Beiträge von AnjaNeleTeam

    Gestern war die erste Schießstunde. Ich war ganz schön aufgeregt vorher, weil man ja doch einen heiden Respekt davor hat, gerade wenn man noch nie mit einer Waffe geschossen hat.
    Erst wurde mit der Büchse geschossen auf ein Rebockbild in 100m Entfernung. 2x fünf Schuss an zwei verschiedenen Waffen. Je 3x sitzend und 2x stehend. Nach einer Sicherheitseinweisung durften wir dann schon loslegen. Sitzend war wirklich einfach, stehend dagegen viel schwerer, vor allem weil das Gewehr ein ziemliches Gewicht hat und wenn man dann kein ruhiges Bild hat und ewig wartet, wirds nicht besser :tropf: Aber für mich lief es trotzdem sehr gut. Ich hätte gleich die Prüfung bestanden, beim ersten mal schießen, das hat mich schon sehr gefreut!
    Mit der Flinte, bzw. dem richtigen Anschlag, kam ich dagegen nicht klar. Im Schießkino haben wir geübt, aber in der Geschwindigkeit einen richtigen Anschlag zu machen und dann was zu treffen ging gar nicht. Ich steh immer zu gerade, seh dann Kimme und Korn nicht und treffe dann eben nix. Da heißt es üben, üben, üben. Ich hoffe ich bekomme das noch wesentlich besser hin. Auch bei der Flinte hatte ich das Gewicht unterschätzt und nach dem Schießen hatte ich Muskelkater in den Armen :lol:

    Leo (Curly Coated Retriever) ist super easy peasy muss man schon sagen :D Als Welpe, als Junghund oder jetzt als intakter Rüde mit Deckerfahrung, er ist einfach sehr angenehm zu händeln. Und so wollte ich es ja auch, weil mein schwierigster Hund bisher der verrückte Terriermix Janosch aus dem Tierschutz ist. Erzogen bekomme ich den nicht mehr, aber wir haben einen Weg gefunden miteinander zu reden.
    Wo ich früher fast wahnsinnig geworden bin, weil er mal wieder gepöbelt hat, da sag ich ihm heute, dass alles ok ist und nehme ihm so den Wind aus den Segeln. Darüber ist er sehr dankbar und ich liebe diesen kleinen Kerl so arg mit seinen ganzen Ecken und Kanten!

    Meine Ersthündin war quasi schwierigster und einfachster Hund in einem. So wahnsinnig sensibel, dass es sehr schwierig war sie immer gut zu führen und so brav, dass wir uns mit kleinsten Gesten verständigen konnten. Sehr toll, aber nicht mein Typ Hund =)

    Also die Knubbel sind Muskelverspannungen und die sind jetzt trotz Schmerzmittel immer noch da, nur etwas kleiner? Ist das normal? (Ich frage nur, weil ich keine Ahnung hab.)

    Das ist jetzt nur die Vermutung. Normal ist das nicht, Leo hat keine, aber wenn es so eine Muskelverhärtung ist, dann ist es normal, dass die nicht einfach weggeht.

    Google mal Myogelose. Könnte es das sein?

    Das ist ein guter Hinweis :gut: Passt sehr gut. Strangförmige Verdickung beschreibt es auch besser als Knubbel. Durch die Fehlbelastung kann das schon länger da sein und weil wir, bevor es so akut wurde, eine lange Strecke Auto gefahren sind, kam es evtl. zur Entzündung.

    Interessanterweise sorgt er selbst immer wieder für ein Strecken und Dehnen, mal sehen ob ich das Fördern kann.
    Was ich nur nicht weiß, wie das mit dem Magnesium beim Hund ist :???: Es kann schon sein, dass er nicht optimal mit allen Nährstoffen versorgt ist, weil er durch seine Pankreatitis nicht viel verträgt und fettarm ernährt werden muss.

    Gestern war ich nochmal beim TA. Der war soweit ganz zufrieden. Auf meine Nachfrage bzgl. Röntgen meinte er, dass man besser gleich ein MRT macht, aber er würde das noch abwarten, da er jetzt keine Auffälligkeiten mehr zeigt. Wenn sich das verschlimmert oder wieder auftritt, könnte man sich das überlegen. Er meinte aber, dass es schon sein könnte, dass Janosch Abnutzungen hat durch sein Männchen machen. Die Therapie wäre laut ihm aber die gleiche. Er ist halt eher konservativ unterwegs.
    Interessant war es dann bei den von mir ertasteten "Knubbel" rechts und links über der Hüfte. Er hat sie erst nicht fühlen können und dachte ich meine die Hüftknochen. Aber dann hat er sie auch gespürt und hält es durchaus für möglich, dass Janosch Schmerzen von dieser starken Muskelverspannung kommen. Als es so akut war, war der linke Knubbel größer als rechts und insgesamt waren sie deutlicher fühlbar.

    Ich denke ich werde es jetzt erstmal so machen wie er vorschlägt und schauen ob das was einmaliges war oder ob sich da nochmal eine Schwachstelle zeigt. Außerdem werd ich ihm ab und zu mal eine Massage gönnen und seine Stunts nicht weiter fördern, so schade wie es ist bei dem kleinen Zirkushund. Einen Erdnussball hab ich auch hier, damit machen wir dann ab und zu mal Übungen.

    Was sind denn Hasenpfoten? Bei uns wollen sie Katzenpfoten und die machen Sinn.Ich kenne keinen Leistungshund bei meiner Rasse, der einen leichteren Koerperbau hat als unsere Showhunde. Selbst Kalle nicht und der hat schon einen leichten Koerperbau (wobei das in seiner Situation wirklich gut ist) ;)
    Steilere Winkelungen haben hier die Schoenheitslinien.


    Ich finde, vom typischen Koerperbau her sind Leistungsbelgier perfekt fuer den Einsatz als Diensthund und das ueber einen langen Zeitraum.

    Genau, Katzenpfoten sind schön aufgeknöchelt und eher rund. Hasenpfoten sind lang und platt. Der Mali von der Tierfotografin hat z.B. eher Hasenpfoten finde ich.
    Bei "uns" sieht es eher anders aus. Sehr viele AL Hunde haben steilere Winkelungen als die Showis und eben plattere Pfoten. Dazu natürlich noch einen deutlich leichteren Körperbau.

    Klar, spielt das Gebaeude eine Rolle. Aber...wenn man dann sagt 'das Gebaeude ist ja wichtig fuer die Arbeit', dann sollte man das halt auch durchsetzen. Wenn ich unsere Foenfrisuren anschaue, dann sind die nicht mal mehr in der Lage raumgreifend zu laufen. Das erlaubt ihr Gebaeude nicht mehr! Und dennoch kackt (sorry) so gut wie jeder Leistungshund gegen sie ab auf Ausstellungen.

    Ich stell mir ja gerade die Frage, ob z.B. Hasenpfoten, weniger Winkelungen bzw. steilere und geringere Knochenstärke tatsächlich der Leistung so zuträglich sind. Ich denke ja eher nicht, trotzdem sieht man das bei vielen Leistungshunden :denker: