Ich mach das alles überwiegend zu Fuß. Allein, um den eingepferchten Bock zu versorgen, inklusive Wasser, käme ich mit Zeugs mitschleppen in die Bredouille. Dazu kämen dann mehrere Stunden "Ansitz" (wo ich dort nichtmal wüsste, WO?), um die Tür per Fernauslösung zu schliessen, wenn Mutterziege und Zicklein drin sind. Schlimmstenfalls über Tage.
Das ist einfach nicht schaffbar, wenn daheim noch andere Tiere versorgt werden müssen (und man grad ständig zum Zahnarzt muss). Das ginge mal einen oder zwei Tage, aber ich glaub nicht, dass die mißtrauische Geisterziege es uns so einfach macht. Noch dazu ists schwierig, wenn sie keine Gewohnheiten haben. Dann hocke ich da bei der Witterung für ein paar Stunden und in dem Moment, wo ich mich entschliesse, dass ich jetzt heim muss, um nicht halb zu erfrieren oder mal Pieseln muss, kommt sie dann und ich verscheuch sie aus Versehen.
Ich denk da noch dran rum - es ist kein Problem, sich da mal ein paar Tage wirklich ins Zeugs zu legen, aber ich kann nicht über einen längeren Zeitraum bei den eigenen Tieren Abstriche machen, hier ist der Winterbetrieb aufwändiger als der Sommerbetrieb. Ich merk jetzt schon, dass Einiges liegenbleibt durch den täglichen Ziegenmarsch.