Beiträge von AnjaNeleTeam

    Bei Caron war aber nicht Passgehen die Ursache, oder? Hast du aufgrund der entzündeten Bizepssehne dann herausfinden können was hinten los war?

    Die Kreuzbänder wurden von der Physio ziemlich genau angeschaut. Dort zeigt er überhaupt keine Empfindlichkeit und lässt sich einwandfrei durchbewegen. Schmerzreaktionen zeigte er eigentlich nur vorne Bizepssehne und Ellbogen. Schulter war auch wieder ok. Sie meinte auch, dass die Bizepssehne sicher (noch) nicht entzündet ist, sonst wäre er deutlich empfindlicher.

    Ich danke dir schon mal für deine Tipps! Deckt sich ja ziemlich mit dem was auch die Physio gesagt hat.

    Ich möchte auch die Ursache wissen, einfach weil er ja belastet wird und ich ihm Schmerzen ersparen will, bzw. keinen kranken alten Hund haben möchte. Und ich denke natürlich auch an seinen Nachwuchs. Trotzdem sind Narkosen immer so ne Sache...


    Huhu,

    ich persönlich finde die Summe der - wenngleich kleinen - Auffälligkeiten zu viel und Leo ist ja eigentlich im besten Alter. Vielleicht stellst du Leo mal einem Osteopathen vor, der dann auch die Zusammenhänge und die "Kettenreaktionen" gut erfassen kann. Ich kann das nur dringend empfehlen und drücke euch die Daumen.

    Ich habe übrigens auch eine Pass- statt Schrittgängerin, die aber eh meistens trabt und ansonsten auch keine Auffälligkeiten im Gangbild oder in der Körperhaltung zeigt. Wir sind dennoch regelmäßig bei unserer Osteo.

    Mit Osteopathen hab ich bisher so gar keine Erfahrungen. Werde mal schauen ob es da überhaupt einen in meiner Nähe gibt. Danke für den Tipp!

    Hallo Foris,

    es geht um Leo, der seit er Junghund ist, leidenschaftlich gerne im Pass geht. Er rennt natürlich auch rum, trabt zwischendurch und geht Schritt, aber überwiegend geht er eben Pass beim Spaziergang. Ich habe das als energiesparende Unart abgetan, aber nicht weiter beachtet. Ich kenne einige Curlies die das ähnlich machen.

    Jetzt war ich allerdings bei der Hundephysio mit ihm, weil ich abchecken lassen wollte ob er soweit fit ist um weiterhin als Sport- und Jagdhund gefordert zu werden.

    Als vorab Info sollte ich vielleicht noch dazu sagen, dass er immer mal wieder (seit seinem ersten Lebensjahr vielleicht 1-2x im Jahr, er ist jetzt 6J) vorkommt, dass er vorne humpelt. Kurzzeitig und nicht so recht erkennbar ob nach Belastung oder nach Ruhe. Meistens rechts, aber auch links. Sehr unspezifisch und wegen der Seltenheit hab ich das nicht weiter beachtet. Er ist geröntgt ED 0/0 und HD A1/A2.

    3x waren wir jetzt da. Beim ersten Mal fiel auf, dass er im Bereich vom Übergang Brustwirbel-/Lendenwirbelsäule warm ist und "Wirbel verkippt" sind. An den Ellbogen war er empfindlich wenns ans anziehen ging und irgendwas war mit seinem Hinterbein. Danach ging es ihm so wie davor. Er war ja nicht wirklich auffällig.

    Beim zweiten Termin war er wieder warm an der Wirbelsäule. Die Physio machte einige Übungen mit ihm und zeigte mir was ich mit ihm zuhause machen kann um seine Hinterhandmuskulatur und seinen Rücken zu stärken.

    Am Ende der Einheit und mehrere Tage danach saß Leo dann komisch. Er streckte beim sitzen sein rechtes Knie etwas nach außen, die Pfote ragte etwas weiter weg von ihm und die Wirbelsäule machte einen Bogen nach links. Ansonsten war er normal. Nur nach einer längeren Wanderung fiel mir auf, dass er sich das linke Ohr kratzen wollte, dafür hätte er natürlich nach rechts mit dem Hintern kippen müssen und das ging nicht. Er stand auf und belastete sein rechtes Hinterbein nicht für kurze Zeit.

    Ich kontaktierte die Physio und machte den nächsten Termin früher als geplant aus. Sie schaute sich Leo nochmal sehr genau an.

