wilderbse - schau mal hier: Ziervogel-Thread
Da dürfte Deine Frage besser aufgehoben sein.
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Da dürfte Deine Frage besser aufgehoben sein.
Ich hab für "meine" halbwilden Dorfkatzen, die einfach in irgendwelchen Schuppen und Scheunen leben und sich zahlreich vermehren, vor langer Zeit extra eine Lebendfalle gekauft. Irgendwann wurde das um eine riesengroße Box zum Aufwachen erweitert, dann auch noch um eine Behandlungsbox mit Schieber, um die Umsetzung aus der Lebendfalle risikoärmer zu gestalten und die oft sehr ängstlichen und scheuen Katzen behandeln zu können, ohne sie anfassen zu müssen.
Wem mal so eine halbwilde, panische Katze beim TA in der Gardine hing, weiss, warum.
Ich hab in über 30 Jahren Hunderte von Katzen auf meine Kosten kastrieren und b. Bd. medizinisch behandeln lassen. Meine hiesige TÄ macht das glücklicherweise immer noch zu einer Art Tierschutzpreis, wir teilen uns da sozusagen das Ehrenamt. Sie sagt einfach, wenns Leuts wie sie und mich nicht gäbe, wäre das Katzenelend bei Weitem größer. Es geht dabei um Seuchen und unkontrollierte Fortpflanzung.
Anfüttern, fangen, behandeln, weitere Betreuung sind oft aufwändig und kostenintensiv. Das Tierheim würde vermutlich verzweifeln, wenn es nicht zahlreiche Katzenleute in der Region gäbe, die diese Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.
Ja, ich hab auch schon anderer Leuts Katzen eingefangen. Nicht oft, denn tatsächlich kennt man ja die meisten in der hood, wenn, dann waren das noch neue, junge. Die waren dann aber auf meinem Hof. Und sind dort in die Lebendfalle gegangen. Und haben damit einer bedürftigen Katze erstmal den Platz blockiert. Würde meine TÄ Chip-Suche (hier ist das noch nicht verbreitet) und Tattoo-Suche berechnen, jau, ich würde auch von den Haltern erwarten, dass sie mir die Kosten, Zeit und Sprit erstatten. Und es frech finden, wenn die dann rummaulen.
Hier mal die Katzenpyramide, die anschaulich verdeutlicht, wieso Kastration von Freigänger-Katzen und von wild lebenden Katzen so wichtig ist:
https://www.tierheim-weinheim.de/wp-content/upl…npyramide-1.jpg
Da sollte man als Halter einer fehlgefangenen Freigängerkatze vllt. einfach mal dankbar sein, dass sich um Miez gekümmert worden wäre, wenn sie denn tatsächlich ein Wildfang gewesen wäre.
Immer wieder "hübsch", aber so ist das leider, wenn HSH hinter Zaun arbeiten müssen, Wildtiere haben das schnell raus, dass die Hunde da nicht rauskommen:
Aber schon frech, einfach ne Katze von der Strasse einzusammeln
Ich kenn jetzt diesen speziellen Fall nicht gut genug, aber grundsätzlich ist das da oben für viele Katzentiere die Rettung, auch für die gesamte halbwilde Katzenpopulation an einem Standort. Dass es da mal zu Fehlfängen kommt, ja ist doof, aber nicht ganz vermeidbar.
Aber meine Tomaten beispielsweise (und auch Zucchini, mit denen habe ich aber noch nicht angefangen) fliegen bei über 10 Grad und Sonne tagsüber raus.
Hier läuft das auch so - schon allein, damit sie gescheites Licht bekommen. "Echts" Licht ist hier immer noch mal was anderes als Fenster-Licht.
Scheint die Sonne nicht, gehen die Anzuchtplatten ins Frühbeet, da sind sie geschützt. Mollig warm gibts hier nur zum keimen, ab dann gehts robuster zu. ![]()
Zucchini, Gurke, Kürbis und so werden hier eh erst Ende April gesät.
Wärme kommt nur vom Sonnenlicht
Das kann bei Süd-Dachfenster ja schon völlig reichen, um zu viel zu sein.
Ich würde die Pflanzen auch kühler stellen, um noch was zu retten. Möglicherweise reicht es ja schon, wenn das Wetter z. Zt. nicht mehr so mega-sonnig ist.
Ganz persönlich würde ich Gurke und Zucchini verwerfen und später nochmal neu vorziehen, erfahrungsgemäß bleiben einmal vergeilte Pflanzen schwach und krepelig. Die Tomaten kann man noch retten - tiefer setzen, bis knapp unter die Keimblätter und deutlich kühler stellen.
Ich bin nicht sicher, aber denke, das kommt hin. Kopfform und Proportionen sprechen für ein Kehlchen, bei einem weiblichen Braunkehlchen wäre der Kopf aber farblich weniger abgesetzt und es müsste einen deutlicheren/längeren Überaugstreif haben - also Schwarzkehlchen. Aber ohne Garantie.
Danke, das hilft mir.
Das hat nur eine Nano-Sekunde da gehockt und ich war viel zu weit weg - könnte das ein weibliches Schwarzkehlchen sein?
Was mich bei dem Arte-Video ja maximal - negativ - beeindruckt, ist, dass keiner der gezeigten "Familien"-Hunde auch nur annähernd leinenführig in popeligsten Alltagssituationen ist. Auch die Szene, wo der Hund einfach mal auf den Picknick-Tisch steigt, spricht nicht für den allgemeinen Umgang, wie sollen Hunde Frust aushalten können, wenn ihnen so wenig Grenzen gesetzt werden?