Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hallo Foris,

    Leo hat eine nervige Angewohnheit. Auf Spaziergängen schnappt er sich immer wieder während dem Laufen Grashalme und futtert die dann. Teilweise nicht nur Gras, sondern auch Getreidehalme, Maistriebe, anderes Grünzeug. 2-3x fände ich ja ok, aber bei ihm ist das wirklich sehr häufig und so sinnlos irgendwie. Jedenfalls weiß ich nicht, was er davon haben soll.
    Mich stört es, weil er danach im Auto dann vermehrt sabbert. Ich schätze das kommt daher, bin mir aber nicht sicher.
    Außerdem möchte ich nicht, dass er zu viel Gras frisst, damit haben wir in der Vergangenheit mit unseren Hunden schlechte Erfahrungen gemacht.

    Auch bei Schnee hat er das sehr arg gemacht. Nicht nur 2x ein Maul voll nehmen, sondern bei jedem Schritt immer wieder ohne Ende und trotz Ermahnung Schnee gefressen.

    Auf Arbeit ist es ähnlich, wenn ihm langweilig ist oder einfach nur so, futtert er alles was so im Garten rumliegt. Holzkohle, kleines Holz, Erde, Kaugummis usw. Halt alles was so halbwegs fressbar sein könnte. Ameisen gehören da manchmal auch dazu.

    Wiegesagt, ich hätte nichts dagegen, wenn er mal probiert oder sich umsieht ob es nicht was für ihn gibt. Dieses exzessive nervt mich und dass er trotz Abbruchsignal nicht dauerhaft aufhört, nur für den Moment.

    Habt ihr Tipps, wie ich ihm das abgewöhnen könnte?

    Bei Pferden seh ich den Hauptgrund in der Sicherung und Haltung. Einen Hengst mit Stuten in der Nähe, kannst du kaum sicher auf der Koppel lassen. Einige gehen durch Stromzäune oder werden sonstwie erfinderisch. Boxenhaltung ist auch nicht das Wahre und reine Hengstherden gibts nicht so häufig.
    Dazu kommt, dass man einen Hengst im Gegensatz zum Hund im Ernstfall nur schwer zurück halten kann. Klar ist da die Erziehung gefragt, aber kann halt echt gefährlich werden.
    Ich weiß jetzt aber nicht, ob es wie beim Hund zu Unsicherheiten o.Ä. kommt. Was man schnell feststellen kann, ist die schlechtere "natürliche" Bemuskelung bei Wallachen, das ist wie beim Hund.

    das platz z.b ich geb die hand runter sie legt sich hin ich geb die hand weg, leckerchen lass ich zwischen ihren pfoten liegen ... sie steht auf und frisst es erst dann ...

    Ich komm mit dem Antworten gar nicht mehr hinterher.
    Das was du beschreibst, ist auch wieder ein klassischer Trainingsfehler. Lass die Hand halt unten und öffne sie nur, wenn dein Hund im Platz ist. Am besten hast du gleich mehrere LEckerli in der Hand. Wenn sie aufsteht, kannst du die Hand wieder schließen und unten lassen bis sie sich wieder hinlegt.
    Wichtig ist auch ein Auflösesignal und das muss kommen, bevor dein Hund selber beschließt nun aufzustehen.

    Danke du hast genau das geschrieben was ich meine ...DAS problem hab ich ... und die kleine is ziehmlich schmerzbefreit ... drücken am po hilft nix ... bedrängen hilft nix .. garnix hilft da ... meist steh ich dan 10 minuten in der gegend rum mit ihr bis sie sich setzt und erst dann bekommt sie das leckerchen das ich ihr vorher nicht gezeigt hab...


    Achso, vergessen. Bist du dir denn sicher, dass dein Hund sitz wirklich kann? Also den Befehl kennt? Vielleicht kennt sie nur das Handzeichen?
    Bevor man mit Zwang arbeitet, würde ich eher überlisten.
    Tu so als hättest du ein Leckerli in der Hand, gib den Befehl und wenn sie es macht, gibts blitzschnell aus der anderen Hand das Leckerli.
    Beim Platz machen genauso. Du lockst 2x mit Leckerli ins Platz und beim dritten mal hast du nichts in der Hand. Macht sie Platz, gibts aus der anderen Hand was. Klappt das gut, kannst du auch ohne vorherige Leckerli probieren ob sie es verstanden hat.

    Ich vermute, du hast einfach zu lange nur gelockt, so dass deine Hündin gar nicht weiß wie es anders geht. Und zwischen Locken und gar keine Leckerli geben ist ein langer Weg, das geht nicht von jetzt auf gleich und wenn sich deine Hündin da weigert, würde ich auch nicht von Sturheit ausgehen.

