Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ja sind sie ;-)
    Schnelle Ausführung von Befehlen brauchst du eher nicht erwarten.
    Ein Golden Retriever z.B. wird etwas für dich machen, auch ohne großartige Belohnung, einfach weil es ein Rassemerkmal ist mit dem Menschen zusammenarbeiten zu wollen. Einen Shiba musst du davon überzeugen etwas für dich zu machen und das schafft man meist nicht nur durch ein Leckerli. Da ist ein gutes belohnungs- und bedürfnisorientiertes Training gefragt. Und selbst dann sind die Erfolge sehr viel kleiner.
    Dadurch gibt es auch viele Shibas die nicht abgeleint werden können, weil sie sonst selbstständig unterwegs sind.
    Also wenn man einen Hund möchte, der gut Freund mit Mensch und Hund ist und mit dem man entspannt durch den Wald und Wiesen laufen kann, sollte man sich eher eine andere Rasse anschaun.

    Shiba Inus werden zwar zu den nordischen Hunden gezählt, kommen aber aus Japan. Da ist das Klima ähnlich wie hier. 30° ist für einen Shiba genauso angenehm oder unangenehm wie für einen anderen Hund.
    Shibas sind sehr speziell. Durch ihre Größe werden sie häufig unterschätzt. Die Erziehung ist sehr anspruchsvoll, weil sie von grundauf nicht unbedingt mit ihrem Besitzer zusammen arbeiten wollen. Vom Wesen her eher mit einer Katze zu vergleichen, die sich halt auch nur streicheln lässt oder auf Befehle hört, wenn sie gerade möchte.
    Auf den Charakter schauen ist gut, aber die Aufzucht spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle!
    Vielleicht wäre ein Tierschutz-Shiba was für dich?

    Wir planen im August Urlaub in Frankreich und bisher habe ich nur überall gehört bzw. gelesen, dass die Tollwutimpfung sein muss. Soweit ich weiß in allen EU Ländern.

    Hat zwar nix mit dem Hund zu tun, aber weißt du zufällig ob man nun einen Alkoholtester im Auto benötigt? Auf der ADAC-seite finde ich dazu nix, dafür aber in Foren und in der Autowerkstatt wurde mir das gesagt.

    Gelangweilt ist er sicher nicht, vielleicht beschreibt es Übersprung besser? Allerdings sind keine Auslöser erkennbar, also andere Hunde oder sowas.
    Vielleicht muss ich es besser beschreiben. Er rennt einen Weg lang und während dem Laufen, schnappt er nach rechts um irgendeinen Grashalm zu erwischen. Dann biegt er ins Maisfeld ab, schnappt sich einen Trieb, kommt wieder raus und beißt in den nächsten Grashalm vorne in die Samen.
    Das macht er gsd nicht durchgehend, aber so kann das aussehen.

    Gras fressen kenne ich halt so, dass sich der Hund hinstellt, ein paar Halme futtert, evtl. erbricht und dann ists wieder gut. Und es ist bei ihm eben nicht nur Gras.

    Gegen Gras generell spricht für mich, der Darmverschluss von der Hündin meiner Mutter und die Aussage eines Chefarztes, dass die Grashalme tiefe Einschnitte in der Darmwand verursachen wenn sie rausgepresst werden.
    Die Menge machts natürlich, deswegen verbiete ich es nicht generell, aber übermäßiges futtern schon.

    Vielleicht hilft es, wenn du deinem Leo beibringst, nie ohne Erlaubnis zu fressen? Damit meine ich, dass es schon mit der Fütterung zuhause anfängt. Du stellst ihm seinen Napf hin, aber er darf er anfangen zu fressen, sobald du im das Kommando gegeben hast. Hier ist dann vor allem Geduld wichtig.
    Zusätzlich würde ich auch noch das Kommando "Nein" trainieren, sodass der Hund eindwanfrei darauf hört und abrufbar ist.

    Hinter dem Fressen von Gras kann auch häufig ein Mangel stecken, hast du das schon einmal überprüft?

    Wenn das alles nichts hilft, vielleicht zeitweise einen Maulkorb aufsetzen? Ist natpürlich keine dauerhafte Lösung - wenn das Verhalten also anhält, dann würde ich noch einen qualifizierten Tiertrainer heranziehen, der das Verhalten direkt anaylsiert.

    Viel GlücK!


    Nie ohne Erlaubnis fressen, machen wir nicht. Wäre vielleicht auch etwas utopisch. Aber er kennt das zu warten und nicht einfach loszufuttern. Das mach ich seit er 11 Wochen alt ist. "nein" kann er auch. Das klappt sogar mit Würstchen.
    Mangel denke ich eher nicht, weil er es eben so wahllos macht. Eher aus Jux und Tollerei als sonstwas.
    Für Maulkorb ist es mir wieder nicht ernsthaft genug. Er sammelt nicht alles auf und ich kann ihn auch abhalten, aber dafür muss ich eben ständig einen Befehl geben. Nutzt sich ja irgendwann auch ab.

    Ich persönlich lasse meine Hündin draussen nichts fressen, sie hat das von klein auf gelernt. Ich beobachte sie genau und wenn sie Anstalten macht, etwas zu fressen, dann kommt ein "pfui" und sie lässt es in Ruhe. Mittlerweile hab ich sie so weit, dass sie die Sachen nur noch anschnüffelt und von selbst nichts mehr frisst.
    Gelernt hab ich ihr das an der Fleixileine, da ich mit dieser Leine, nicht wie mit einer auf dem Bodenliegenden Schleppleine, ständig in direktem Kontakt zum Hund bin. Sobald sie etwas vom Boden aufnehmen wollte, kam das Kommando und wenn sie nicht gehört hat, gab es innerhalb 1 Sekunde zusätzlich einen Leinenimpuls. Das hat nur wenige Male gedauert, dann wusste sie, dass sie bei "pfui" nichts nehmen darf und ich konnte den Leinenimpuls weglassen und nur noch das Kommando verwenden. Nach einigen Wochen hat sie sich dann nicht mehr für diese Dinge interessiert.

    Grasfressen tun Hunde i.d.R. nur, wenn ihnen nicht ganz wohl ist und daraus kann dann leicht ein Kreislauf entstehen, wenn die Hunde beim Grasfressen pestizidbehandeltes Gras/grünes Getreide aufnehmen.
    Ich würde das Grasfressen nur an geeigneten Stellen, an denen 100%ig nichts gespritzt ist, zulassen, ansonsten nicht.


    Der Abbruch ist nicht das Problem. Wenn ich ihm Sage "aus", dann lässt er es aus, aber fängt halt ein paar Meter weiter wieder an. Ich möchte mich aber nicht ständig wiederholen.
    Unwohlsein schließe ich eher aus, dafür sieht es zu zufällig aus und wiegesagt ist es nicht nur Gras, aber das am häufigsten.

    Danke für den Link, das werd ich mir gleich ansehen.
    Situationen meiden ist schwierig, weil Gras ja überall wächst und wenn Schnee liegt ist das schwer zu umgehen.
    Im Büro macht er das nicht, also Indoor, nur draußen. Tragen wäre eine gute Idee, aber da gibts nix, was er dauerhaft festhalten würde. Vielleicht ist es mal irgendwann anders... Ein Junkie soll er ja auch nicht werden.

    Im Zahnwechsel ist er nicht mehr. Eigentlich auch nicht mehr in dieser "ich nehme alles ins Maul"-Phase.