Beiträge von AnjaNeleTeam

    Mit einem Blick auf die DRC Welpenlisten hab ich ziemlich viele braune Würfe mit Arbeitsprüfungen gefunden.
    Keine Ahnung ob das jetzt Standart- oder FT Linie war, aber es waren einige anspruchsvolle Arbeitsprüfungen absolviert und das dürfte dann doch reichen, oder?

    Arbeitslinien sind halt die die gehäuft Fieldtrial-Champions in ihrerer Ahnentafel haben. Da gibt es aber keine braunen. Bzw. gibt es glaube ich jetzt einen oder so, aber es gibt nicht mehrere. Viele Braunen arbeiten, aber das macht sie nicht zu einer Arbeitslinie. Eher zur jagdlichen Leistungszucht.

    Bei dem Workingtest wo ich neulich war waren glaube ich zwei braune. Eindeutig Standard aber haben sehr gut gearbeitet. Aber dennoch waren es nur zwei. Keine Ahnung ob es wirklich daran liegt dass man mit denen normalerweise nicht viel erreichen kann, oder ob das einfach eine Geschmackssache ist.

    Nur vom optischen her kann man nicht sagen ob sie Standard oder eine andere Zucht sind.


    Braune Labbis erlebe ich teilweise als aufgedrehter und mehr "gaga". Das kann beim Arbeiten auch mal gut sein, wenn genug Konzentration da ist. Leider sind Rüden häufig sehr sexuell motiviert und lassen sich so schnell ablenken. Außerdem sind braune auch anfälliger für ED.
    Du hast bei dem Züchter einfach einen gefunden der mag, dass seine Hunde arbeiten, was ja toll ist! Arbeitslinie ist es deshalb nicht, aber kann ja auch egal sein. Wenn dir die Hunde zusagen und du überlegst einen Welpen zu nehmen, dann würde ich dir empfehlen dir Infos über die Ahnen zu holen, speziell im Hinblick auf ED und HD und nochmal fragen wie alt die Vorfahren ungefähr wurden.

    Ich mag auch noch meinen Senf dazu geben. Erstmal hierzu:

    ja das wäre super lieb wenn du mir die Züchterdaten schicken könntest ☺

    Ich hoffe ich sag jetzt nichts falsches, aber der Hund von @LaKatharina s Profilbild sieht aus wie silber oder charcoal? Sollte das der Fall sein, dann nimm den Züchter (wenn es der Züchter dieses Welpens ist) bitte nicht in die engere Auswahl. Bleib bei den ÖRC-Züchtern! Silber, champagner und charcoal kommt beim reinrassigen Labrador nicht vor.
    Falls die Belichtung oder sonstwas täuscht, möchte ich mich gleich entschuldigen |)


    Zu deiner Eingangsfrage: du schreibst im Anfangspost, dass du keinen Duracellhasen möchtest. Ich habe mir da gleich gedacht, "dann lieber keine AL". Das sind Duracellhasen und du brauchst eine innere Ruhe um dich da nicht mitreißen zu lassen und hektisch zu werden. Als Ersthundebesitzer schon eine ziemliche Herausforderung. Das was du beschreibst, was du dir von einem Hund wünscht, kann dir eine sportlichere Standardlinie auch bieten. Schau vielleicht mal bei jagdlichen Zuchten, die aber keine FT-Labbis züchten. Die Hunde sind kräftiger, müssen und sollen aber arbeiten. Leider kenne ich mich in Österreich nicht so gut mit den Züchtern aus. (als AL haben es mir die Kornay Huntings angetan) Wenn du magst, dann kannst mir die Namen der zwei Züchter die dir recht gut gefallen haben als PN schicken, vielleicht sagen sie mir was. Wohne im Süden Deutschlands und bin ab und zu auch in Ö.

    Ich finde es kommt auf den eigenen Hund an.
    Meinen Kleinen würde ich an der Leine, aber relativ locker und "frei" kommunizieren lassen und darauf warten, dass die Leute schnell genug sind. Seltenst stürzen sich die Fremdhunde gleich auf den eigenen, sondern stürmen halt her und sind aufdringlich.

    Meinen Großen würde ich ableinen. Der macht das ohne mich sehr gut und um ihn brauch ich keine Angst haben.

    Bei drei Fremdhunden ist einfach jegliches Blocken schwierig und Blocken hat einen riesengroßen Nachteil: man ist total aufgeregt und nicht ruhig. Das zeigt dann für den eigenen Hund wie gefährlich und schlimm so eine Situation ist.

    Nach vielen solchen Situationen bin ich zu dem Schluss gekommen nicht mehr zu blocken (außer der Hund sieht gut blockbar aus, dann aber ruhig und bestimmt, nicht hektisch und aggressiv), da sonst die Gefahr das es eskaliert viel höher ist und meiner dann auch hochdreht ohne Ende.

