Ich glaube 1 Moderator muss sie freischalten und dann kann sie hier schreiben oder ?
Genau so - und sie ist jetzt auch freigeschaltet.
Ich glaube 1 Moderator muss sie freischalten und dann kann sie hier schreiben oder ?
Genau so - und sie ist jetzt auch freigeschaltet.
Um 11.02 Uhr bin ich da verschwunden gestern - keine Viertelstunde später waren sie kurz da.
Gestern war der Salzleckstein attraktiver als das Futter - und das Zicklein hats in den Hänger geschafft (die Leisten für die Rampe gehen erst am WE, wenn ich das Auto zur Verfügung hab)
Und sogar auf den "Tisch".
Aber die Große bleibt extrem störanfällig - das ist gut hinsichtlich Beutegreifern, aber macht das wie-auch-immer-Einfangen umso schwerer.
Sie reagiert auf jede Änderung am/um den Hänger sehr mißtrauisch und vorsichtig, aber auch auf Störungen im Umfeld, die bei gutem Wetter häufiger sind.
Für das Zicklein hab ich neu eine kleine Futterschüssel mit Lämmerpellets unter den "Tisch" gestellt, auch da ist sie erstmal sehr vorsichtig:
Gefressen hat sie gestern nur ein paar Pellets vom Tisch und ein paar Apfelstückchen - im Hänger hat sie gar nicht gefressen, sie sind danach auch nicht nochmal wieder gekommen, es war einfach zu viel los in Sachen Wanderer. Hinter der kleinen Baum- und Buschgruppe hinten im obigen Bild, am Teich, geht ein Wanderweg erst über die Wiese und dann in den Wald.
Aber immerhin, dass sie kurz nach mir dort war, werte ich als ein gutes Zeichen. Ich hätte gern, dass sie mein Kommen mit dem Futter verknüpft und im Idealfall irgendwann auf mich wartet und dann vllt. allmählich die Scheu vor mir verliert und immer näher kommt.
Ich erwarte nichts, bleib aber offen für alles.
Und um das WIE des Einfangens mache ich mir erst Gedanken, wenn wir weiter fortgeschritten sind.
Ohrmarken waren wieder zu weit entfernt.
Das mit der Mauer ist gut - die hat man allerdings leider nicht immer dabei.
Aber sich den Rücken frei zu halten, macht es einfacher.
Auch hier ist er wieder bewundernswert ruhig geblieben - das ist in solchen Situationen, wenn man mit diesen Hunden sonst nichts am Hut hat, so einfach nun wirklich nicht.
Diese Hunde haben deutlich schlechter gehört - und mir wäre ihr Verhalten Menschen gegenüber im deutschen Herdenschutz absolut too much. Meine würden hinter Zaun nur so eskalieren, wenn da wer nen Knüppel über dem Kopf schwingt, sie anbrüllt oder sonstwelche deutlich aggressiven Aktionen macht, wären dabei aber deutlich kontrollierter.
Aber man darf nicht vergessen, dass es auch Regionen auf der Welt gibt, wo es sinnvoll sein kann, wenn die Hunde auch auf Menschen deutlichst reagieren. Dazu kommt, dass man auch nicht immer davon ausgehen kann, dass das reine HSH sind. Deshalb mag ich mir dahingehend kein Urteil erlauben - für hier wäre das so nichts.
Sowas kann man sich nicht ausdenken....aber Hauptsache, im Vorfeld mal wieder Jäger unter Hauptverdacht gestellt in zahlreichen Artikeln und Kommentaren zu dem Thema:
Vermutlich hat das Veterinär-Amt sie vorher darüber informiert, dass eine Kontrolle stattfinden werde, was ich absolut nicht begreifen kann. Was nützen denn Kontrollen, wenn die Betreiber vorher informiert werden?
Das mag einem in Einzelfällen als nicht zielführend vorkommen, aber die Medaille hat ja auch eine 2. Seite. Stell Dir doch einfach mal vor, Du müsstest als HH jederzeit mit einer unangekündigten Kontrolle durch das Vet-Amt rechnen. Wofür Dein Privatgrundstück, ggf. sogar Deine Wohnung betreten wird. Das passiert bei anlassbezogenen Kontrollen oft mit Polizei als Verstärkung - das ist massiver Stress für alle Beteiligten und kann auch sehr gefährlich werden in Hinsicht auf Eigen- und Fremdgefährdung.
Dass das kurzfristige Ankündigen solcher Kontrollen in einigen, wenigen, dafür umso schrecklicheren Fällen, dazu führt, dass gezielt Verschleierungsaktionen durch den Tierhalter stattfinden, ist einzig diesem vorzuwerfen. Alle anderen Tierhalter haben dadurch nicht ihr Recht auf rechtmäßige Behandlung verwirkt.
Von gestern auf heute war nichts zu sehen. Es gab aber auch weiterhin deutliche Störungen im Umfeld.
Das ist alles noch ganz schön wackelig.
Ist das schon die neue WK?
Die unteren Bilder sind von einer anderen mit höherer Auflösung, neu ist die nicht. Ich hatte da meine älteste WK hingehängt, die kriegen gern auch mal Füße. Ich hab die Plätze heute noch mal getauscht, um damit dann eher die Ohrmarkenbilder machen zu können.
.....
Noch eine Frage an die Ziegen-Halter. Wieviel wiegt die Ziege wohl grob?
