Beiträge von McChris

    Hat hier jemand noch einen super-duper-Geheimtipp für eine Bezugsquelle für Hundehütten?

    Die gängigen Ausrüster hab ich schon durch, unsere Idealmaße sind 1,20x90x90, vollisoliert, Flachdach, Eingang an der Stirnseite, sonst werden die Hütten nicht genutzt, der Kopp muss rausgucken können. Muss nicht wetterfest sein, die Hütten stehen geschützt.

    Aus dem Live-Ticker der MOZ:

    Nochmal zum Heu:

    Hintergrund sei, dass der Hof Heu vom betroffenen Büffel-Betrieb in Hönow bezogen hatte. Dort - ganz in der Nähe von Berlin - war das MKS-Virus in Proben von Wasserbüffeln nachgewiesen worden. Bei dem Hof handele es sich um einen Kontaktbestand, sagte Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD) im RBB-Inforadio.

    „Dementsprechend musste dort auch die Tötungsanordnung kommen, weil eben die Ausbreitung deutlich eingedämmt werden muss. Wir wissen nicht, ob das Heu tatsächlich auch das MKS-Virus in sich hatte.“ Es seien normale seuchenschutzrechtliche Maßnahmen.

    Das sind auf der einen Seite sehr gute Nachrichten, auf der anderen Seite machts das Rätsel größer, wie der Ausbruch entstanden ist:

    Bislang wurden am Wochenende keine Hinweise auf eine Ausbreitung auf andere Tierbestände festgestellt. Analysen von Proben gingen aber weiter.

    Man muss einfach mal betonen, wie professionell Brandenburg damit umgeht.

    Über den möglichen Einsatz einer Impfung gab es noch keine Entscheidung. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) teilte mit, dass ein Impfstoff gegen den spezifischen Serotyp O des Virus vorhanden ist. Für Impfungen muss die extra für MKS-Ausbrüche eingerichtete Impfbank aktiviert werden. Aus Sicht des FLI sollte dies sehr frühzeitig erfolgen, beim derzeitigen Geschehen bereits bei einer zweiten betroffenen Tierhaltung, sagte eine Sprecherin des Forschungsinstituts der Deutschen Presse-Agentur.


    Ich drück uns allen und und unseren Tieren weiter fest die Daumen.

    Ich kenne mich mit der Materie nicht aus, daher meine vielleicht naive Frage.

    Als Quelle wird das Futter angesehen. Das ist auch der Grund, weshalb morgen viele Tiere eines anderen Hofes gekeult werden, die ihr Futter aber von dem Wasserbüffel-Hof erhalten haben. Aber wie wird Futter infiziert? Doch theoretisch vermutlich über Wildtiere (Rot- und Schwarzwild) das irgendwie infiziert wurde und dann auf den Mähwiesen geköttelt oder sonstwie die Viren dort verbreitet haben, oder? Aber gleichzeitig wird von einem bestimmten Serotyp gesprochen und von nah verwandten Viren, die im Nahen Osten und in Asien vorkommen. Aber wie kommt dieser Erreger nach Deutschland und ins Futter?

    Wie wird die Maul- und Klauenseuche übertragen?

    direkt: von Tier zu Tier über Sekrete und Exkrete

    indirekt: über Menschen, Fahrzeuge, Milch, Knochen, Häute, Borsten, Fleisch und Fleischerzeugnisse, etc.

    Der Mensch kann die Seuche durch nicht gereinigte und desinfizierte Kleidung, Schuhe oder Hände übertragen und weitertragen.

    Das Virus der MKS hat eine sehr hohe Widerstandskraft gegenüber der Außenwelt. Im Erdboden, in Abwässern oder Jauche sowie gefroren oder eingetrocknet (in Haaren, Kleidern, Schuhen, Heu, etc.) kann es über Monate bis Jahre überleben.

    Und zur Frage, wie asiatische Erreger hierherkommen, gibts auch viele Antworten: Reisen, internationaler Handel, Lebendtiertransporte als Beispiele. Auch Zugvögel können Erreger mitbringen.

    Das Heu wurde zur Sicherheit als kontaminiert betrachtet. Nachgewiesen werden konnte da bisher noch nichts.

    Aber mit jedem Ausbruch an weiteren Orten sinkt die Wahrscheinlichkeit, die Seuche in den Griff zu bekommen. Deshalb wird da so brutal-rigoros gehandelt.

    Die Frage, wie sich die Wasserbüffel infiziert haben, ist immer noch offen, die Veterinärbehörden suchen weiterhin.

    Ich hätte ja auch gesagt, irgendetwas medizinisches, aber das passt da nicht wirklich zu. Die Probleme treten nur bei ihm auf, nicht bei der Ex-Partnerin.

    Das kann ja z. B. auch daran liegen, dass irgendwelche Umstände (andere Treppen, andere Bewegungsbedingungen) Bewegungsabläufe fördern, die Schmerzen auslösen. Ich würde vermutlich mal ganz akribisch die Alltagsbedingungen in beiden Wohnunen und deren Umfeld vergleichen, obs da Unterschiede gibt.

    Und auch Vorgänge, die mit schlechterer Hirndurchblutung einhergehen, können in absolut vertrauten Terrain besser kompensiert werden.

    Ich bin echt froh über den Live-Ticker der MOZ

    Zitat

    Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Brandenburg gibt es Klarheit über die Variante des Erregers. Bei einem infizierten Wasserbüffel stellten die Experten den MKS-Virus vom Serotyp O fest.

    Zitat

    Ein passender Impfstoff kann innerhalb weniger Tage hergestellt werden, teilte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am Abend mit. „Für diese Viren geeignete Impfstoffe sind in der MKS-Antigenbank Deutschland vorhanden“, hieß es weiter. Sie sei eigens für Fälle wie den aktuellen Ausbruch eingerichtet. Die Antigenbank könne nach Aktivierung durch die Bundesländer benötigte Impfstoffe innerhalb weniger Tage herstellen.

    Damit können Impfzonen rund um Ausbrüche eingerichtet werden.

    Aus dem Live-Ticker der MOZ

    Zitat

    Auf dem Betrieb eines Hofes in Schöneiche (Oder-Spree) müssen am Montag alle Tiere getötet werden, bestätigte Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt in Seelow. Dort leben 55 Ziegen und Schafe sowie drei Rinder. Dort werde aber, anders als in Hönow, kein Sperrkreis eingerichtet. Keines der dort lebenden Tiere habe Anzeichen einer MKS-Infektion gezeigt, so Mittelstädt. Über die Verteilung von Heu von dem betroffenen Hof aus Hönow ergebe sich lediglich ein Kontaktbestand, der nun vorsichtshalber beseitigt werden muss.

    Zitat

    Der von der Maul und Klauen-Seuche betroffene Bestand an Wasserbüffeln bei Hönow (MOL) war bereits seit mindestens drei Wochen infiziert. Darüber informierte Dr. Ralph Bötticher, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamts MOL, nach der Sitzung in des Krisenstabes in Seelow. Für eine längere Infektionszeit spreche, dass einige Entzündungen im Maulbereich der Büffel auch schon abgeheilt waren. Im Klauenbereich gab es keine Auffälligkeiten. Die Inkubationszeit betrage bei MKS zwei bis sieben Tage.