Beiträge von AnjaNeleTeam

    Meinst du ein Röntgen vom Rücken würde gar nix bringen?


    Hatte überlegt das wenigstens ohne Narkose zu machen. Müsste ja gehen :denker:

    Naja doch, es bringt insofern was, als das im Röntgenbild deutlich sichtbare Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Sicherheit, dass der Hund nichts hat, gibt es damit nicht. Also damit wollte ich auf gar keinen Fall das Röntgen ausreden. Nur auf die Limitationen der Diagnostik hinweisen.

    Bei vielen Hunden im Bekanntenkreis (aber das sind halt nur persönliche Anekdoten) waren Rückengeschichten nur im MRT sichtbar, die Röntgenbilder waren perfekt.

    Hm blöd. Wenn er was hat, dann bin ich mir sehr sicher, dass es im Frühstadium ist und da nicht mehr ist, würde ich ihn nicht ins MRT schicken.

    Dann wird es wohl eher weiter Richtung Physio gehen und nicht zu viel Belastung im Sport und jagdlich.

    Meinst du ein Röntgen vom Rücken würde gar nix bringen?


    Hatte überlegt das wenigstens ohne Narkose zu machen. Müsste ja gehen :denker:

    Pass kann, wenn der Hund das von Welpenbeinen an macht, auch ein Zeichen für besonderes Körpergefühl sein. So laut einem Seminar mit Hr. Dr. Fischer (dem von Hunde in Bewegung). Dann wäre es auch nichts krankhaftes. Nur bei Hunden die nie gepasst sind und die damit im fortgeschrittenen Alter anfangen ist es ein Zeichen für eine Erkrankung.

    Ich bin bei einer Pysio/Osteo in Wolnzach. Ich find sie gut. https://www.meine-vierbeiner-physio.de/

    Vorher war ich bei hundherum. Die ist super nur leider schwer erkrankt. Mein letzter Stand war das sie noch nicht wieder arbeiten kann.

    Ach das ist ja interessant. Kannst du noch mehr zum "besonderen Körpergefühl" sagen? Besonders einfach im Sinne von anders?

    Die von deinem Link hab ich mir gestern auch angeschaut. Sie ist gleich bei mir ums Eck. Sollte ich also mit Leo regelmäßig was machen, werde ich mich definitiv bei ihr melden, danke!

    Das ist ja interessant. Habe das hier durch Zufall entdeckt und jetzt weiß ich, was ich immer so seltsam finde beim Gang an der lockeren Leine. Als ich angefangen habe an der Leinenführigkeit zu arbeiten und er dann angefangen hat richtig schön ohne zu ziehen an der Leine zu gehen, hat er angefangen im Pass zu gehen. Also nur wenn ich extra langsam mit ihm an der Leine schlendere und er sich super darauf konzentriert nicht zu ziehen. Das gleiche Tempo geht er völlig normal, solange er nicht angeleint ist. Orthopädische Probleme sind keine bekannt, vermute es liegt bei uns mit dem angespannt konzentrierten gehen zusammen.

    Find ich sehr interessant, dass das so viele von euren Hunden im Schritt und nicht im Trab machen. Da würde ich mir tatsächlich wenig Gedanken machen. Obwohl ich mir bei Leos Pass auch nie Gedanken gemacht habe, aber anscheinend ist es ja nicht besonders gut für ihn.

    Als vorab Info sollte ich vielleicht noch dazu sagen, dass er immer mal wieder (seit seinem ersten Lebensjahr vielleicht 1-2x im Jahr, er ist jetzt 6J) vorkommt, dass er vorne humpelt. Kurzzeitig und nicht so recht erkennbar ob nach Belastung oder nach Ruhe. Meistens rechts, aber auch links. Sehr unspezifisch und wegen der Seltenheit hab ich das nicht weiter beachtet. Er ist geröntgt ED 0/0 und HD A1/A2.

    Meine letzte DSHündin hatte auch immer wieder vorne gehumpelt ab ca. 5 Jahre, Röntgen ergab nichts, erst das CT hat zutage gebracht, dass sie ED hat, sie wurde daraufhin operiert.

    Wurde das Röntgen wegen dem Humpeln gemacht oder für die RZV?

    Ich hab hier auch einen Passgänger.

    Gefühlt läuft er so schon immer.

    Bekannte Probleme sind bei uns Spondy hinterer Rücken und dadurch jetzt in letzter Zeit oft Schulter/Bizeps Probleme.

    Wir sind regelmäßig bei der Osteo und machen Physio und Wasserlaufband.

    Mein Hund ist jetzt 11 Jahre alt.

    Wie lange hast du deinen Hund?

    Ich hab mich bisher kaum mit Spondylose auseinander gesetzt. Könnte die evtl. auch von der "falschen" Bewegung kommen? Soweit ich weiß bilden die sich ja erst und sind nicht bei Junghunden schon vorhanden, oder?

    Ich hab mal gegoogelt und in meiner Nähe gibt es auch eine Tierphysiotherapeutin die zusätzlich Osteopathin ist. Wäre vielleicht einen Versuch wert.

    Die jetzige Physio kenne ich über den Dummysport, aber ich fahre jedes Mal eine Stunde, das wird auf Dauer schwierig.

    Habt ihr einen Rat wie ich erkenne ob die Physio was taugt?

    Das Röntgen muss noch etwas warten. Ich habe aktuell für so einen Nicht-Notfall keine 300,- € locker, aber ich plane es ein.

    Leo wechselt halt nicht automatisch in den Trab. Der kann auch am Fahrrad Rennpass gehen wenn er meint.

    Ich hab ihn dann immer versucht aus dem Takt zu bringen, dann trabte er solange ich nicht zu langsam wurde. Aber ohne Fahrrad wüsste ich nicht wie ich ihn zum Traben bringen sollte. Ich bin mir sicher, dass er an der Leine (Flexi) überhaupt keinen Trab gehen würde.

    Irgendwie kann ich mir bei Leo einen Bandscheibenvorfall nicht so recht vorstellen.

    Da das viele "Pass-Traben" ja doch nicht so verbreitet ist, könnte ich mir das schon als Ursache denken. Echt doof, weil ich nicht wüsste wie ich ihm das abgewöhnen sollte. Natürlich müsste erst geschaut werden was genau los ist, aber förderlich kanns ja so und so nicht sein.

    Bei Caron war aber nicht Passgehen die Ursache, oder? Hast du aufgrund der entzündeten Bizepssehne dann herausfinden können was hinten los war?

    Die Kreuzbänder wurden von der Physio ziemlich genau angeschaut. Dort zeigt er überhaupt keine Empfindlichkeit und lässt sich einwandfrei durchbewegen. Schmerzreaktionen zeigte er eigentlich nur vorne Bizepssehne und Ellbogen. Schulter war auch wieder ok. Sie meinte auch, dass die Bizepssehne sicher (noch) nicht entzündet ist, sonst wäre er deutlich empfindlicher.

    Ich danke dir schon mal für deine Tipps! Deckt sich ja ziemlich mit dem was auch die Physio gesagt hat.

    Ich möchte auch die Ursache wissen, einfach weil er ja belastet wird und ich ihm Schmerzen ersparen will, bzw. keinen kranken alten Hund haben möchte. Und ich denke natürlich auch an seinen Nachwuchs. Trotzdem sind Narkosen immer so ne Sache...


    Huhu,

    ich persönlich finde die Summe der - wenngleich kleinen - Auffälligkeiten zu viel und Leo ist ja eigentlich im besten Alter. Vielleicht stellst du Leo mal einem Osteopathen vor, der dann auch die Zusammenhänge und die "Kettenreaktionen" gut erfassen kann. Ich kann das nur dringend empfehlen und drücke euch die Daumen.

    Ich habe übrigens auch eine Pass- statt Schrittgängerin, die aber eh meistens trabt und ansonsten auch keine Auffälligkeiten im Gangbild oder in der Körperhaltung zeigt. Wir sind dennoch regelmäßig bei unserer Osteo.

    Mit Osteopathen hab ich bisher so gar keine Erfahrungen. Werde mal schauen ob es da überhaupt einen in meiner Nähe gibt. Danke für den Tipp!

    Hallo Foris,

    es geht um Leo, der seit er Junghund ist, leidenschaftlich gerne im Pass geht. Er rennt natürlich auch rum, trabt zwischendurch und geht Schritt, aber überwiegend geht er eben Pass beim Spaziergang. Ich habe das als energiesparende Unart abgetan, aber nicht weiter beachtet. Ich kenne einige Curlies die das ähnlich machen.

    Jetzt war ich allerdings bei der Hundephysio mit ihm, weil ich abchecken lassen wollte ob er soweit fit ist um weiterhin als Sport- und Jagdhund gefordert zu werden.

    Als vorab Info sollte ich vielleicht noch dazu sagen, dass er immer mal wieder (seit seinem ersten Lebensjahr vielleicht 1-2x im Jahr, er ist jetzt 6J) vorkommt, dass er vorne humpelt. Kurzzeitig und nicht so recht erkennbar ob nach Belastung oder nach Ruhe. Meistens rechts, aber auch links. Sehr unspezifisch und wegen der Seltenheit hab ich das nicht weiter beachtet. Er ist geröntgt ED 0/0 und HD A1/A2.

    3x waren wir jetzt da. Beim ersten Mal fiel auf, dass er im Bereich vom Übergang Brustwirbel-/Lendenwirbelsäule warm ist und "Wirbel verkippt" sind. An den Ellbogen war er empfindlich wenns ans anziehen ging und irgendwas war mit seinem Hinterbein. Danach ging es ihm so wie davor. Er war ja nicht wirklich auffällig.

    Beim zweiten Termin war er wieder warm an der Wirbelsäule. Die Physio machte einige Übungen mit ihm und zeigte mir was ich mit ihm zuhause machen kann um seine Hinterhandmuskulatur und seinen Rücken zu stärken.

    Am Ende der Einheit und mehrere Tage danach saß Leo dann komisch. Er streckte beim sitzen sein rechtes Knie etwas nach außen, die Pfote ragte etwas weiter weg von ihm und die Wirbelsäule machte einen Bogen nach links. Ansonsten war er normal. Nur nach einer längeren Wanderung fiel mir auf, dass er sich das linke Ohr kratzen wollte, dafür hätte er natürlich nach rechts mit dem Hintern kippen müssen und das ging nicht. Er stand auf und belastete sein rechtes Hinterbein nicht für kurze Zeit.

    Ich kontaktierte die Physio und machte den nächsten Termin früher als geplant aus. Sie schaute sich Leo nochmal sehr genau an.

    Wieder stellte sie die empfindliche Stelle am Übergang Brust-/Lendenwirbelsäule fest, außerdem tastempfindliche Bizepssehnen und nicht sehr lockere Hinterhandmuskulaturen. Auch beim Iliosakralgelenk war irgendwas anders als normal.

    Zusätzlich zu den Übungen für HInterhand und Rücken empfahl sie mir noch Ellbogen und Wirbelsäule röntgen zu lassen.

    Wir haben natürlich auch gerätselt woher das kommen könnte. Relativ klar ist, dass er mit seiner Vorhand die meiste Belastung aufnimmt, was laut Physio erstmal nicht ungewöhnlich ist für einen Sport/Dummyhund. Zusätzlich nimmt er aber auch sein linkes Hinterbein mehr unter den Körper um rechts hinten zu entlasten. Das muss allerdings recht neu sein, da er den gleichen Hinterhandumfang hat.

    Ich habe irgendwie die Vermutung, dass das Passgehen vielleicht die Ursache für die Probleme ist. Er bewegt seine Wirbelsäule dabei komisch, eiert hinten rum und hat dadurch im Rücken Empfindlichkeiten die er mit der Vorhand auszugleichen versucht. Die Physio hält das nicht für unmöglich, da Leo schon sehr lange Pass geht und das nicht plötzlich angefangen hat, aber sagt auch, dass es normalerweise eher Symptom als Ursache ist.

    Da ich Leo ungern "einfach so" in Narkose legen möchte um ein paar Bilder zu machen, suche ich jetzt nach Erfahrungen . Vielleicht gibt es ja Hundebesitzer unter euch die auch so energiesparende Kandidaten haben, die schon immer gerne Pass gehen und dadurch evtl. Probleme bekommen haben oder welche deren Hunde eben Probleme hatten und dadurch Pass gingen.

    Oder vielleicht habt ihr ja auch Ideen was das bei Leo sein könnte?

    Ich möchte nochmal zur Sicherheit erwähnen, dass man Leo im normalen Alltag überhaupt nichts anmerkt. Er rennt, springt, läuft ganz normal. Wenn er nicht als Sport/Jagdhund aktiv wäre, hätte ich keinen Grund gesehen ihn anschauen zu lassen.

    Sorry für den langen Text. War mal gut das alles aufzuschreiben. Ich hoffe es ist nicht zu wirr.

    Ein Trainer der nicht nur für einen einzelnen Hund+Mensch da ist.

    Es kommt natürlich auf die Gruppe an. Wenn sie ordentlich geführt ist und auf individuelles angemessen eingegangen wird, kann das genauso sinnvoll sein wie eine Parkplatz-Session, oder sogar sinnvoller. Am idealsten wäre es in beiden Fällen einen Trainer zu haben, der hilft am Timing zu arbeiten, passend zu belohnen und die Situation richtig einzuschätzen.