Beiträge von McChris

    kann man da vllt "heimlich" den Zaun dicht machen (so nach und nach), so dass man die Ziegen irgendwann zumindest auf dem Grundstück halten kann?

    Da wohnt ja ein älterer Herr, der vom Pflegedienst versorgt wird. Das Häuschen steht da mitten drin.
    Ansonsten wäre das sicher eine Möglichkeit, wenn man einen Zaun findet, der hoch genug ist und bei so einer Geisterziege wäre es auch mit Sicherheit besser, die eingezäunte Fläche so gross wie möglich zu halten.

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    Heute hatte ich das Auto zur Verfügung, da habe ich gleich den Mentolyx-Leckkübel mitgenommen, auch wenn ich den immer noch ein ganzes Stück schleppen musste. Zusätzlich hab ich jetzt noch Lämmermüsli im Rennen, das "duftet" jedenfalls schon mal weit mehr als die Pellets, vllt. schafft das ja einen Lockanreiz und ich habe aus dem Kleintierzubehör noch verschiedene getrocknete Kräuter und Kräuterheu besorgt. Ich hab heute auch gleich die Gelegenheit genutzt, um Heu und Stroh auszutauschen. Allzuoft kann ich da nicht mit dem Auto hin, ich muss immer in die Wiese reinfahren, um zu wenden und das ist bei den winterlichen Bodenverhältnissen nicht so schön für den Boden, solange noch kein gescheiter Bodenfrost da ist.
    Der Leckstein mit Bananengeschmack ist noch nicht da, aber der ist klein genug, dass ich ihn dann auch zu Fuß mitnehmen kann.

    Zu sehen war wieder nichts. Diesmal auch keine Trittsiegel, weils taut. Aber sie sind da noch, sagt mein....was auch immer, ich weiß es einfach.

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    Grundsätzlich tüftel ich gedanklich bereits an einem Fangkäfig in XXL und lande eigentlich immer wieder bei Hundezwinger-Elementen. Ich bin ja bloss die Abrissbirnen von Rindern gewohnt, deshalb weiss ich nicht, wie brachial eine ausbruchswütige Ziege werden kann, aber ein Grundmaß an Stabilität sollte sowas schon haben, denke ich. Da werde ich noch weiter tüfteln, bis ich für alles eine Lösung habe, aber ich will das Gedankenkonstrukt fertig haben, falls wir beim Anfüttern irgendwann mal soweit kommen, dass man weiterdenken muss. Alternativ ginge evtl. auch ein Weidezelt mit Planen-Verkleidung und Front-Tor, das man dann erhöhen und gegen Durchschlupf sichern müsste. Ich würde gern was nutzen, was wir auch hinterher noch gebrauchen können, das wäre eher das Weidezelt als Hundezwinger. Bei den Planen weiss ich allerdings nicht, ob das der Ziege als "ist undurchdringbar" genügen würde.

    datKleene

    Seit wann bist du Mod :party:? Das ist total an mir vorbeigegangen.

    Nicht allein datKleene , guckst Du hier:

    Administrator
    25. November 2025 um 08:30

    Das ist wirklich bitter - aber, ja: NOCH größeren Schaden abgewendet zu haben, ist auch erfolgreicher Herdenschutz. Ich glaube, es wird ganz ganz schnell unterschätzt, was in solchen Momenten eigentlich für ein komplettes Chaos herrscht, wie schwierig die Situation mit so vielen aufgemischten Schafen, dem umgedrückten Zaun, unglaublichem Geblöke und Getümmel für die Hunde ist.
    https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepho…n-94056575.html

    Man muss sich drüber im Klaren sein: solange Wölfe draussen bleiben, ist so ein Zaun ein Segen. Sobald sie dennoch anfangen, hinein zu springen, verschlimmert der Zaun die Situation i. d. R. um ein Vielfaches. Der Zaun ist ja nicht tot, nur weil er an Durchbruchstellen umgefallen ist und teilt weiter Stromschläge aus, die die Tiere in ihrer Panik vor dem Wolf noch weiter in Panik versetzen. Absolut zauntreue Hunde KÖNNEN da dann nicht drüber. Und sollten sie es im Laufe mehrerer Wolfsangriffe lernen, sind sie im Grunde nicht mehr einsetzbar.

    Ich finde es klasse das du nicht aufgibst. Gibt es irgendwas wie man dich unterstützen kann, geht ja doch alles ins Geld und in die Zeit. Weiß nicht, z.b. Pellets bestellen und direkt an euch liefern lassen oder so.

