Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich auch nicht. Es fühlt sich absolut falsch an.

    Wir hatten heute in unserem Jagdkurs genau das Thema und uns wurde gesagt, dass im Rahmen der Besitzwehr natürlich auch Tiere die dem Naturschutz unterliegen verletzt oder getötet werden dürfen, wenn sie den eigenen Besitz, die eigenen Tiere angreifen. D.h. ich darf einen Fuchs der einen Hühnerstall überfällt genauso vertreiben/verletzen/erschlagen wie ich das mit einer Eule oder einem Wolf dürfte. Er meinte, dass auch nicht abgewägt wird welches TIer mehr wert wäre, also dass es egal ist, ob man jetzt wegen einer alten Henne einen streng geschützten Kauz erschlägt.
    Ich hatte das auch anders im Kopf, durch den Thread hier, aber das wurde sehr schlüssig und überzeugend von ihm dargelegt. Gibt es irgendwelche Bestimmungen, Gesetze o.Ä. auf die ihr euch stützt?

    Jahresgebühr Hauptverein: 62€
    Jahresgebühr Ortsgruppe 25€

    Training UO (mind 2 mal wöchentlich) und Fährte mit mehrmaligem WM Starter im Preis inbegriffen, Schutzdienst kostet pro Einheit 50 cent.

    Das ist jetzt mal die fixe Basis. Kommt natürlich noch Benzingeld und Ausgaben für Zubehör, Übernachtung und sonstiges dazu.

    ich glaub ich sollte die Rasse wechseln :lol:

    Ich zahle auch vor allem für Dummytraining und jetzt auch jagdliches Training. Ich muss sagen, dass ich nur für wirklich gutes Training 100€ (am Tag) zahlen würde. Das ist meine absolute Schmerzgrenze. Für einen halben Tag und 6 Teilnehmer hab ich auch schon 65€ gezahlt und finde das auch ok. Das regelmäßige Dummytraining kostet 50-60€ für den ganzen Tag :smile:
    Beim jagdlichen Training hab ich morgen ne Einzelstunde, fahre "ewig" und zahle 40€ die Stunde, was für das was ich mitnehme schon fast ein Schnäppchen ist ;)

    Ich wusste gar nicht das die AL bei den Retrievern auch so heftig sind.
    Ach dann macht man hat halt nen Dummylauncher dabei :pfeif: :lol:

    Ne im Ernst. Ich persönlich kenn eher Showies (die aber gescheit arbeiten können und wollen) und fänd das ier schon passend. Muss man die Optik halt hinten anstellen :ka:


    Hier gibt es ja nen paar mehr Retriever Halter- wie sind eigentlich die Chessies so ? Gibt´s nen Thread o.Ä? :ops:

    Es gab glaub ich mal nen Thread, aber die Chessiehalter haben sich fast alle aus dem Forum verabschiedet soweit ich weiß. Ich hab schon häufiger mit Chessies zu tun gehabt, weil die Curlies und Chessies aufgrund ihrer Seltenheit oft zusammen genommen werden. Sie sind so die Schäferhunde unter den Retrievern ;) Viele Retrieverhalter machen einen großen Bogen um sie, weil sie im Vergleich zu den anderen Retrieverrassen eher mal Unverträglichkeiten gegenüber anderen Hunden zeigen. Für Nicht-Retrieverhalter, bzw. für Halter die schon Schäferhunderfahrung oder Terriererfahrung haben, sind sie aber immer noch recht nett mit hundetypischen Verhaltensweisen. Für den deutschen Jäger sind sie etwas interessanter als Golden oder Labbi, weil sie mehr Wildschärfe mitbringen.
    Sie müssen konsequent geführt und gearbeitet werden. In der Dummyarbeit haben sie es aber manchmal schwer, weil sie zu triebig sind (fiepen, einspringen, knautschen) oder etwas zu eigenständig. Sind tolle vielseitige Hunde, wenn man den Typ Hund mag und sucht.

    Es gibt inzwischen einige Züchter die an Ersthundehalter abgeben, oder auch an Leute die nicht unbedingt jagdlich ausbilden wollen oder auf Workingtests gehen. Ich denke du hättest da also schon Chancen.
    Wo ich ein bisschen das Problem sehe ist bei dem "hobbymäßig". Ne AL musst schon konsequent und geradlinig führen und arbeiten, damit dir der Hund nicht um die Ohren fliegt. Aber du hast ja gesagt, dass du das erweitern möchtest. Ich kann dir aber nur empfehlen dich schon im Vorhinein intensiver mit Dummyarbeit zu beschäftigen und heraus zu finden auf was Züchter und erfahrene AL-Besitzer wert legen.

    Mir ist eigentlich erst klar geworden wie extrem selten die Curly Coated Retriever sind, als dann einer bei mir lebte und ich retrievertypische Veranstaltungen besucht habe. In den Trainings trifft man nie einen. Auf den Shows selten und wenn dann nur eine Hand voll. Weniger als bei Flat, Labbi oder Golden meist in einer Klasse stehen. Man freut sich wenn man nicht alleine da steht. Bei Workingtests sieht es noch extremer aus. Ganz schlimm wird es dann, wenn Richter oder Trainer nicht mal erkennen was man da an der Leine hat. Die haben teilweise so wenige Curlies gesehen, dass Leo schon ein paar mal für einen Chessie gehalten wurd, trotz deutlicher Locken.
    Dann kommen noch so Dinge wie Wurfzahlen (teilweise ein ganzes Jahr lang keine Würfe), Züchter (eine handvoll aktive in D) und popular sires (schon ab 2 Würfen möglich). Das war mir vorher alles nicht so bewusst.
    Beim Curly besteht m.M.n. keine Gefahr, dass das jemals eine Moderasse wird, also würde ich mir wünschen, dass sich die Zahl der Hunde erhöht und auch die Nachfrage steigt.
    Inzucht und Ahnenverlust ist definitiv ein Thema, aber im Vergleich zu anderen Rassen doch kein großes Problem. Die Vernetzung der Züchter europa- und weltweit ist sehr gut und die Züchter sind engagiert.

    Ich bereue meine Wahl keinesfalls. Curlies sind geniale Hunde! Vielseitig, aktiv, nicht überdreht und sehr angenehm mit Mensch und Hund.
    Damals hat mich vor allem die Rassebeschreibung angesprochen. Eigenständiger, trotzdem will-to-please, freundlich, aber zurückhaltend, ausgeglichen und selbstbewusst. Der Rest war Zufall.