    Alternativ könntest du auch noch auf den Clicker konditionieren, dann hast du die Lockerei mit Leckerli nicht mehr so.

    Hundeerziehung läuft über positive und negative Bestärkung.

    Erwünschte Verhaltensweisen werden positiv bestärkt (z.B. mit Leckerchen, spielen, einem Spielzeug, laufen lassen etc.) und unerwünschte Verhaltensweisen negativ bestärkt.

    Tut mir leid, aber das ist lerntheoretisch nicht korrekt. Durch Bestärkung verstärkt man immer ein Verhalten. Würde man also ein unerwünschtes Verhalten bestärken, würde es häufiger auftreten.
    Positive Verstärkung heißt, dass einem Verhalten etwas positives folgt und deshalb häufiger gezeigt wird. (z.B. Leckerli)
    Negative Verstärkung heißt, dass nach einem Verhalten etwas negatives entfernt wird und deshalb das Verhalten häufiger gezeigt wird. (z.B. Ableinen, wenn der Hund Sitz gemacht hat. Der Hund wird zukünftig schneller Sitz machen, weil er weiß er wird dann abgeleint (Leine = negativ im Vergleich zum Freilauf)).

    Unerwünschte Verhaltensweisen werden über Strafe weniger.
    Strafe ist entweder positiv (Hinzufügen von unangenehmen Reizen), z.B. Rappeldose.
    Oder negativ (Entfernen von angenehmen Reizen), z.B. das klassische Anleinen wenn der Hund nicht hört.


    hey... mir gehts nicht um belohnung abstellen sondern alternativen zu finden wenn ich kein leckerchen bei der hand hab. eben um ihr immer wieder zu zeigen wenn sie etwas toll gemacht hat.

    bei uns gibts meistens leckerchen oder ein "suppiii und knuddeln/spielen ...


    Dein Hund ist noch sehr jung und seine Verhaltensweisen sind noch nicht gefestigt, das würde ich nicht auf Leckerchen verzichten, vor allem wenn darauf gut reagiert wird. Was spricht denn dagegen immer Leckerli dabei zu haben?
    Alternativ kann man natürlich auch mit Spielzeug arbeiten. Bloß ein "Fein" reicht bei vielen pubertären Junghunden meist nicht.
    Ansonsten solltest du deinen Hund absichern, damit du verhindern kannst, dass er Erfolge hat, wenn er dein Kommando missachtet. Also zum Beispiel Schleppleine dran, damit nicht abgehauen werden kann.

    Ich hab keine Ahnung wie dieses doofe Zitat wieder weg geht.

    Wir sind nun auch sicher zu Besuch in Aichach :)
    Nicht Ausstellungshunde sind ebenfalls willkommen :)
    Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen. Anja kommst du auch ? Bei Anita weiß ich es ja schon :) Sind aber erst gegen Mittag da.


    Ja ich komm auch, aber wahrscheinlich sehr früh und evtl. fahr ich dann mittags wieder, weil ich mit Janosch Hufü-Kurs habe.
    Aber vielleicht treffen wir uns ja trotzdem. Würde mich freuen :)

    Ja genau. Ich werde meine Kleine das erste mal ausstellen, wird bestimmt voll die Katastrophe :) und da ich ungern meinen Rüden den ganzen Tag allein daheim lassen möchte würde ich ihn gern mitnehmen.


    In welcher Klasse stellst du deine aus? Ich dachte es gibt nur die Jüngstenklasse ab 6 Monaten? Sonst hätte ich Leo ja auch ausstellen können :/

    Ist das ein hübscher Kerl! Alles Gute und noch viel Freude mit ihm :)


    Wir haben gerade mit Käsebockwurst "liegen lassen" geübt. Schön wie motiviert die Hunde gleich sind :D

    Gestern waren wir in einer neuen Hundeschule und leider haben auch die keine Junghundekurse mehr frei :( : Das das so schwierig wird hätte ich nicht gedacht. Ich möchte halt bei Leo nix verkehrt machen und ihn nicht zum Rüpel erziehen. Bisher ist er so ein lieber netter Kerl, der bei einem unkontrollierten Spiel mit Gleichaltrigen aber vielleicht nur Quatsch lernt. Wie habt ihr das bei der Auswahl einer Huschu gehandhabt? Hat es eurem Hund gut getan mit Gleichaltrigen zu spielen oder ist das unnötig?
    Wahrscheinlich gehen wir nun in den Erziehungskurs in unserer vorigen Huschu. Der ist zwar eigentlich erst für 8 Monate alte Hunde, aber laut Trainerin kein Problem.

    Wann haben eure Rüden eigentlich angefangen das Bein zu heben? Leo ist riesengroß, aber pieselt nach wie vor wie ein Welpe.