Leo bekommt das Seresto, auch wenn ich ihn lieber etwas länger vor dder Chemie verschonen würde. Aber lieber das als haufenweise Zecken.
Sonst hätte ich ihm wohl Frontline o.Ä. drauf getan.
Beiträge von AnjaNeleTeam
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@Grisa
Nur mit Signal ohne Geruch.
Das Video schau ich mir heute Abend mal an.@Nightstalcer
Ich hab schon das Gefühl, dass Janosch ausblenden kann. Außerdem reagiert er auf Geruch sehr stark, ich würde da also keine Verbesserung sehen.
Und auf den längeren Runden treffen wir fast nie jemanden.
Ich wohn ja mitten in der Stadt, da würde ich das allein wegen der Leute nicht machen. So blöd es klingt.@Waheela
Findest du das wirklich viel üben?
Also zurzeit ist das so, dass alle 2 Wochen eben die eine Stunde Hundeführerschein ist.
Wenn sie aus dem Auto steigen müssen sie "sitz" machen.
Und wenn wir lange spazieren gehen baue ich manchmal eine kleine Übung ein. Z.B. liegen bleiben während man mit dem anderen übt oder kurz Fuß gehen mit Sitz, Platz und Steh. Keine 5 Minuten, sondern immer nur sehr kurz
Zuhause üben wir wesentlich seltener als ich eigentlich möchte. Würde schätzen so 2x die Woche Abends max. 5 Min.
Ansonsten halt die Alltagssachen. Fuß gehen am schmalen Bürgersteig, her kommen wenn ich rufe usw.Mit Janosch das Programm runter fahren würde heißen ihn links liegen zu lassen wenn ich mit Leo übe oder ihn noch mehr zuhause zu lassen.
Der Gedanke hinter dem HuFü war ja, dass ich Zeit nur mit Janosch verbringe und Leo mal nicht dabei ist. Außerdem merke ich wie wichtig es ist mit Janosch immer in der Übung zu bleiben, weil sonst alles schwerer wird.Und gar kein Stress mehr kann ich einfach nicht bieten. Ideal für Janosch wäre ein Hof den er bewachen darf. Das wäre seins, mehr braucht er nicht. Aber das geht halt nicht. Damit meine ich, selbst wenn ich jetzt den Stress runterfahre, wird es ja immer wieder Stress für ihn geben. Und wenn es nicht das Training ist, dann ist es ne Fliege oder das nächste Gewitter. Irgendwas findet sich immer :/
Der Umzug ist nun auch 5 Monate her und die Pankreatitis seit einiger Zeit nicht mehr akut.
Thundershirt wäre ne Idee, festhalten hilft ihm meist, also das Shirt wahrscheinlich auch.
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Ich glaub dann werde ich das mal testen.
Hoffentlich verträgt Janosch das gut, der hat ja am Hals seine Narben, aber Versuch macht kluch ;-) -
Und bei deinem wirkt es gut?
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@Winkehund
Ja den Hundeführerschein und wenn er alleine war gehe ich mit ihm Abends eben die kurze Runde. Da bleibt Leo zuhause.@Nightstalcer
Ich glaub das Calming Cap käme für uns nicht in Frage. Es geht ja auch nicht nur um das Pöbeln und Ziehen draußen, sondern eben auch um situationen in denen er sich drinnen reinsteigert.
Draußen entstresst ihn am ehesten die Markiererei. Aber bis der mal fertig markiert hat dauert es. -
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich suche ein chemisches Zeckenmittel, dass sich für Wasserhunde eignen sollte, nicht so aggressiv wie bspw. Exspot sein, über die Haut aufgenommen wird (also kein Bravecto) und trotzdem gut wirkt.Zurzeit finde ich das Seresto am ansprechendsten. Ist das wirklich auch bei häufigen Wassergängen wirksam und wie siehts mit der Belastung für die Wasserbewohner aus? Weiß dazu jemand was?
Gibts noch andere Möglichkeiten?
Frontline finde ich nicht wirksam genug. -
Konditionierte Entspannung haben wir mal versucht, aber ich konnte keine Wirkung feststellen. So gar keine...
Capturing Calmness kenn ich nicht, was ist das?
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Was mir jetzt noch wegen Sadakos Antwort eingefallen ist.
Janosch ist depriviert, deswegen ist für ihn jede Veränderung erstmal Stress. Ich kann ihn aber nicht vor jedem Stress fernhalten, deswegen suche ich Möglichkeiten, wie ich ihm solche Situationen erträglicher machen kann.
Schließlich lebt er vielleicht noch 10 Jahre. Da werde ich sicher nochmal umziehen, vielleicht die Arbeitsstelle wechseln usw.@Nightstalcer
Nur tragen ist nicht so seins. Er mag sein Balli gern, aber er spielt halt damit und lässt es irgendwann liegen. Wenn ein fremder Hund dazu kommt, geht er dann eher in die Ressourcenverteidigung, was ihn aufgeregter als sonst macht. Beim Pöbeln lässt er ihn fallen.@Grisa
Er kam vor meiner jetzigen Arbeit mit auf die Jugendfarm und sollte nun eben mit ins Jugendzentrum kommen. Da hat er sich aber einige Male erschreckt, bei knallenden Türen, Rumschreierei o.Ä. so dass es jetzt schon reicht wenn wir um 15:30 öffnen und die Jugendlichen kommen. Er will dann flüchten. Auch im Büro kommt er nicht zur Ruhe.