    Guter Punkt, dem Anliegen möchte ich mich anschließen. Sag mal was, Chris!

    Ich verfolge das hier still und gespannt

    Das ist lieb, dass Ihr fragt - aber hier im DF ist sowas wie Spenden sammeln doch nicht erlaubt.

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    Heute war wieder nix am Hänger - und tatsächlich sind wir jetzt bei über 14 Tagen Anfütterungshänger und insgesamt bei Tag 32 der täglichen Ziegentouren. Und gefühlt gibt es überhaupt keinen Fortschritt. Ich schreib "gefühlt", weil es durchaus sein kann, dass der Fortschritt darin besteht, dass sie nicht mehr so früh vor mir flieht, ich das nur nicht sehe, weil sie in der Deckung ist, sie sich also heimlich, still und leise vllt. doch allmählich an mich gewöhnt - auf ihre Art halt.

    Zum Spurenlesen wars heute ganz gut vom leichten Neu-Schnee her.

    Die Spur der Großen lässt sich ganz gut wiedererkennen - da ist an beiden Vorderklauen die Aussenklaue etwas länger als die Innenklaue, die ja mehr belastet wird. Das hab ich bei Reh-Abdrücken so deutlich noch nicht gesehen.

    Die beiden kommen mehrfach am Tag vom "verwunschenen Grundstück" und verschwinden da auch wieder drin.
    Falls am WE noch Schnee liegt, will ich es mal umkreisen und schauen, wo sie sich überall rumtreiben. Und falls ich am Samstag den Sohn wieder treffe, frage ich auch, ob ich auch AUF dem Privatgrundstück mal die Spuren verfolgen darf. Die sind sehr nett die Leuts, ich kann mir vorstellen, dass sie mir das erlauben.
    Der weiteste Spurenverlauf, den ich verfolgen konnte, ging bis fast an den Rand des Dorfes. Dort haben sie an Heckenrosen gefressen - nicht allzu lange, da war kein grossartiges Klauenabdruck-Gemenge, als hätten sie da länger rumgehampelt.

    Aber jetzt frag ich mich, ob der Hängerstandort nicht vllt. besser in freierem Umfeld sein sollte. Denn es scheint kein grosses Problem für sie zu sein, 400/500 Meter übers freie Feld zu laufen, aber am Hänger ist die Große so furchtbar nervös?

    Verglichen damit sind unsere Rehe, seit der Wolfspräsenz fast ausschliesslich nah am Waldrand unterwegs, statt wie früher übers Feld bis ans Dorf ranzukommen.

    Kann ja sein, dass die Ziege sich im offenen Umfeld besser fühlt, weil sie alles besser überblicken kann. (Auch, wenn das im Fall X nicht viel helfen wird)

    Danke, dass ich hier so vor mich hin brainstormen darf und Ihr mitmacht. Das hilft mir enorm.

    Ich bin auch Team "erstmal Blasenentzündung ausschliessen". Ich nehm zum Probe sammeln auch die Suppenkelle, die wird vorher mit kochendem Wasser abgespült und dann ziehe ich aus der Suppenkelle direkt in eine mindestens 10 ml Spritze auf. Um das für den Transport zum TA sauber zu halten, kann man einen speziellen Verschlussstopfen oder einfach eine Kanüle mit Abdeckung draufsetzen. Aber die Urinbecher aus der Apotheke kosten auch nicht die Welt. Hier sind Urinteststreifen und D-Mannose fester Bestandteil in der Stall-Apotheke.

    Allerdings schreibst Du ja auch, dass das direkt nach dem Urlaub auftrat und sie eh eher unsicher ist. Da kanns natürlich sein, dass da irgendwo ein Zusammenhang existiert.

    In den Fundstücken des Internets ist gerade der Fall verlinkt worden, wo eine Hündin 7 Jahre im Wald gelebt hat, ehe sie durch Zufall, weil sie irgendwo reingefallen ist, gesichert werden konnte.

    Ich hoffe, ich ende nicht als die schrullige Alte, die jahrelang am Wald versucht, zwei Ziegen (falls es ein Bock-Zicklein ist, dann von Jahr zu Jahr mehr....) einzufangen, auch, nachdem sie hoffentlich woanders einen Hof gefunden hat.

    Gut, die Ziege hätte sich wen Reicheres aussuchen können, aber zumindest hat sie sich wen ausgesucht, der nicht so schnell aufgibt.