Beiträge von McChris

    Herdenschutz durch Hunde bewusst zu demontieren?

    Wo steht denn da was zu?

    Ich hab den Artikel gelesen, finds aber nicht?

    Grundsätzlich ist auch ein wenig verständlich, dass jemand, der den Wolf nicht will, auch keine Herdenschutzhunde haben will oder Zäune bauen möchte.

    Doof wirds halt, wenn dann die obligaten Sprüche kommen, wie "die Hunde fallen alles an: Wanderer, die Oma, die Kinder !!! :shocked: "...., weil das einfach nicht stimmt und denen, die nun mal Herdenschutz betreiben möchten, das Leben noch schwerer macht, als es eh schon ist.

    Ich habe hier ein ganzes Rudel Mönchsgrasmücken, die zweimal täglich auf meinen Balkon kommen und Streufutter bekommen. Ich dachte immer, dass die im Süden überwintern.

    Hat mein Schwarm ( sind bestimmt 12 Stück) noch nix von gehört

    Da hab ich die Tage erst in einem Fachbeitrag gelesen, dass Mönchsgrasmücken zu den Profiteuren des Klimawandels gehören und mittlerweile viele hier überwintern können.

    Nein, ich werde das Video, das ich gerade gesehen habe, hier nicht einstellen.

    Da töten 2 HSH einen Wolf.

    Vermutlich habe ich mittlerweile einfach viel zu viele Bilder und Videos von gerissenen Weidetieren gesehen, die z. T. noch gelebt haben, schwerstverletzt.

    Ich bin kein verrohter Mensch und hab immer noch durchaus Empathie für den Wolf.

    Aber bei dem Video bin ich vollkommen unberührt geblieben und habe nur good dogs gedacht.

    Nicht falsch verstehen, da war keine Gehässigkeit oder Häme meinerseits, das war eher Fatalismus, dass das im Herdenschutz nun mal einfach so ist.

    Wenns hier mal in der Vergangenheit brenzlige Situationen mit Wildtieren und den Mc`s gab, hab ich immer versucht, den Wildtieren da rauszuhelfen.

    Aber was willste beim Wolf machen?

    Das einzige, was noch schlimmer ist, als ein Wolf in der Fläche, ist ein verletzter Wolf in der Fläche.

    Der, abgesehen davon, dass die Mc`s mich zwangseinweisen würden, auch den Hunden gefährlich werden könnte, oder mir.

    Nein, ich würde die Hunde nicht abrufen, ich weiss nichtmal, ob ich das in der Situation überhaupt könnte, wenn sie im 1000%-beast-modus wären.

    Das ist was völlig anderes als Reh, Fuchs oder kämpfende Rotmilane.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das zu den Dingen gehört, die niemand wirklich wissen will, wenns um Wölfe und Herdenschutz geht.

    Aber das gehört dazu.

    Ich bin auch Team "lieber etwas zu früh, als nur eine Sekunde zu spät", habe aber auch gelesen, dass die behandelnden TÄ da noch überhaupt nichts in Richtung Einschläfern gesagt haben. Vielleicht sprichst Du die TÄ mal direkt drauf an, wann sie den Zeitpunkt als gekommen sehen?

    Was hier fester Bestandteil der Stallapotheke ist, ist das hier:

    https://www.fuetternundfit.de/reconvales-tonicum-fuer-hunde.html

    Sozusagen Flüssignahrung, die nicht belastet, hier eine Akzeptanz von 100 % hat und leicht appetitanregend wirkt.

    Durch mehrtägige Futterverweigerung entsteht ja gern einmal ein sich selbst unterhaltender Teufelskreis.

    Einen der Mc's quasi "Händchen halten lassen", wenn der TA zugegen ist, ist nicht möglich?

    Nein, die finden es nämlich auch nicht besonders lustig, wenn z.B. der TA was spritzt und das Rind darauf reagiert. Schrecklaute oder Unwohl-Laute ihrer Rinder sind ein enormer Trigger für das Schutzverhalten.

    In so einem Moment muss ich mich aufs Rind konzentrieren und kann nicht noch den Hund im Auge behalten.

    Wenn ich morgen die nächste Dosis AB spritze und Brauni blökt dabei dann vllt. (sie ist bei sowas sehr ängstlich), ists was anderes, weil ich das bin, da haben die Hunde dann kein Problem mit.

    Wenn ich mich voll auf sie konzentrieren könnte, wäre das auch mit dem TA ok, aber das ist nie so sicher vorhersehbar, dass man nicht doch mit anpacken muss.

    Als die Pferde noch da waren, waren so Sachen wie Hufschmied z. B. überhaupt kein Thema, da sind die Hunde mit dabei geblieben. Da gabs aber auch nie Unwohl-Situationen beim Pferd.

    Ich hoffe für meine Tiere, dass das jetzt "nur" in der Anfangszeit der ständigen Wolfspräsenz so drastisch ist, das ist nämlich, auch, wenns nur situativ auftritt, riesengrosser Stress für sie. Ich hoffe also auf einen gewissen Gewöhnungseffekt daran, dass die Wölfe nahezu ständig wahrnehmbar sind für die Tiere. (Es gibt auch Tage dazwischen, wo nichts zu sein scheint).

    Als ich die Mc`s wieder zu den Rindern gelassen hab und mit einem Schlag der Stress von ihnen abgefallen ist, hat die noch anwesende TÄ "oh, wow" gesagt, so deutlich war das auch für Aussenstehende zu erkennen.

    Hmpf, mit solchen Bildern als Beispiel tut man sich aber auch nicht wirklich einen Gefallen.

    Das Breitband dürfte seine Lebenszeit bereits vor 5 Jahren überschritten haben und der "Verlauf" ist auch etwas sehr.....seltsam:

    https://schermbeck-online.de/lanuv-enttaeus…oehen-im-fokus/


    ....

    Hier gabs heute Einblicke, was sich bei den Tieren noch alles verändert, wenn Wölfe präsent sind:

    TA-Besuch heute morgen, Brauni hat dabei geblökt, stand von mir am Halfter gehalten, in ihrer grossen Panelbox im Offenstall dabei. Die anderen 4 Rinder sind völlig eskaliert, angeschossen gekommen wie die T-Rexe auf Dope und wollten alles platt machen, was einem von ihnen was tut.

    Und das sind handzahme, dem Menschen sehr zugewandte Rinder.

    Beruhigt haben sie sich erst wieder, als ich nachdem alles fertig war, die Hunde aus dem Zwinger wieder zu ihnen gelassen habe.

    Nie vorher so gesehen.

    Beim Vet-Amt-Besuch kürzlich wegen Blauzungen-Verdacht, hat Fanni ähnliches gezeigt, da aber "nur", als ihr eigener Sohn bei der Untersuchung geblökt hat.

    Bei Herden, die nicht so nah am Menschen sind und die keine Bodyguards haben, mag ich mir das gar nicht vorstellen. Das wird auch für die Tierhalter gefährlicher.