Beiträge von McChris

    Es gibt Leute, ich zum Beispiel, die keinen Platz für Vorratshaltung haben. Und dann gibts Leute (zu denen gehöre jetzt nicht ich), die kein Geld für Vorratshaltung haben. Darf man auch nicht vergessen.

    Unter solchen Voraussetzungen ist es mit Sicherheit deutlich schwieriger.

    Aber das wirklich GAR NICHTS geht, halte ich für eher selten.
    Wenn eins keinen Vorrat für 10 Tage anlegen kann - dann vllt. wenigstens für einen/zwei/drei.

    Letztlich zählt für die Hilfskräfte jede Entlastung im Notfall. Jeder Mensch, der sich im Ernstfall einen, zwei......, mehr Tage selbst helfen kann, trägt dazu bei, dass wichtige Ressourcen nicht fehlbelastet werden.

    ....


    Man muss bitte auch immer dran denken, dass ein großer Teil der Katastrophenhelfer ehrenamtlich tätig ist. Auch die haben Familie, vllt. einen Hund, vllt. ein krankes Kind oder die zu pflegende Oma daheim. Auch die müssen vllt. im Fall X zusehen, wie sie ihre eigene Familie versorgen oder sogar darauf vertrauen, dass die irgendwie selbst klar kommen.

    Will man denen dann wirklich sagen "ich fand die Wasserkästen in der Ecke hinterm Sofa so hässlich" oder "ich hatte kein Geld für ne Packung Knäckebrot, aber wo kann ich bitte mein I-Phone aufladen?" (Das ist jetzt extra dramaturgisch überzogen - wir wollten ja hin zu Emotionen) Während diese seit Jahren regelmäßig in der Freizeit Übungen veranstalten, sich fortbilden, ggf. selbst finanzierte Notfallausrüstung für andere im Auto haben, um für den Fall X bereit zu sein?

    Das kann man doch nicht machen. :ka:

    Ich finde leider kein Video in meiner Sammlung dazu - vermutlich weil Filmende im Fall X immer eher die "Steller" unter den HSH in Aktion filmen, als den vermeintlich unauffällig agierenden Herdenhund. Ich schätze, das meiste macht die Beziehung der Herdentiere zu ihren Hunden, dass die Herdentiere wissen, dass die Hunde sie schützen und die HSH müssen nervöse Tiere eher kurz dran erinnern, dass sie ja da sind. Und das geht über Präsenz und Bindungsverhalten am einfachsten.

    Aber zumindest ein Gefühl davon, wie sehr HSH ihr Verhalten auf ihre Tiere einstellen können, kann dieses Video hier in einem ganz anderen Kontext (neugeborene Zicklein) vermitteln, da weiss der Hund auch, was er tun muss, damit die Ziege ihn Kontakt aufnehmen lässt:

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    Kannst du erklären, wie dieses Verhalten genau aussieht? Versucht er wirklich aktiv zu besänftigen ?

    Das ist einmal die blosse Präsenz von ihm - er geht dann halt zu den nervösen Rindern hin und stellt sich auch demonstrativ zwischen sie und den Auslöser, aber er geht je nach Situation auch zum einzelnen Rind und beruhigt es z. B. durch Nasenkontakt.

    Bei der Situation im Auslauf - die, wie ich mittlerweile denke, darauf beruht hat, dass der (Nacht-)Auslauf mit 400 m² verhältnismäßig klein ist und die Rinder sich nicht wie auf der Weide ein wenig entfernen konnten vom Auslöser - sind die Rinder alle durcheinandergesprutzelt vor Nervösität. Das war schwieriger für ihn - er hat es geschafft, sie als Gruppe zusammen zu schieben und sie in der weitestmöglich entfernten Ecke platziert. Das sah aber überhaupt nicht so aus, wie bei Hütehunden.

    Im Gegensatz zu den Mc`s bin ich nicht tollwutgeimpft.