    Ich hab aber eben den "Vorteil", dass Janosch keine Angst hat, sondern aggressiv wird. Dann werden die Besitzer schon schneller.

    easy going ist das sicherlich nicht. Es kommt natürlich auf die Umstände an.
    In dem Artikel von der Jägerseite steht ja auch, dass bei Notstand oder Notwehr ein Wolf getötet werden darf. Leider steht nichts zur Besitzwehr da. Ich schätze mal aktuell, wo das noch so wenig geregelt ist, ist es sicherlich ein heikles Thema. Da bedarf es wahrscheinlich noch mehr Schadensfälle und Gerichtsurteile.

    Heute war mal wieder eine sehr lehrreiche Jagdstunde.
    Federwild hat eine ungefähre Brut- und Setzzeit von 15.3.-15.7., Haarwild von 1.3.-15.6.
    Teletaktgeräten dürfen auch nicht bei Jagdhunden verwendet werden (ich dachte ja schon, aber die Ausnahmeregelung gibts nicht mehr). Wenn Schwarzwild in meinem Revier ein Erdbeerfeld umgräbt, bin ich nicht ersatzpflichtig, außer ich hab nen Zaun aufgestellt :lol: Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
    Ich bin mal gespannt wie ich mir die ganzen Jagdzeiten merken soll. Allein Rehwild hat je nach Alter und Geschlecht 3 verschiedene Zeiten und dann gibts ja noch so 1-2 andere Wildarten :ugly: Und diese Ausnahmen zu allem und jedem! Aber so langsam wird es und ich hab zumindest das Gefühl mich im Jagdrecht schon so halbwegs aus zu kennen :gut: Am Samstag gehts zum Wurfscheibenschießen. Ich hoffe bis dahin bekomme ich den Anschlag einigermaßen hin. Hab extra ein Übungsgewehr bekommen zum Üben. Als Einzige. Habs anscheinend nötig nach dem letzten Mal :hust:

    Ach und weil gefragt wurde: in der Prüfung muss ich nur 4 von 5 Schuss mit der Büchse auf 100m Rehbockscheibe (10-8) treffen. Während des Kurses kann ich beim Wurfscheibenschießen schon 3 innerhalb einer 10er Reihe ablegen und muss 250 beschossene Wurfscheiben nachweisen. Ich glaub noch irgendwas, muss ich nochmal nachsehen.

    Ich auch nicht. Es fühlt sich absolut falsch an.

    Wir hatten heute in unserem Jagdkurs genau das Thema und uns wurde gesagt, dass im Rahmen der Besitzwehr natürlich auch Tiere die dem Naturschutz unterliegen verletzt oder getötet werden dürfen, wenn sie den eigenen Besitz, die eigenen Tiere angreifen. D.h. ich darf einen Fuchs der einen Hühnerstall überfällt genauso vertreiben/verletzen/erschlagen wie ich das mit einer Eule oder einem Wolf dürfte. Er meinte, dass auch nicht abgewägt wird welches TIer mehr wert wäre, also dass es egal ist, ob man jetzt wegen einer alten Henne einen streng geschützten Kauz erschlägt.
    Ich hatte das auch anders im Kopf, durch den Thread hier, aber das wurde sehr schlüssig und überzeugend von ihm dargelegt. Gibt es irgendwelche Bestimmungen, Gesetze o.Ä. auf die ihr euch stützt?

    Jahresgebühr Hauptverein: 62€
    Jahresgebühr Ortsgruppe 25€

    Training UO (mind 2 mal wöchentlich) und Fährte mit mehrmaligem WM Starter im Preis inbegriffen, Schutzdienst kostet pro Einheit 50 cent.

    Das ist jetzt mal die fixe Basis. Kommt natürlich noch Benzingeld und Ausgaben für Zubehör, Übernachtung und sonstiges dazu.

    ich glaub ich sollte die Rasse wechseln :lol:

    Ich zahle auch vor allem für Dummytraining und jetzt auch jagdliches Training. Ich muss sagen, dass ich nur für wirklich gutes Training 100€ (am Tag) zahlen würde. Das ist meine absolute Schmerzgrenze. Für einen halben Tag und 6 Teilnehmer hab ich auch schon 65€ gezahlt und finde das auch ok. Das regelmäßige Dummytraining kostet 50-60€ für den ganzen Tag :smile:
    Beim jagdlichen Training hab ich morgen ne Einzelstunde, fahre "ewig" und zahle 40€ die Stunde, was für das was ich mitnehme schon fast ein Schnäppchen ist ;)