    Wieder stellte sie die empfindliche Stelle am Übergang Brust-/Lendenwirbelsäule fest, außerdem tastempfindliche Bizepssehnen und nicht sehr lockere Hinterhandmuskulaturen. Auch beim Iliosakralgelenk war irgendwas anders als normal.

    Zusätzlich zu den Übungen für HInterhand und Rücken empfahl sie mir noch Ellbogen und Wirbelsäule röntgen zu lassen.

    Wir haben natürlich auch gerätselt woher das kommen könnte. Relativ klar ist, dass er mit seiner Vorhand die meiste Belastung aufnimmt, was laut Physio erstmal nicht ungewöhnlich ist für einen Sport/Dummyhund. Zusätzlich nimmt er aber auch sein linkes Hinterbein mehr unter den Körper um rechts hinten zu entlasten. Das muss allerdings recht neu sein, da er den gleichen Hinterhandumfang hat.

    Ich habe irgendwie die Vermutung, dass das Passgehen vielleicht die Ursache für die Probleme ist. Er bewegt seine Wirbelsäule dabei komisch, eiert hinten rum und hat dadurch im Rücken Empfindlichkeiten die er mit der Vorhand auszugleichen versucht. Die Physio hält das nicht für unmöglich, da Leo schon sehr lange Pass geht und das nicht plötzlich angefangen hat, aber sagt auch, dass es normalerweise eher Symptom als Ursache ist.

    Da ich Leo ungern "einfach so" in Narkose legen möchte um ein paar Bilder zu machen, suche ich jetzt nach Erfahrungen . Vielleicht gibt es ja Hundebesitzer unter euch die auch so energiesparende Kandidaten haben, die schon immer gerne Pass gehen und dadurch evtl. Probleme bekommen haben oder welche deren Hunde eben Probleme hatten und dadurch Pass gingen.

    Oder vielleicht habt ihr ja auch Ideen was das bei Leo sein könnte?

    Ich möchte nochmal zur Sicherheit erwähnen, dass man Leo im normalen Alltag überhaupt nichts anmerkt. Er rennt, springt, läuft ganz normal. Wenn er nicht als Sport/Jagdhund aktiv wäre, hätte ich keinen Grund gesehen ihn anschauen zu lassen.

    Sorry für den langen Text. War mal gut das alles aufzuschreiben. Ich hoffe es ist nicht zu wirr.

    Ein Trainer der nicht nur für einen einzelnen Hund+Mensch da ist.

    Es kommt natürlich auf die Gruppe an. Wenn sie ordentlich geführt ist und auf individuelles angemessen eingegangen wird, kann das genauso sinnvoll sein wie eine Parkplatz-Session, oder sogar sinnvoller. Am idealsten wäre es in beiden Fällen einen Trainer zu haben, der hilft am Timing zu arbeiten, passend zu belohnen und die Situation richtig einzuschätzen.

    Eine Dummygruppe kann bzw. ist genauso Reizüberflutung wie ein Parkplatz. Mit dem Unterschied, dass man sich einem Parkplatz in aller Gemütsruhe nähern kann und nichts von einem verlangt wird. Und dem Unterschied, dass Menschen eher weniger Reiz sind als Hunde laut TS. Es kommt sich aufs gleiche raus. Man muss die Situationen gezielt üben. Dafür kommt es vor allem auf den Hund an. Dem einen reicht es vielleicht schon den Parkplatz von Ferne zu sehen, der nächste kann näher ans Getümmel zum Üben. Aber lernen mit dem Reiz umzugehen geht nur wenn man wenn man den Hund dem Reiz aussetzt.

    Die vorbereitenden Übungen die hier genannt wurden, machen definitiv Sinn und sollten vorab oder parallel geübt werden. Z.B. bessere Leinenführigkeit, Impulskontrolle usw.

    Ich würde genau den anderen Weg gehen und sie gezielt mit solchen Situationen konfrontieren. Z.B. mal auf den Marktplatz oder auf einen Supermarkt-Parkplatz gehen. Leute gucken und ruhiges Verhalten belohnen. Wenn sie eh eher gemütlich ist, wird sie das nicht mehrere Stunden durchhalten. Wichtig dabei natürlich, dass niemand zu ihr geht und sie anfasst.

    du beschreibst da Arbeit gezielt über komplette Reizüberflutung bis zu dem Punkt an dem der Hund mental einfach aufgibt. Da kannst und brauchst du nichts mehr belohnen das kommt eh nicht an. Der Hund wird so eh nur lernen, ok das wieder, ich stell mich einfach tot und halte den Terror aus.