Am Sonntag waren wir bei einem Tiergehege mit Biergarten und Spielplatz, vor allem um mit Leo zu üben. Da war Janosch sehr aufgeregt. Er zerrt an der Leine, hechelt und will markieren. Wenn ich ihn sitz machen lasse klappt auch mal z+b, aber er ist eher nach außen gerichtet. Nach ein paar Minuten am gleichen Platz kann man mit ihm aber schon üben. Und auch im Biergarten sitzen geht, aber entspannen tut er nicht.
Bachblüten haben bei ihm nicht geholfen. Globuli bekommt er keine. Adaptil wollte ich mal ausprobieren... Danke fürs erinnern@Dackelbenny
Es ist total schwer jemanden zu finden, der sich da wirklich auskennt. Der eine TA hat gemeint ich soll wegen dem Wert Janosch Dosis verdoppeln (von jetzt auf gleich) und die andere TA (die ich für kompetenter halte) hat gemeint ich soll es so lassen.
Ich habe diese Woche eh noch einen Termin, da werde ich ihr das mal schildern und eine Neudosierung besprechen. -
Ich glaub der Welpe an sich stresst ihn weniger, zumindest sehe ich davon nichts, wenn sie miteinander agieren. Eher die Veränderungen die dadurch entstanden.
Also das er nicht mehr mein einziger Hund ist, vielleicht auch, dass er sich etwas als Beschützer sieht?Aber er war auch vorher weit entfernt von gechillt. Vor dem Welpen hatte seine Pankreatitis und die SDU seinen Höhepunkt erreicht und ich denke das Psychische spielt da auch ne Rolle.
Diese Angst und Aufgeregheit bei allem und jedem hat er schon immer... -
Hallo Foris,
es geht mal wieder um den Janosch. Seit Leo da ist, fallen mir manche Baustellen bei ihm einfach noch mehr auf.
Problem ist vor allem, dass er sich schon wegen Kleinigkeiten total stresst. Das kann eine Fliege sein, ein freigeschnittener Po (Haare kitzeln), Wetterleuchten vorm Gewitter, Knallen, wenn er Durchfall hat, wenn er alleine war und ihn da irgendetwas gestört hat, wenn ein anderer Hund die gleiche Strecke vorher gegangen ist. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Es ist dann oft nicht nur ein bisschen hecheln und aufgeregt sein, sondern völlige Hysterie und nicht mehr ansprechbar sein.
Teilweise hat das seine Berechtigung aus seiner Vergangenheit (z.B. die Fliegen), aber teilweise ist es einfach nur sehr übertrieben und für mich nicht nachvollziehbar. Manchmal nimmt er dann meine Hilfe an und lässt sich beruhigen, er sucht dann auch meine Nähe und bittet schon fast darum, dass man ihn jetzt untersucht und beschützt, manchmal zieht er sich völlig ängstlich zurück und will nicht meine Hilfe.Ich frage mich nun wie ich ihm auf lange Sicht helfen kann im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Sollte ich ihn häufiger auch stressigen Situationen aussetzen, damit er nicht verlernt mit sowas umzugehen oder lieber Stress vermeiden? Allerdings habe ich dann das Gefühl, dass unvermeidbare Situationen noch schwerer zu bewältigen für ihn sind.
Stress vermeiden hieße aber auch ihn öfter allein zu lassen, was ihm ja auch nicht gefällt. (Janosch ist beim Alleinebleiben ruhig, verdöst die Zeit, aber wenn ich wieder komme ist er manchmal aufgelöst. Vor allem wenn eben irgendwas war. Eine Fliege im Zimmer oder letztens sein juckender Bauch.)
Problem ist auch, dass ich nicht will, dass Leo sich diese Stresserei zu sehr abschaut und dass ich ihn natürlich an Sachen gewöhnen möchte. Aber entweder muss Janosch immer alleine bleiben, oder mitgehen, was schon ziemlich anstrengend ist.Mein Tagesablauf ist so, dass beide Hunde von Mo-Fr in die Arbeit (Jugendzentrum) mitkommen. Di-Fr von 15:15-19:30 Uhr muss er dann alleine Zuhaus bleiben, weil er die Jugendlichen nicht mehr packt. Wenn das Wetter schlecht ist, lasse ich ihn manchmal im Auto, weil das für mich organisatorisch leichter ist. Am Samstag muss er morgens nochmal allein bleiben, weil ich dann mit Leo in die Huschu fahre und alle zwei Wochen haben wir Mittag Training für den Hundeführerschein. Am Sonntag fahren wir meist irgendwo hin oder bleiben auch mal zuhause.
Vielleicht sind die Gassizeiten auch interessant. Morgens kurz (meist die gleiche Runde), dann mittags länger ca. halbe bis dreiviertel Stunde immer an wechselnden Orten, nachmittags kurz zum Lösen, nach dem Alleinbleiben kleine immer gleiche Runde max. halbe Stunde, nachts nochmal kurz zum Lösen. Mittags ist er immer aufgeregt und regt sich erst langsam ab wenn er seinen Haufen gemacht hat.Er hat eine Schilddrüsenunterfunktion, die regelmäßig überprüft wird. Seine Werte sind soweit ok. Außerdem hat er eine Pankreatitis (am ausklingen) und Futtermittelallergie, weswegen er häufig Durchfall hat. Bei Stress hat er auch Durchfall.
Ich hab das Gefühl etwas wirr geschrieben zu haben. Wenn noch Fragen offen sind oder Infos fehlen, reich ich die gerne nach.
Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen wie es weitergehen kann. So wie es jetzt ist, ist es für ihn und auch für mich belastend.