Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das passiert, wenn man die jahrelangen Warnsignale nicht ernst nimmt und nichts tut für ein besseres Zusammenleben.

    Löcher machen bei in einem Haus wohnenden Hunden finde ich mehr als bedenklich! Beim ersten dieser Vorfälle, wäre bei mir spätestens der Zeitpunkt gewesen einen Trainer zu holen und ganz genau zu schauen warum es zur Eskalation kommt. Ihr seid mit Sicherheit beteiligt mit eurem Verhalten.
    Es wär schon längst an der Zeit diesen Dauerstress zu minimieren und Regeln einzuführen, die den Hunden mehr Sicherheit geben. Jetzt ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und wie schon geschrieben wurde, solltet ihr jetzt vor allem managen. Bei dem Alter der Hunde fände ich eine Abgabe undenkbar, aber mit dem Vorfall und den vielen Vorfällen davor, müsst ihr dafür sorgen, dass sowas nicht mehr passieren kann!

    Da ihr sicherlich einige Warnsignale überseht, wäre es sinnvoll einen guten Trainer zu holen, der euch da berät.
    Bis dahin nicht mehr unbeaufsichtigt zusammen lassen. Feste Ruheplätze, kein gemeinsames Betteln um irgendwas, keine Ressourcen ohne Aufsicht. Hüten und Maßregeln verhindern!

    Ich kenne auch keinen Jäger der das will, ich denke aber trotzdem, dass es darauf hinaus laufen wird. Wahrscheinlich würde es dann ähnlich wie beim Biber geregelt werden. Der unterliegt auch dem Naturschutzrecht, darf aber vom Biberbeauftragten entnommen werden. Oder wie beim Reiher, der im Umkreis von 200m an stehendem Gewässer geschossen werden darf. Vielleicht darf ein Wolf geschossen werden der im Umkreis von 200m an Viehweiden oder bebauten Gebieten ist?
    Da werden die Leute schon kreativ bei den Verordnungen. Gerissene Schafe ersetzen müsste der Jäger auch nicht, weil ein Wolf keinen ersatzpflichtigen Wildschaden anrichten kann.

    Ich sag ja nicht, dass das sofort kommt, aber wenn sich die Risse häufen und die Negativberichte, dann wird auch die Bevölkerung langsam umschwenken. Jagdgegner gibts ja sowieso.

    Ich denke ja nicht, dass sich die Weidetierhaltung komplett verändern wird. Eher halte ich es für wahrscheinlich, dass der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wird. Aber bis dahin wird es noch dauern und wahrscheinlich müssen in der Zeit noch viele kleine Betriebe und Hobbyhaltungen darunter leiden.

    Schleppen macht der Hund komplett selbstständig ohne den Hundeführer. Am "Anschuss" wird abgeleint oder noch ein paar Schritte begleitet und los gehts. Dann wartet man bis der Hund mit der Ente oder dem Kaninchen zurück kommt. xD
    Ein mir bekannter Jäger hat zu mir gesagt, dass er mit seinen Welpen immer erst mit der Schweißfährte anfängt, damit die lernen, nur mit meinem Herrchen/Frauchen komme ich ans Ziel. Da bleibt der Hund an der Leine. Schleppen sorgen nicht für eine bessere Zusammenarbeit würde ich jetzt einfach mal behaupten.

    Übrigens kannst du auch einfach Dummyschleppen ziehen oder ziehen lassen. Geht genauso :smile:

    Was bei der ganzen jagdlichen Ausbildung wichtig ist: Jagd ist kein Spaß und nicht zur Auslastung des Hundes gedacht. D.h. wenn man nicht vor hat Jagd ernsthaft zu betreiben, sollte man seinen Hund auch nicht in die Richtung ausbilden. Man "fixt" die Hunde mit so einem Training schon an und das braucht kaum jemand im Alltag.
    Mit Leo habe ich erst die Anlagenprüfung gemacht und ein paar Trainings dafür und habe schon gemerkt, dass er dadurch interessierter für Wild wurde. Nachdem der Jagdschein aber noch nicht in greifbarer Nähe war, habe ich danach nichts mehr in die Richtung gemacht. Fürs Dummytraining war das gut und auch für unseren Alltag.

    Die BLP kann man inzwischen eh nicht mehr ohne Jagdschein führen. DIe "züchterischen Gründe" sind nicht mehr ausreichend. Lebende Ente ist hier in Bayern verboten und ich finde das gut so! Die Hetze auf lebende Tiere ist nach TSchG nicht erlaubt und der jagdliche Nutzen ist aus meiner Sicht nicht ausreichend um das zu rechtfertigen.

    Wenn man merkt, dass der Hund sehr spurwillig ist, kann man ja andere Auslastungsarten suchen, z.B. Fährtenarbeit oder Mantrailing. Ich denke aber, dass Dummytraining ausreichend ist um die Hundenase auszulasten.