ziemlich furchtbar....