Die Empfehlung von Havens:
HAVENS Ziegen-Konditions-Pellets (4mm) Fütterungsempfehlung:
- Fütterung zum Unterhalt der Tiere: in Summe ca. 20 Gramm Futter pro kg Körpergewicht pro Tag (mindestens 75% des Futters sollte aus hochwertigem Raufutter, der übrige Teil aus Pellets oder Müsli bestehen)
- Fütterung von aufwachsenden Tieren: in Summe sollten mindestens 25 Gramm pro kg Körpergewicht pro Tag gefüttert werden (75% Raufutter)
- Fütterung säugender Tiere: diese benötigen deutlich mehr Futter, hier gilt als Richtlinie in Summe ca. 40 g Futter pro kg Körpergewicht pro Tag (75% Raufutter)
Wenn ich pi mal Daumen mit 60 kg rechne, komme ich auf 600 g Pellets/Tag für eine laktierende Ziege. Ist das realistisch? Beim Rind würde ich Kraftfutter erst allmählich einschleichen, um den Pansen nicht zu ärgern, das dürfte bei kleinen Wiederkäuern genauso laufen, oder?
Ich bin da momentan nur einmal am Tag (und machen wir uns nix vor, zweimal täglich ist nicht zu schaffen, ich geh jetzt schon auf dem Zahnfleisch), dann lieber weniger Pellets, damit sie nicht zuviel auf einmal davon frisst?
Nein, leider nicht, da ist wirklich alles Denkbare versucht worden. Übers Vetamt, das alle Ziegenhalter im Einzugsgebiet durchtelefoniert hat und auch in Nachbar-Landkreisen den Vet-Ämtern Bescheid gegeben hat, Ziegen- und Schafzuchtverbände (regional und überregional), Polizei, Tierärzte, die kleine Wiederkäuer behandeln, diverse Fachgruppen mit Tierhaltern, Aushänge beim Landhandel, der Landschaftspflegeverband hat alle hier in der Region tätigen Wanderschäfereien durchtelefoniert und all sowas.
Die Ziege ist auch schon länger unterwegs, sie war schon hochträchtig von Jägern gesehen worden. Ihre beiden Zicklein hat sie draussen - in Wolf- und Luchsgebiet - zur Welt gebracht und bisher durchbekommen (eins haben wir einfangen müssen, weil es von Anliegern verscheucht worden ist und den Anschluss verloren hat, das ist auf einer Pflegestelle vom Vetamt).
Um den Halter zu finden, brauchts die Ohrmarken-Nummern (über die kann man über die Viehverkehrsverordnung auch Besitzerwechsel nachverfolgen). Aber die Ziege ist megascheu, mit der normalen Kamera komm ich nicht nah genug ran und ich will ihr auch keinen Druck damit machen, das ist alles schon schwierig genug, sie anzufüttern. Da bleiben leider nur die Wildkameras und die sind in meiner Preisliga nicht so die hochauflösendsten Modelle.
Irgendwann wirds mal von Licht, Luftfeuchtigkeit und Abstand zur Kamera hinhauen.
Besteht ggf. die Möglichkeit eine der Gruppen die vermisste Hunde sichern ins Boot zu holen? Da gibt es ja Fangkäfige. Also nicht die Boxen.
Ich weiß konstruktive Vorschläge zu schätzen, aber ich hatte hier im Thread rein wegen der Ohrmarken-Fotos gefragt, alles andere ist ab hier RE: Der Schaf- und Ziegen-Laberthread nachzulesen. Wir haben Kontakte zu Tiersicherungsexperten und auch viele Ideen, sind aber noch in der wackeligen Anfütterungsphase und können erst planen, wie wir das Einfangen angehen, wenn wir ein paar Stufen weiter sind. Ich kann aus Zeitgründen nicht alles doppelt schreiben, deshalb die Bitte, im anderen Thread mitzulesen bei Interesse. Da ist schon ein kleines Tagebuch in Sachen Ziegensicherung entstanden.
Gestern gabs keine Sichtung - da ist aber, als ich gekommen bin, gerade Gülle ausgebracht worden direkt ums Eck. Auf der WK konnte man aber sehen, dass sie sich immer wieder beim Hänger aufhalten, allerdings noch ohne ans Futter zu gehen.
Heute gabs auch keine Sichtung - aber lt. WK waren sie wohl in der Nähe, als ich gekommen bin und haben sich derweil zurückgezogen.
Vllt. zeigt die WK morgen ja dann, dass sie kurz nachdem ich weg war, wieder hin sind.
Gestern Nachmittag war sie das erste Mal im Hänger am Futter. Und auch der reine Salzleckstein ist ein Highlight für die Ziege. Da ist schon eine kleine Schleckkerbe drin.
Ich werde noch kleine Querleisten auf die Rampe schrauben, das Holz ist zwar recht rauh, die Große kommt auch damit klar, aber beim Zicklein hatte ich anhand einiger Bilder den Eindruck, es rutscht doch etwas.
Es gibt kleine Fortschritte. Die Ziege ist ungemein vorsichtig, auch das sieht man in den Bildfolgen, sie hat das Zicklein immer im Blick und im Zweifel gehts ins Dickicht in die Deckung. Dass sie bereits am 2. Tag nach dem Aufstellen IN den Hänger geht, damit hätte ich noch gar nicht gerechnet. Weiter so, Ghosty.
Hier gibts auch keinen OP-Body, auf die Liegeplätze kommen kochbare Unterlagen, entweder grosse Handtücher oder Bettlaken, gern in weiß, damit man die Wundflüssigkeit gut beobachten kann.
Die Trichter vom TA sind einfach am stabilsten - ein Hund, der wirklich wo dran will, schafft das mit den weicheren/bequemeren Modellen leider in der Regel auch. Ich klebe die Kanten der Trichter immer mit mehreren Lagen Panzertape ab, ganz besonders die Überlappungsstelle. So kann dann keiner über die Wundnaht "schaben" damit.
Alles Gute für die OP!