Es gibt Leute, ich zum Beispiel, die keinen Platz für Vorratshaltung haben. Und dann gibts Leute (zu denen gehöre jetzt nicht ich), die kein Geld für Vorratshaltung haben. Darf man auch nicht vergessen.
Unter solchen Voraussetzungen ist es mit Sicherheit deutlich schwieriger.
Aber das wirklich GAR NICHTS geht, halte ich für eher selten.
Wenn eins keinen Vorrat für 10 Tage anlegen kann - dann vllt. wenigstens für einen/zwei/drei.
Letztlich zählt für die Hilfskräfte jede Entlastung im Notfall. Jeder Mensch, der sich im Ernstfall einen, zwei......, mehr Tage selbst helfen kann, trägt dazu bei, dass wichtige Ressourcen nicht fehlbelastet werden.
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Man muss bitte auch immer dran denken, dass ein großer Teil der Katastrophenhelfer ehrenamtlich tätig ist. Auch die haben Familie, vllt. einen Hund, vllt. ein krankes Kind oder die zu pflegende Oma daheim. Auch die müssen vllt. im Fall X zusehen, wie sie ihre eigene Familie versorgen oder sogar darauf vertrauen, dass die irgendwie selbst klar kommen.
Will man denen dann wirklich sagen "ich fand die Wasserkästen in der Ecke hinterm Sofa so hässlich" oder "ich hatte kein Geld für ne Packung Knäckebrot, aber wo kann ich bitte mein I-Phone aufladen?" (Das ist jetzt extra dramaturgisch überzogen - wir wollten ja hin zu Emotionen) Während diese seit Jahren regelmäßig in der Freizeit Übungen veranstalten, sich fortbilden, ggf. selbst finanzierte Notfallausrüstung für andere im Auto haben, um für den Fall X bereit zu sein?
Das kann man doch nicht machen. ![]()