Hier ist die einzige Wintermaßnahme das Leeren der zig Regentonnen.
Alles andere bleibt über Winter stehen, wie es ist.
Hier ist die einzige Wintermaßnahme das Leeren der zig Regentonnen.
Alles andere bleibt über Winter stehen, wie es ist.
Im Rahmen der Blauzungenkrankheit wurde uns Tierhaltern die Anwendung von Repellents empfohlen. Bei Rind und Schaf sind die auf Permethrin und Deltamethrin-Basis. Da hab ich mich wegen unserer Natur- und Artenschutzbemühungen auf dem Grünland mit beschäftigen müssen.
Bei beiden Wirkstoffen gibt es die Empfehlung, die nicht längere Zeit hintereinander auf einer Fläche anzuwenden, weil das Bodenleben dadurch massiv gestört wird, Mistkäfer z. B. und Dungfliegen, die unmittelbar im Dung rumfuttern, können selbst von den verstoffwechselten "keiner weiss, was übrig bleibt"-Wirkstoffresten getötet werden. Was mit den Vögeln passiert, die "angeschlagene" Dungfliegen fressen, wurde sicherheitshalber gar nicht erst erforscht.
Ich als Anwender soll Schutzkleidung tragen, die Wartezeit beim Rind zur Schlachtung beträgt 18 Tage.
Toxizität für Bienen und Wasserorganismen, sowie Fische.
Seit Anfang der 2000 ist Permethrin in D als Pflanzenschutzmittel verboten, weil die grossflächige Anwendung nochmal ne ganz andere Hausnummer ist, als die Anwendung am Tier.
Ganz popeliger Wiki-Eintrag:
ZitatSchädlingsbekämpfung in Innenräumen
Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie untersuchte Ende der 1990er Jahre die Innenraumpersistenz mehrerer Schädlingsbekämpfungsprodukte, die Pyrethroide vom Typ I und Typ II bzw. den Synergisten Piperonylbutoxid enthielten. Die Konzentrationen der Wirkstoffe wurden in der Gasphase, auf Schwebeteilchen, Hausstaub und auf Möbeloberflächen über einen Zeitraum von 24 Monaten überwacht. Permethrin wurde nur in der Gasphase unmittelbar nach der Anwendung nachgewiesen. Hohe Konzentrationen von Permethrin wurden an Schwebeteilchen direkt nach der Anwendung gefunden. Diese Konzentration nahm innerhalb von zwei Tagen schnell ab, in den folgenden 24 Monaten konnte hingegen eine wesentlich langsamere Abbaurate beobachtet werden. Im Hausstaub nahm das Konzentrationsniveau innerhalb der ersten 12 Monate ab, blieb aber von da an fast konstant, was eine langanhaltende Belastung von Innenraumflächen hindeutet.[22]
Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass Permethrin, das sowohl in einem Versuchshaus als auch unter Laborbedingungen ausgebracht wurde, innerhalb von 112 Tagen nach einer Schädlingsbekämpfung um etwa 10 % abgebaut wird, was auf eine vergleichbare Persistenz des Wirkstoffs unter Innenraumbedingungen hinweist.[23] Eine neuere Untersuchung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA zeigt eine fast unveränderte Beständigkeit von auf unterschiedliche Oberflächen aufgetragenem Permethrin bei Dunkelheit über 140 Tage. Unter simuliertem Innenraumlicht sank die Permethrin-Belastung mit einer Halbwertszeit von 286 Tagen nur langsam.[24]
Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Schädlingsbekämpfungsmittel nicht oder allenfalls in Ausnahmefällen durch Laien angewendet werden sollten. Der Einsatz sollte professionell geschulten Schädlingsbekämpfern vorbehalten sein.[25]
In diesem Skript geht es um Biozide allgemein - Umweltbelastung:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/chemikal…e-in-der-umwelt
Ich finds tatsächlich wichtig und richtig, dass man darauf hinweist, dass das Zeugs einfach kein Smartie ist und auch, dass die Anwendung weit über das eigene Tier hinausgeht und der Einsatz genau abgewogen werden sollte.
die Kuh brüllt höchst besorgt,
Nee, das sind "kleine Muhs", sprich eher leise Laute, die dem Kalb gelten, nicht dem Wolf.
So, jetzt kommt z.B. McChris hier aus dem Forum und sagt, ich habe diesen speziellen Hund aus speziellen Gründen nach drei Tagen abgeleint und nix ist passiert,
Und jetzt kommt McChris wirklich und sagt: Das ist eine Situation, die never-ever, mit keinem Hund jemals eintreten wird. Weil ich das nicht mache, nie gemacht habe und nie machen werde. Hier waren vor den Mc`s viele, viele ältere TS-Hunde auf der Ranch, das ist also nicht ins Blaue hinein gesagt.
Selbst beim bisher letzten Hund, der hier erwachsen eingezogen ist, McYassi, habe ich den ersten relativen Freilauf (relativ, weil mit E-Zaun plus extra Schafsnetzen gesicherte Rinderkoppel), wochenlang vorbereitet, alles nachzulesen in meinem Thread.
Ich würde denken: "Hm wahrscheinlich weiss sie, was sie tut.
Mir wäre es tatsächlich andersrum lieber. Nämlich, dass Du denkst: "Hmpf, wenn selbst ein sehr erfahrener HH wie McChris sagt, dass sie niemals einen grad erst eingetroffenen Hund in den Freilauf lassen würde, wird da was dran sein. Vllt. fehlt mir selbst tatsächlich einfach noch die Erfahrung, wie Hunde reagieren KÖNNEN, nicht müssen und ich gehe deshalb lieber auf Nummer sicher."
Das hier war 2019 - da hat jemand 2 HSH-Welpen bei uns an der Bundesstrasse ausgesetzt. Ich bin da reingeraten, weil die Leuts dachten, das seien Kangals...
Die Kurze mit dem dunklen Kopf hab ich am Vortag eingefangen, beide waren da, obwohl vorher im Haus lebend, bereits im "Fluchtmodus", hier versuchen wir gerade mit ihrer Hilfe (an der Schleppleine, die sieht man auf die Entfernung nicht) die noch scheuere Schwester einzufangen. Ich bin rechts die mit der karierten Jacke. Bekommen haben wir die Schwester erst, als alle anderen sich verzogen haben und ich mit Hilfe "meiner" Kurzen die andere in eine Gartenhütte gelockt habe. Vorher gabs 2 Fangversuche - 1x mit Hinhechten und einmal mit der Distanzschlinge. Und da waren 2 Versuche eigentlich schon zu viel.
Niemand will Dir hier an den Karren pieseln. Es geht lediglich darum, Verständnis dafür zu wecken, wie unberechenbar noch unbekannte Hunde in ihren Reaktionen sein können.
Ich hätte da gern mehr Infos zu, ich kann nur Überschrift und den Dreizeiler lesen.
Vielen Dank!
ZitatWie die Kantonspolizei Glarus feststellte, sei ein Abschnitt des Zauns beschädigt gewesen, sodass das Tier und der Hund auf eine Schafweide gelangten.
Keine Ahnung, um was für einen Zauntyp es da geht, aber "meine" Rehe hier haben weder Probleme mit Schafsnetzen (hier 1,08), noch mit Reihen-E-Zaun.
Ein Reh auf der Flucht kann da auch schon mal den Zaun beschädigen.
Leider steht da nichts zu, wie man darauf kommt, dass der Zaun schon VOR dem Reh beschädigt war, würde mich interessieren.
ZitatDer Vorfall zeigt wieder einmal, dass der Wolf und die dazugehörenden Schutzmassnahmen mit der Jagd nicht vereinbar sind», sagte Vidoni gegenüber den «Glarner Nachrichten».
Ist für mich eine seltsame Schlussfolgerung.
Was Jäger und Weidetierhalter angeht, wäre Kommunikation im Vorfeld was Feines. Die Rehjagd fand da ja sogar nur über einen dreiwöchigen Zeitraum statt, da hätte sich doch mit Sicherheit eine Lösung finden lassen.
Und "eigentlich" sollte der Wolf doch den Jägern Arbeit abnehmen.... ![]()
Ich hab mal wieder ein Video für Euch gefunden - aus einem völlig anderen Kontext, nämlich ein Wolf auf der Fläche einer kompletten Herde mit Stier und kälberführenden Mutterkühen samt Jungvieh:
Das sieht alles überhaupt nicht spektakulär aus, obwohl die Rinder höchst beunruhigt sind und kurz davor sind, den Wolf aktiv anzugehen.
Bei 0:19 sieht man schön eine höchstbesorgte Mutterkuh, das Video ist leider ohne Ton, bei der Mutterkuh würde man besorgte, kurze, sehr dunkle Muhlaute hören sonst.
Hier ist lediglich die Überschrift lesbar
https://www.cz.de/lokales/celle-…obox=1732050421
Hier steht mehr dazu:
Das ist mal ein Beispiel vom Tiernotruf - wie so ein Einfangversuch bei entlaufenen Hunden aussehen kann, der Kerle war zwischenzeitlich 2 Jahre (!!) völlig verschwunden, keine Sichtungen, nichts.....
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Der Kerle war ehemaliger Strassenhund, nichtmal besonders als Angsthund deklariert.
Solche Hunde können nahezu sofort wieder in den Strassenmodus umswitchen, oder schlimmer noch: in den Wildtiermodus.
In den Videos wird nichts zur Entlauf-Situation gesagt.
Man muss wissen, dass es zig Gründe geben kann, warum so ein Hund, der noch so gelassen wirken kann, plötzlich "scheut".
Das können uns nachvollziehbare Gründe sein - ein Schuss, eine Fehlzündung, hochschreckendes Wild, eine blöde Hundebegegnung, aber das können vielfach auch Gründe sein, auf die man im Leben erstmal nicht kommt. Man muss mit ALLEM rechnen in der langen Anfangszeit.
Wir holen diese Hunde nach Deutschland, damit sie es besser haben, als in ihren Ursprungsländern.
Da muss man, verdammt noch mal, verantwortungsvoll mit umgehen, damit sie hier nicht vom Regen in die Traufe kommen.
Ich hätte mich ja nicht getraut so ein Ding zu öffnen
Ach was, dafür gibts doch heutzutage Hochbeete. ![]()
Einer meiner Nachbarn trägt den Code-Namen "Hausmeister Krause". ![]()