Beiträge von AnjaNeleTeam

    Mich würden mal eure Antworten auf meine Frage interessieren, die ist nämlich schon seit geraumer Zeit ein Reizthema zwischen meiner Trainerin und mir. Könnt ihr euren Rüden (oder markierfreudige Hündin) in dem Moment abrufen, in dem er/sie kurz vor dem markieren ist? Also nicht in dem Moment, wo der Hund über eine interessante Stelle stolpert, sondern dann wenn er schon an der Stelle schnuppert und gerade die richtige Markierungs-Position sucht. :???:

    Janosch kann ich da nicht abrufen, Leo schon. Mache ich ab und zu aus Übungszwecken.

    Also Notfallplan hab ich so direkt keinen, aber meine Mutter wohnt nicht weit weg und hat einen großen Garten. Da würde ich wohl übergangsweise unterkommen.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Hunde zwar nervig werden würden, aber damit klar kommen. Und ehrlichgesagt, wenns gar nicht geht mit dem Spazierengehen und sie denken sie müssten sich irgendeinen Quatsch ausdenken, dann gäbs einen Anranzer und gut. Da müssen die Hunde eben durch, so wie man selber auch.

    Andererseits finde ich solche Situationen immer super für absolutes Gehorsamkeitstraining. Da darf dann halt gar nicht gezogen werden. Könnte mir dann auch Hilfsmittel wie ein Halti vorstellen. Aber hätte wahrscheinlich auch nicht so das Problem, weil Leo fast überall offlline laufen kann und sehr gut hört und Janosch allein von seiner Größe her gut gehändelt werden kann.

    Ein paar mal vorher besuchen, wäre auch mir sehr wichtig, weshalb ich von Hunden direkt aus dem Ausland Abstand nehmen würde.

    Ich habe selbst einen Auslandshund mit einer schwierigen Vergangenheit. Du musst dich bei solchen Hunden einfach drauf einstellen, dass sie sehr viele Probleme mitbringen. Meiner hat mich oft an den Rand der Verzweiflung gebracht.
    Bei Bella würde ich mich, allein aufgrund der Beschreibung, auf einen absoluten Angsthund einstellen. D.h. Probleme an Silvester, Freilauf erstmal oder auch länger nicht möglich (erschrickt -> ist weg), allein im Garten nicht möglich (es knallt irgendwo -> erschrickt -> bekommt Panik -> ist weg), Menschenansammlungen sollten eher gemieden werden, genauso wie Hundeansammlungen, da Stress, öffentliche Verkehrsmittel wird sie wahrscheinlich nicht kennen (-> Stress).
    Jetzt kommts drauf an ob die Hündin depriviert ist, also sehr reizarm aufgewachsen ist, dann wird sie sich ziemlich sicher auch nicht so einfach an deine Alltagsgegebenheiten gewöhnen. Stress ist auch bei Hunden nicht zu unterschätzen. Wenn der dauerhaft ist, können sich ernste Krankheiten daraus entwickeln. Mein Hund hatte über Jahre jeden Tag Durchfall, egal was er zu Fressen bekam. Erst als wir von der Stadt aufs Land gezogen sind, hat sich das gebessert. Durch den Umzug (Stress) bekam er aber eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Es ist nicht schön, wenn der Hund so leidet mit dem bei uns üblichen Alltag.
    Deswegen bin ich eher dafür Auslandshunde mit Vorsicht aufzunehmen. Viele haben einfach Probleme und die sind nicht ganz unerheblich. Habe einmal geholfen eine Angsthündin aus dem Ausland auf der Hundewiese einzufangen. Die lebte schon mehrere Jahre bei ihrer Besitzerin und hörte gut, konnte Freilaufen, aber dann knallte es irgendwo und die Hündin bekam Panik und lief weg. Die Besitzerin versuchte sie natürlich her zu holen, aber sie blieb auf einem sehr weiten Abstand. Nach langem Anlocken durch unsere Hunde und mit viel Leckerchen konnten wir sie schlussendlich einfangen mit einem beherzten zugreifen.

