Hallo,
mein erster Besuch im Tierheim nach dem Tod unseres geliebten Ulixes endete in einem Meer von Tränen.
Völlig unvorbereitet auf die große Anzahl von Hunden aller Größen, freudig wedelnd, zähnefletschend bellend und am Gitter hoch springend oder völlig teilnahmslos in der Ecke liegend, stürzte ich nach draußen.
Dort fing mich ein Mitarbeiter ab, hörte sich meine gestammelte Geschichte von Ulixes an und meinte:"Sie werden wiederkommen".
Weinend fuhr ich die 25 km im Regen nach Hause. Froh, dass die Kinder bei Freunden waren, heulte ich nach lange weiter.
Wir sind Stammgassigeher geworden, die ganze Familie.
Eines Tages stand er dann vor uns, unser neuer vierbeiniger Mitbewohner.
Es war sofort klar, den wollen wir, der will uns.
Nun waren wir nicht die Idealvorstellung eines Vermittlers von Tierheimhunden, aber es hat trotzdem geklappt.
Ich war und bin auch überrascht wieviele Menschen im Tierheim helfen, regelmäßig Gassigehen, putzen, spielen, Katzen streicheln, Bazare organisieren...
An den Wochenenden haben wir öfter keinen Hund zum Ausführen bekommen, weil alle schon weg waren, teils mehrfach.
Gruß, Friederike