    Kenn einige Goldies und Labbi die man mit solchen Mätzchen wirklich kaputtgespielt hat. Die können das genetisch einfach nicht von alleine ausblenden

    Am Anfang ist das vielleicht so, aber später setzt ein Lerneffekt durch Wiederholung ein. Mehr Ansprechbarkeit und dann geht auch die Belohnung. Ist ja super wenn der Hund denkt "ach das schon wieder". Mehr Abgeklärtheit bei Begegnungen würden dem Hund ziemlich gut tun. Man muss sich ja anfangs nicht unbedingt mitten an den Eingang stellen, sondern 100m weit entfernt und langsam rantasten.

    Ich halte das für realistischer als deinen Vorschlag, da man Kontakte mit Menschen einfach nicht vermeiden kann und einen Hund der wirklich nach vorne stürmt hinter sich zu halten ist auch nur schwer möglich. Ansonsten fände ich den Ansatz auch sinnvoll, aber in dem Fall schwer umzusetzen.

    Ich würde genau den anderen Weg gehen und sie gezielt mit solchen Situationen konfrontieren. Z.B. mal auf den Marktplatz oder auf einen Supermarkt-Parkplatz gehen. Leute gucken und ruhiges Verhalten belohnen. Wenn sie eh eher gemütlich ist, wird sie das nicht mehrere Stunden durchhalten. Wichtig dabei natürlich, dass niemand zu ihr geht und sie anfasst.

    Das Ganze würde ich auch nicht jeden Tag machen, sie muss das alles verabeiten können, aber eine regelmäßige Wiederholung wäre sinnvoll.

    Das Sitz und Bleib finde ich schwierig, da dadurch die Spannung quasi jedes Mal ins Unermessliche steigt bis es zur "Explosion" kommt. Euer Schimpfen wird da gar nicht mehr wahrgenommen, deshalb könnt ihr es euch gleich sparen. In Bewegung bleiben fände ich auch sinnvoller.

    Ich habe den Oster und auf der zweiten Stufe säbelt der schon gut weg. Ich habe aber auch gute Akkus drin, die halten locker 10 mal alle Krallen schleifen ohne merkbaren Verlust. Aber seit Bennis Arthrose schlimmer wird kann ichs vergessen. Er lässt Dremeln nicht mehr zu. Tut wohl zu sehr weh. Ich habe mir letztens extra ne echt fiese große Krallenzangenschere gekauft für knapp 40 Euro... Damit schaffe ich es aber trotzdem nicht, Bennis Krallen zu schneiden. Zu hart. Das quetscht nur, dann quickt Benni und rennt mit eingekniefter Rute davon. Maximal die schief gelaufenen Krallen kann ich damit gerade knipsen.

    Bei den zwei älteren Hunden meiner Mutter schneide ich fast nie von vorne, sondern von unten schräg. Rechts, links und wenns geht mittig. Ich bilde mir ein, dass so weniger Druck entsteht.

    Natürlich kannst du was machen. Hirnlose Beschäftigung sein lassen und Ruhe und Körperbewusstsein fördern.

    Es gibt viele Übungen mit Balancekissen u.A. bei denen dein Kleiner lernt sich selbst wahrzunehmen. Auch Degility statt Agility wär vielleicht ne Möglichkeit. Ich würde allerdings schleunigst dieses Mörderprogramm, im wahrsten Sinne des Wortes, herunter fahren und anfangen mit sinnvoller Beschäftigung.

    Übrigens glaube ich nicht, dass der Doodle ein Wesen hat, dass kein anderer Hund hat, was ihn als Service-Dog o.Ä. prädestiniert. Da gibt es sicher mehrere Rassen die ähnlich, aber weniger modern sind.

    und auch das habe ich schon beantwortet. Fragt doch bitte die Orgas in den USA, warum sie Labradoodle nehmen, die können es doch am besten erklären. Und was ist dran schlimm, wenn diese Hunde dafür geeignet sind und dafür genommen werden? Und was sollen denn ständig diese Übertreibungen, kein Mensch hat hier je geschrieben, daß kein anderer Hund dafür geeignet ist, aber der Labradoodle ist halt auch dafür geeignet, auch wenn das die Leute mit Tonnen an Vorurteilen natürlich nicht hören wollen.

    Ist schon gut, ich habs verstanden. Die Orgas (welche sollen das überhaupt sein?) werde ich nicht fragen, ich dachte du weißt vielleicht mehr darüber wenn du es schon erwähnst.

    Aber ich bin raus, für mich macht es keinen Sinn so zu diskutieren.