Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich freu mich sehr, dass so viele dabei sein wollen :gut: 
    Danke Hennie fürs Überblick behalten :D


    Also falls Augsburg in Frage käme, würde ich mal vorsichtig anfragen ob wir Gelände nutzen dürfen von einem Verein bei dem ich Trainer bin. Die lassen die Leute da auch schon mal am Platz campen bei Events und das Vereinsheim ist super. Ich weiß nur nicht ob die uns das für so eine "Privatveranstaltung" überlassen würden. Evtl. würden dann 1-2 nicht DFler mittrainieren :D

    AnjaNeleTeam
    26. November 2021 um 10:49

    Falls Interesse besteht :)

    Wenn aus fixen Ideen konkrete Planungen werden - wer ist dabei? :D

    Da es inzwischen einige Dummybegeisterte DFler gibt, würde ich mich freuen, wenn wir mal zusammen kommen würden und uns kennen lernen, sowie gemeinsam trainieren.

    Am besten eignet sich wohl der Sommer 2022, wenn man auch campen kann und Corona hoffentlich nicht mehr so sehr Thema ist.

    Wer hätte denn Interesse?
    Hennie

    ver_goldet

    Babylon

    Lalaland

    wildsurf

    Fullani

    laboheme

    Laura97

    verlinkt am besten wer euch noch einfällt.

    Das Wie und Wo könnten wir uns dann gern gemeinsam überlegen. Ob mit oder ohne Trainer zum Beispiel. Gelände könnte ich bei mir organisieren (Ingolstadt oder Pfaffenhofen a.d. Ilm, evtl. sogar Nähe Augsburg), bin aber natürlich auch dafür offen woanders hin zu fahren :smile:

    Bei seiner Angst vor Objekten kann es auch helfen ihm ganz klare Vorgaben zu geben. Z.B. du musst da jetzt durch, wir gehen gemeinsam dran vorbei und auch wenn du Angst hast, musst du auf deinem Platz bleiben. Manchen Hunden hilft das mehr als wenn sie sich "freiwillig" mit dem Objekt beschäftigen müssen.
    Aber wie gesagt schwierig euren Hund da aus der Ferne einzuschätzen, deswegen meine Tipps bitte mehr als Anregung statt als Handlungsaufforderung nehmen ;)

    Ich hatte beim lesen des ersten Beitrags das Gefühl, dass ihr da eher etwas hilflos seid und auf ihn reagiert und wenn er so aktiv knurrt und euch anstupst, kann das eben auch Dominanzgehabe sein. Auch ängstliche Hunde können auf der Suche nach Führung da etwas schwierig sein. Jetzt bei deiner Antwort hört sich das aber etwas anders an.
    Ich denke du musst da flexibel bleiben und darfst nicht so in engen Rahmen denken. Für das Abschnappen war das weggehen und nicht anfassen vielleicht gut, für sein jetziges Verhalten ist es das aber vielleicht nicht. Wenn er her kommt knurrt und stupst, würde ich ihn auf seinen Platz schicken o.Ä. und dann zu ihm gehen. Du sagst ja wenn du ihn ansprichst hört er auf und schaut dich offen an, also solltest du das damit ja unterbrechen können. Das Zucken spricht ziemlich deutlich für ein Schmerzproblem. Evtl. wär auch ein Tierphysiotherapeut was. Da ist das Umfeld auch meist entspannter und man kann den Hund langsam an alles gewöhnen.

    Tierärztlich abklären lassen würde ich auch, aber ich gebe zu bedenken, dass Hunde aus solcher Herkunft manchmal auch einfach anders sind.

    Mein Tierschutzhund kommt aus Ungarn und war dort an der Kette. Er knurrt auch liebend gern, meist in Verbindung mit Markieren, aber auch wenn man ihn hinten am Rücken krault, manchmal reicht sogar nur drücken, oder auch einfach wenn er spielen will. Jetzt wo er älter ist hat er sich als Marotte angewöhnt auf seiner Decke zu liegen und zu knurren wenn er Hunger hat.
    Das Knurren deines Hundes hört sich anders an, aber vielleicht ist es auch einfach eine komische Eigenart die er halt im Laufe der Zeit an seiner Kette entwickelt hat, weil es da eben wenig gab was er tun konnte.

    Janosch hat vor bestimmten Gerüchen Angst, z.B. Hornspan-Dünger. Ich werde nie wissen warum, es ist halt so. Man kann nur versuchen seinem Hund da so gut wie möglich durch zu helfen. Wichtig fände ich, dass du ihm signalisierst, dass er sich auf dich verlassen kann und du weißt was du tust. Das ist gerade anfangs natürlich nicht so einfach. Mich hat es zu Beginn total nervös gemacht, wenn Janosch wie verrückt an seiner schon lang verheilten Narbe von der Kette am Hals gekratzt hat, bis ich gemerkt habe, dass er das nur bei viel Stress macht. Dann konnte ich ihn beruhigen und ihm Sicherheit geben.
    Wenn körperliche Schmerzen auszuschließen sind, dann überlege dir Möglichkeiten wie du ihm signalisieren kannst, dass du jemand bist auf den er sich verlassen kann. Bisher liest es sich so, als würde er dich nicht groß mit seinen Problemen "belasten" und dich eher für seine Zwecke einspannen. Da müsstest du meiner Meinung nach mehr in die souveräne Aktion gehen, anstatt unsicher abzuwarten was er jetzt tut. Wie genau du das tun kannst ist sehr schwer aus der Ferne heraus zu sagen. Ihr werdet es mit der Zeit und vielleicht dem ein oder anderem guten Trainer herausfinden.
    In meinem Kopf war jetzt sowas wie zu ihm hingehen wenn er knurrt, die Hand auflegen und ansprechen. Evtl. zum Objekt gehen, sich das anschauen, abklopfen oder was auch immer. Ich würde ihn dabei nicht herlocken. Sollte er Schmerzen haben oder stark ängstlich sein, kann das Anfassen aber auch zu Abwehrschnappen führen, deswegen wiegesagt schwierig aus der Ferne konkret zu werden.

    Man kann in einem gewissen Maß Kältewiderstand auch antrainieren, deswegen würde ich einen gesunden Hund, der die Möglichkeit hat sich frei zu bewegen nicht in Mäntel packen. Leo ist auch schon bei Minusgraden ins Wasser und danach ist ihm das Wasser im Fell gefroren. Natürlich war ihm kalt, aber frieren ist ja per se nix schlechtes. Danach wurde er getrocknet und gewärmt und alles war bestens. Und Labradore haben ja wirklich ein praktisches Fell, wasserabweisend und mit Unterwolle.

    Wasserrute ist häufig mehr Veranlagung als Temperatur o.Ä. Manche Hunde wedeln im Wasser wie verrückt und bekommen nie eine Wasserrute, andere neigen da dann eben mehr dazu. Solange es keine sehr krasse Wasserrute ist, hilft Wärme. Aber da es ziemlich fiese Schmerzen sind, sollte man den Hund nicht zu viel aushalten lassen.