Danke!
Spaß werden wir bestimmt haben! Kenne mindestens 5 andere Starter, einer ist auch mit bei den Schnupperern. Wird bestimmt lustig :)
Beiträge von AnjaNeleTeam
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Das ist immer schön wenn ein Training so gut läuft

Leo hat mit dem Rechts, links, Back noch seine Probleme, was mich eigentlich wundert, weil er das schon mal besser konnte, aber wir bleiben dran.
Janosch hat letztens auch "geholfen" und ganz stolz ein Dummy gebracht, was da einfach so in der Wiese lag
Musste halt nochmal ein Memory für Leo ausgelegt werden 
Wir haben am Samstag mal wieder einen Workingtest. Ich bin schon sehr gespannt, vor allem darauf ob Leo wieder beim ersten Schuss+Markierung einspringt
Wahrscheinlich unser letzter Schnupperer-WT...
Sonntag dann auch Gruppentraining. Eigentlich würde ich ihm gerne min. einen Tag Pause gönnen, aber das Training fand jetzt so lang nicht statt. -
Ja das mein ich. Einfach nebenbei im Alltag beibringen. Nicht in langen Clicker-Sessions o.Ä.
In dieser Phase, wenn die Hunde noch so jung sind, bleiben die Sachen ganz anders hängen. Darüber sind wir uns doch einig, oder?
Und das sind eben nicht nur Umweltreize sondern auch Kommandos.Ein Beispiel von Leo: Der lernte mit ca. 3 Monaten das Kommando "hier lang". Ein Kehrtkommando an der Leine. Ich weiß nicht mehr genau warum, es war irgendwie für die Arbeit wichtig. Auf jeden Fall hab ich das Kommando dann vergessen und als Leo ca. 1,5 Jahre alt war, ist es mir wieder eingefallen. Ich probierte es aus und Leo ist wirklich auf den Hacken umgedreht und freudestrahlend zu mir gekommen.
Und wiegesagt, natürlich kann ein älterer Hund das alles noch genauso lernen, aber es ist einfach was anders. Ich hab hier den Vergleich mit Janosch, der mit 2 Jahren zu mir kam und nix kannte und Leo, dem ich schon von Welpenbeinen an was beibringen konnte. Das ist wirklich ein ziemlicher Unterschied.
Pfötchen geben würde ich persönlich auch nicht gleichstellen mit Sitz, Platz, Bleib und Hier. Das ist ein relativ unnützer Trick. Die anderen Kommandos sind mMn sehr wichtig für später.
Und Welpen ab der 8ten Woche sind nicht unbedingt mehr Babys. Ich würde sie eher mit Kleinkindern/Kindergartenkindern vergleichen. Denen kann man auch schon gewisse Sachen beibringen.
Kennst du bilinguale Kindergärten? Da wird mit den deutschsprachigen Kindern Englisch gesprochen (nur die Native-Speaker Erzieher, gibt natürlich auch noch deutsche Erzieher), damit sie spielerisch und nebenbei sich schon an die Sprache gewöhnen. Da ist kein Druck dahinter - so du musst jetzt die Vokabeln auswendig lernen oder das Lied singen. Es ist einfach ein Teil der Kindergartenwelt und ganz normal. Das überfordert die Kinder nicht. Sie lernen die Sprache kennen und haben es später, wenn sie dann lernen müssen, leichter.So ungefähr sehe ich das eben auch. Schon früh spielerisch und nebenbei, ohne Druck Kommandos etablieren, dann fällt es später auch leichter.
Noch ein Beispiel fällt mir ein. Leos Züchterin hat die Welpen schon auf die Pfeife konditioniert. Immer bevor es Futter gab, wurde gepfiffen. Das bekommt man nie mehr aus dem Hund raus
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Also ich stimme zu, dass wichtigere Sachen gibt als lustige Tricks, was man Welpen beibringen sollte, aber muss sagen, dass ich die Aussage komisch finde "sitz, platz usw. kann man auch erst beibringen wenn der Hund einige Monate alt ist"

Das sind elementare Kommandos in der Hundeerziehung. Klar lernt das der Hund auch noch wenn er 3 Jahre alt ist, aber es wird nicht so "sitzen" wie wenn es der Welpe schon frühzeitig gelernt hat.
Sitz, Platz, Bleib und Hier würde ich ab der 8ten Woche beibringen. Einfach nebenbei im Alltag und nicht in einer 10-Minuten-Trick-Session, die noch viel zu viel ist für so einen kleinen Zwerg.
Allein, dass dem Hund näher gebracht wird, dass der Mensch etwas von einem will und es sich lohnt das auszuführen finde ich wichtig.