    Ich weiss aber z. B. von Rumänien, dass Schäfer (und andere) für ihre Hunde dort kostenlose, staatlich finanzierte Tollwutimpfungen in Anspruch nehmen können. Denn das macht natürlich Sinn, HSH gegen Tollwut zu impfen, weil sie nun mal auch in Wildtiere reinbeissen. Wenn man bedenkt, dass HSH bis zur vollen "Nützlichkeit" nun mal auch eine längere Zeit brauchen, macht es ebenso Sinn, dass die Hunde (und auch die Hirten) bestmöglich geschützt sind.

    Auch nichts Neues drin - aber, dass erwähnt wird, dass ca. 3/4 der Bevölkerung kaum bis gar nicht auf gewisse Lagen vorbereitet ist, finde ich schon etwas erschreckend.

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    Na ja noch konnte sich der FORL-Verdacht nicht wirklich bestätigen. Die Tierärztin meinte, dass die Zungenränder komisch aussehen, aber bis lang gab es mit 12 Jahren einen abgebrochenen Zahn, der auch unter Narkose gezogen wurde und sonst noch nichts anderes. Mir ging es mehr mit meinem Beitrag darum, dass auch ich diese Erkrankung als schwierig einstufe, da man ab einem bestimmten Alter nicht mehr unbedingt so ohne weiteres eine Katze in Narkose legen kann. Zudem kann keine sanfte Narkotisierung bei meiner Katze erfolgen, da sie beim Tierarzt schon immer sehr aggressiv war und gebissen und gekratzt hat. Selbst der Tierarzt hatte Angst vor ihr. Ich war echt froh, als ich dann eine Tierärztin fand, die auch nach Hause kommt, um zu impfen und so. Denn da ist es schon einfacher mit der Katze. Jedoch ist zu Hause leider keine Zahn-OP möglich.

    Ich würde Dir empfehlen zu einem TA zu gehen, der sich mit Katzen auskennt bzw. auch Helferinnen hat, die wissen, wie man eine Katze fixiert. Das Katzen TA nicht toll finden und dann kratzen und beißen ist absolut nichts ungewöhnliches. In meiner Praxis werden auch die Katzen der Katzenhilfe behandelt. Bedeutet, die haben sehr oft unkooperative wilde Tiere auf dem Tisch. Geschulte TFA´s wissen, wie sie eine Katze sicher fixieren, damit sie nicht kratzen und beißen können. Viele Praxen haben auch für solche Fälle sogenannte Behandlungstaschen. Und dann würde ich ein Dentalröntgen und entsprechend behandeln lassen. Wenn Du in einer entsprechend Praxis bist ist auch eine gut überwachte Narkose bei einer älteren Katzen kein Thema.

    Ich hab eine Behandlungsbox ähnlich dieser https://www.fuetternundfit.de/katzenkaefig-m…ngen-44x30x30cm für "meine" Wildlinge unter den Dorfkatzen angeschafft, u. a. deshalb, weil ich sie direkt aus der Lebendfalle reinlaufen lassen kann und man sie beim TA zum Sedieren/für die Narkose dort nicht rausholen muss. Heute hat sie mir beim eigenen Kater auch gute Dienste erwiesen, der hat nämlich nie seine Rest-Scheu verloren und vieles an Handling ist leider nicht so machbar wie mit früheren/zahmeren Katzen. Diese Box erspart ihm ungemein viel Stress - heute gabs eine kurze Sedierung zur Blutentnahme und grob orientierender Untersuchung und wenn die Blutwerte da sind, gibts noch einmal einen Termin, um die Zähne gescheit zu röntgen und ggf. zu ziehen. In dieser Box geht das so unkompliziert und schnell - weit weniger stressig, als dieses Geeiere mit aus der Transportbox rausholen, per Hand fixieren und spritzen. (Oder gar eine entfleuchte Katze aus der Gardine in der Praxis rauszuschneiden)

    Ich ziehe hier als Mod mal wieder die Notbremse - hier wird sehr, sehr Persönliches und überaus Privates von unbeteiligten Dritten preisgegeben.
    Auch, wenn die elterliche Frage verständlich ist, mittlerweile ist die Diskussion weit übers Ziel hinausgeschossen.

    Damit das gelesen werden kann und es nicht noch zig Antworten dazu gibt, ist hier mal eine Stunde Pause.