    Es muss natürlich nicht so kommen. Viele Auslandshunde kommen prima klar und sind sehr brave Hunde. Aber deswegen finde ich wichtig den Hund zumindest vorher mal kennen zu lernen.

    Was machst du zum Beispiel, wenn sie furchtbare Angst vor dir hat und du sitzt dann da mit der Hündin und weißt nicht was du tun sollst? Das ist doch total doof, für dich wie für den Hund.

    Aber so wie du schreibst, wirst du da schon kritisch sein und dich nicht von dem wirklich sehr schönen Bild einlullen lassen :D

    Mir wäre das viel zu unsicher. Habe jetzt beides gelesen und das Bild oder Gefühl das bleibt ist nicht unbedingt gut.
    Würde da lieber auf Nummer sicher gehen und auf eine FCI anerkannte Rasse zurück greifen. Z.B. zum Sheltie, wenn der eh eingekreuzt wurde.

    Sorry ot, aber wir bereiten uns fleißig auf den Workingtest am Samstag vor :lol:

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    Ich würde auch sagen, da fehlt es ganz viel an Impulskontrolle. Am besten ist es sicherlich, wenn dir ein Trainer vor Ort zeigt wie du das trainieren kannst. Das ist so vielfältig, dass man es hier kaum ausreichend und vor allem passend erklären kann.
    Schwierig ist dabei auch, dass solche Übungen, wenn sie zu viel oder falsch gemacht werden, den Hund noch mehr hochdrehen lassen können.
    Wie du das beim Rausgehen beschreibst. Egal was ihr macht, der Hund ist gleich aufgeregt. Eigentlich ist es dann sinnvoll die Erwartungshaltung bei deinem Hund zu ändern, so wie du es versuch hast, aber es gibt Hunde, die da nur sehr schwer drauf reagieren.

    Da du eine sehr reizempfängliche Mischung an der Leine hast, würde ich mal versuchen wahnsinnig viel Ruhe und Langweile in den Alltag zu bringen. Also Gassi gehen in Gebieten in denen wenig los ist und dann immer den gleichen Weg. Nicht mehr von einer Horde Kinder streicheln lassen (kann gut sein, dass ihm das zu aufregend war, deswegen bellte er so schnell die Frau an), kein Ball werfen falls ihr das macht. Höchstens ein paar Schnüffelspiele und wirklich viel Ruhe.
    Wenn dein Hund es sonst anders gewohnt ist, kann es sein, dass er erstmal unausgelasteter wirkt und evtl. noch nervöser ist. Den Punkt muss man überwinden bis sich eine Besserung einstellt.

    Wichtig auch: geh vorausschauend. Lauf immer einen Bogen um Menschen und Hunde und belohne ruhiges Verhalten.

    Wie oft habt ihr inzwischen umgestellt von Barf auf Trofu?

    Für mich klingt das nach wahnsinnig viel hin und her. Das würde ich bei einem Welpen der da sensibel drauf reagiert, eher bleiben lassen.

    Hat die Barf Menge der TA ausgerechnet? Für mich kein Wunder, dass euer Hund irgendwie nach was Fressbarem sucht. Das sind ja Winz-Mengen für einen Welpen. Die Trockenfuttermenge ist aufgequollen sehr viel schwerer und sättig länger.

    Wenn du eh nicht unbedingt barfen willst, würde ich dir empfehlen erstmal gekochte Schonkost (Pute, Karotten, Kartoffeln) zu füttern, bis sich der Durchfall reguliert hat. Ich würde davon relativ viel geben, vielleicht auch häufiger als 3x am Tag. Dann kannst du langsam auf das Trofu umsteigen.

    Beim Rausgehen müsst ihr unbedingt darauf achten, dass er keine Eicheln mehr zu sich nimmt. Sonst kannst du das als Ursache nie ausschließen und gefährlich ist es auch.
    Wenn er auf Futter steht, dann übe mit ihm Eicheln anzeigen o.Ä.