Und meiner Meinung nach kann man das super mit Impulskontrollübungen und Übungen zur Frustrationstoleranz verbinden.Was ich noch sagen wollte: Entlebucher sind Treibhunde und neigen auch gern mal zu einem Verhalten wie Schnappen und in die Füße zwicken. Das ist also nicht besonders besorgniserregend. Allerdings sollte euer Hund lernen, dass das bei Menschen absolut tabu ist. Ihr habt hier ja schon viele Tipps bekommen wie man damit umgehen kann.
Wichtig finde ich, dass ihr da an einem Strang zieht, also möglichst die gleiche Methode anwendet.Was ich ausprobieren würde, wäre wenn der Hund mich beißen will, das Tau holen, das Maul von mir lösen und das Tau ins Maul stecken. Dann auf den Boden setzen, Welpi neben mich zum Liegen bringen (ggf. nochmal Maul von mir lösen und Tau ins Maul stecken), streicheln, aber nicht aufstehen lassen und so ganz viel Ruhe reinbringen. Gleichzeitig kann der Hund sich am Tau abreagieren. Dabei würde ich nichts sagen und selbst versuchen möglichst ruhig, aber bestimmt zu sein.
Wenn der Hund sich beruhigt hat, noch ein paar Minuten warten und dann aufstehen. -
Vielleicht war der Vergleich mit den Workingtests nicht ganz passend. Im Dummybereich gibts auch Arbeitsprüfungen, so wie die IPO 1, 2, 3. Die folgen dann einer bestimmten Prüfungsordnung. Also man kann sich ganz genau auf die Aufgaben vorbereiten. Variabel ist dann nur das Gelände, die Reihenfolge und der Schwierigkeitsgrad/Strenge der Bewertung die auch mit der PO als Grundlage vom Prüfer abhängig ist.
Hat man die Dummy A, kann man dann eben an Workingtests in der Klasse A teilnehmen usw. Ist das beim IPO auch? Also dass man nach so einer Prüfung dann an bestimmten Wettbewerben teilnehmen kann?Alles anzeigenJa klar - dass man unterschiedliche Dinge übt, wenn einen unterschiedliche Dinge erwarten: Klar! Aber... zB: Wartezeiten innerhalb der Abteilung - trainiert ihr sie auch ohne Bestätigung? Gebt ihr der Kette eine bestimmte Bedeutung? Lasst ihr eure Hunde lieber dauerhaft in Erwartungshaltung oder ticken die dann aus und ihr müsst längeres nicht Bestätigen trainieren?
Bei den Wartezeiten, die wirklich sehr lang sein können, versuche ich so viel Ruhe reinzubringen wie möglich. Also schicke Leo auf seine Decke und setze mich ruhig daneben. Zwischendrin mal Bestätigung. Aber Austicken ist halt bei den meisten Retrievern nicht so das Problem ;-) So richtig zum Schlafen kommt der Hund aber leider nicht, weil ständig drum herum geschossen wird, Hunde vorbei laufen usw.
@AnjaNeleTeam Bei den Dummy Pürfungen weiß ich das auch nicht. Eine Prüfung? So wie die BH oder so, am Stück mehr oder weniger? (Den Straßenteil rechne ich nicht wirklich) oder auch mehrmals über den Tag verteilt?
Die Hundeführerschein Prüfung war so ähnlich wie die Begleithundeprüfung. Die Workingtests sind unterschiedlich aufgebaut. Mal ist eine Klasse nach der anderen dran, dann ist man relativ schnell fertig. Ca. nach 2-3h. Mal sind alle Teilnehmer gleichzeitig dran und rotieren durch die Aufgaben. Bei unserem ersten WT war das so, fing an um 9 Uhr und dauerte bis nach 18 Uhr. Wir waren aber glücklicherweise schon um 16 Uhr fertig. Zwischen den Aufgaben Wartezeiten von teilweise einer Stunde. Und den Hund derweil ins Auto packen ist nicht.
Die Jugendprüfung für Retriever die ich mit Leo gemacht habe, habe ich ganz vergessen. Die ging auch den ganzen Tag mit einigen Leerlaufzeiten zwischendrin.
Erst Kaninchenschleppe, warten bis alle dran waren, dann Einzelmarkierung, warten bis alle dran waren, Revierwechsel, Revierbegehung, Wassermarkierung, warten bis alle dran waren, Revierwechsel + Pause (da wars dann schon mittags), Freiverlorensuche, warten bis alle dran waren (das dauerte über eine Stunde), dann noch Schussfestigkeit. Dauerte von 8 Uhr bis 16 Uhr.Haben eure Hunde Schwierigkeiten mit Prüfungen in denen mehrere Disziplinen an einem Tag geprüft werden?
Die schon genannten Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Erst aufgeregt, dann später unkonzentriert. So mit dem Wechsel der Aufgabenstellung gabs hier noch keine Probleme. Je nach dem hat man unterschiedliche Rituale oder Signale.
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Wirklich ein schönes Thema :)
Wir hatten letztens unsere erste Prüfung, den Hundeführerschein, aber der ist ja vom Anspruch her nicht so krass.
Am spannendsten sind für uns die Workingtests. Auch wenns kein IPO ist, sondern Dummyarbeit, kann man da vielleicht Parallelen ziehen.Schwierig finde ich da, dass die Aufgaben abhängig von den Richtern sind. D.h. wirklich eine bestimmte Aufgabe vorher üben kann man nicht, die sind immer anders.
Ich versuche das Training möglichst abwechslungsreich zu gestalten, damit sich Leo nicht zu arg an einen Helfer oder an ein bestimmtes Gelände gewöhnt. Und die Basics üben wir sehr viel. Wenn die passen ist das die halbe Miete.
Für Leo ist zudem die erforderte Konzentration noch schwer über einen ganzen Tag hinweg (oder einen halben Tag) zu halten. Dementsprechend schwankend ist dann sein Verhalten.
Bei der ersten Aufgabe kanns noch sein, dass er beim Schuss einspringt, später muss man ihn dann fast motivieren.Ich denke das kommt mit mehr Erfahrung - hoffe ich zumindest

Eine bestimmte Strategie habe ich nicht. Ich versuche ruhig zu bleiben, muss aber wohl in Zukunft auf Leo achten und nicht zu ruhig werden, sondern dann mal aufwecken und aufmuntern
Und ansonsten versuche ich nicht das Denken zu vergessen
Man macht da manchmal so einen Quatsch in der Prüfungssituation, weshalb man sich später in den Hintern beißen könnte. Also Zeit nehmen, Anweisungen des Richters wiederholen, durchschnaufen und los. -
Ich hab nicht dran gedacht, dass am 7./8. die Nürnberger Cacib ist. Aber da wirds wahrscheinlich dann bei einigen nicht gehen.
Und den 1.1. hab ich mit reingenommen, weil ich persönlich Neujahrswanderungen sehr schön finde. Kann mir da aber ebenfalls vorstellen, dass da viele nicht können/wollen -
Ich hab jetzt mal eine Doodle-Umfrage erstellt. Ist wahrscheinlich doch einfacher.
Wenn bei jemanden nur eine bestimmte Uhrzeit geht, bitte dazu schreiben.
Da es früh Dunkel wird, fände ich es gut, wenn wir uns eher vormittags/mittags treffen, also zwischen 10 und 12 Uhr. -
Ich wollte euch mal eine allgemeine Frage stellen

Warum stellt ihr aus und/oder welches Ziel verfolgt ihr damit?
Ich habe anfangs ausgestellt, weil ich mal sehen wollte wie das ist. Eine fachkundige Meinung zum Aussehen meines Hundes hat mich auch interessiert.
Nach der ersten richtigen, großen Ausstellung, auf der er sehr gut abgeschnitten hat und sogar mit einer erwachsenen Hündin im Ring, mit 12 Monaten das BoB machte, wollte ich dann schon gern versuchen den Jugendchampion Titel für ihn zu bekommen.
Und als das ebenfalls super funktionierte und das mit dem Ausstellen immer besser klappte, dachte ich mir Deutscher Champion wäre toll.Aktuell ist es so, dass ich für Leo gern den Alpen-Champion hätte, den deutschen Champion, den österreichischen Champion und evtl. den Arbeitschampion. Danach kann dann Schluss sein.
Vorrangig soll es auch Spaß machen und wenn ich merke, dass es Leo nicht gut tut, wird sofort aufgehört. (Das war bei unserer dritten Ausstellung echt grenzwertig
, aber bei der vierten wieder super!)
Rasseleute treffen bei dieser Gelegenheit finde ich toll und ist natürlich gut um Leo als potenziellen Deckrüden bekannter zu machen. Deswegen finde ich die Titel auch gut, weil die dann in der Datenbank eben eine gewisse Aussagekraft haben.Aber das wird mit den Anwartschaften sicher nun in der Offenen Klasse schwieriger. Wir lassen uns überraschen.
Also, warum stellt ihr aus?
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Danke für eure Antworten!
Ok, dann lasse ich mal 1 bis 2 Richtungen weg, bis er sicherer geworden ist
