Beiträge von AnjaNeleTeam

    In gewisser Weise schon. Es kommt aber darauf an was wie viel gemacht wird und wo der Fokus liegt. Wird mit dem Hund nur für eine jagdliche Prüfung ein paar mal trainiert, oder wird er wirklich regelmäßig zur Jagd mitgenommen. Mit steigender Erfahrung kann das aber vom Hund gut unterschieden werden.
    Es kann zum Beispiel sein, dass der Hund bei einer Suche eine Wildspur stärker gewichtet und seinen Dummy-Job vergisst. Oder einfach jagdlich schlau arbeitet, aber das wollen viele Richter auf WTs nicht sehen (z.B. Wasserweg mit Dummy zurück, statt außen rum wenn das schneller wäre).
    Allgemein kann der Reiz am Dummy verloren gehen, wenn der Hund jagdlich gearbeitet wird.
    So richtig konträr geht Dummy und Jagd aber nicht. Dummy soll ja an die typische Jagd angelehnt sein, wobei das Ganze (die WTs) immer mehr Richtung Sport geht.
    Finde es gerade krass wie die Meldezahlen der Anfänger zurück gehen. Könnte mir vorstellen, dass das damit zusammen hängt.

    Sorry wenn ich hier immer antworte, obwohl ich keinen Labbi habe, aber es gibt halt leider keinen Curly-Thread...

    Was für Unterlagen? :ka: Ich habe noch nie Unterlagen zur Ausstellung mitgenommen. Was muss ich da mitnehmen wenn wir melden? Das Einzige, was ich immer brauchte, war die Anmeldung um meine Nummer zu kriegen, meinst du das? Oder brauch ich da noch mehr? Jetzt bin ich verwirrt.
    Alter kriege ich gerade noch hin aber zu mehr, uff, da hapert es. Ich kann mich mit Zeichen verständigen. :pfeif:

    Also du gehst rein, holst dir mit der Meldebestätigung den Katalog, schaust nach deiner Startnummer, gehst dann wieder mit deiner Meldebestätigung zu einem anderen Stand (oben siehst du Katalognummern von bis) und stellst dich passend an. Dann bekommst du das Heft, welches es bei uns in D immer zum Schluss erst gibt, in dem eine Vorlage des Richterberichts ist, die Startnummer, sowie eine unausgefüllte Urkunde.
    Damit gehst du zum Ring und wartest bis deine Rasse dran ist oder fragst kurz bei den Ringhelfern wann du das abgeben sollst.

    Bisher waren die Curlies immer zuerst dran, deswegen weiß ich nicht ob man mit Beginn des Richtens abgibt oder bevor die Rasse oder Klasse dran kommt. Sind ja beim Curly immer so wenige.
    Nach dem Richten dann in der Nähe bleiben. Die Ringhelfer kommen zu dir und geben dir das Heft mit ausgefüllten Richterbericht und der Urkunde.

    Ich war jetzt schon ein paar mal in Tschechien. Es ist möglich auch ohne tschechisch zu können. Etwas Englisch ist allerdings von Vorteil. Man sollte sagen können wie alt der Hund ist und vielleicht verstehen wenn der Richter was fragt, aber viel reden musst du ja nicht.
    In CZ gibt man die Unterlagen ab bevor man den Ring betritt, bzw. bevor die Klasse/Rasse dran ist, da muss man aufpassen, weil man die tschechisch aufgerufenen Nummern ja nicht versteht. Aber mit dem Katalog weiß man ja wann man dran ist. Die Unterlagen gibts sofort wenn man fertig ist.

    Kommt halt immer drauf an wie sie trainiert werden. Die AL beim erfahrenen Hundeführer, wird eher nicht tauschen oder weiterjagen, weil der Aufbau fehlerfreier ist. Die ALs die ich kennen gelernt habe, die bei eher unerfahreneren Hundehaltern gelandet sind, haben viele unerwünschte Verhaltensweisen gezeigt. Z.B. Weiterjagen. Auf die Idee würde meiner erst gar nicht kommen.
    Wo ich dir recht geben, dass Showis oft nicht so konzentrationsfähig wie ALs sind und fiepen u.Ä. dann natürlich auch vorkommen kann. Aber aus anderen Gründen und auch leichter wieder abzutrainieren als bei der AL.

    Ich denke auch es ist eine Frage der Sichtweise. Wenn man Malis mag und gewohnt ist, dann glaube ich gern, dass einen die Showis grauenhaft vorkommen. Ich hab ja mit meinem Curly auch eher einen Charakter, der mehr zu den Showis passen würde. Bei denen muss eben mehr trainiert und motiviert werden, damit sie gern und konzentriert mit dem Besitzer zusammen arbeiten.

    Fürs Dummytraining kann durchaus ein langsamerer Hund von Vorteil sein, wenn man selbst noch Anfänger ist und dementsprechend langsam in der Führung. Der wird eher nicht überlaufen, eher nicht tauschen, eher nicht weiterjagen, eher nicht fiepen und einspringen, weil einfach nicht so triebig und arbeitsgeil. Damit kann man dann relativ schnell einen zuverlässigen Hund in der Arbeit haben.