Ein Distelfink auf einer Distel <3
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Ja, auch die profitieren davon, dass wir auf unserem Grünland nicht dem Ordnungswahn verfallen. Karden und andere Disteln bleiben hier über Winter einfach stehen.
Ein Distelfink auf einer Distel <3
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Ja, auch die profitieren davon, dass wir auf unserem Grünland nicht dem Ordnungswahn verfallen. Karden und andere Disteln bleiben hier über Winter einfach stehen.
Doch nochmal einen durchziehenden Steinschmätzer erwischt - auch die werden immer weniger:
Sollte ich ihn trotzdem noch dem TA vorstellen?
Würde ich machen, ja.
Je nachdem, wo das Geschirr sitzt, könnte z. B. ein Abdomenultraschall Sinn machen, da wirken ja beim Aufprall doch einige Kräfte und nicht alle inneren Verletzungen machen sich sofort bemerkbar. Ich würde zumindest so Sachen wie Milz kurz abklären wollen.
Alles Gute für Euch, tut mir leid, dass Euch das passiert ist.
Spricht eigentlich was dagegen eine Kontaktadresse an den Zaun zu befestigen? Ein Anruf ist einfacher, als umständlich herausfinden zu müssen, wer der Besitzer der Ausbrecher ist
Viele Tierhalter haben ihre Telefonnummer - meist auf den "Achtung - Elektrozaun"-Schildern - irgendwo am Zaun hinterlassen.
Das finde ich toll - danke für Deine Mühen Schmuh
Macht es was wenn ein Teil einer Schafherde sich ausserhalb des Zaunes rumtreibt? Oder kann man da entspannt bleiben?
(Weit weg von Straßen, Kontakt zum Schäfer besteht leider nicht)
Der Idealzustand ist das natürlich nicht für die Tiere. Falls das schon Wolfsgebiet ist, erst Recht nicht.
Ggf. mal die örtliche Polizeidienststelle anrufen, die kennen im ländlichen Raum oft die Schäfereien im Umfeld. Oder nach landwirtschaftlichen Betrieben im unmittelbaren Umfeld googeln, auch die kennen die Schafhalter oft.
Wie belastbar siehst du denn den Satz:
Sehr belastbar.
Es gibt grundsätzlich immer auch andere Möglichkeiten, wie sich ein Rind verletzen kann. Dass eine Rangelei unter Rindern oder was weiß ich, ein unglücklicher Kontakt mit einem Baum oder Zaunpfosten, sich so drastisch auf eine ganze Herde auswirkt, dass diese ungemein nervös und unruhig ist, ist allerdings absolut unwahrscheinlich. Auch ein Gewitter in den Bergen mag eine Herde für kurze Zeit in Unruhe zu versetzen, aber nicht mit solch einer Langzeitwirkung.
Die Älpler sind nun auch nicht auf der Brotsuppe hergeschwommen, die kennen die Tiere, die sie betreuen. Und wir müssen uns nun wirklich nichts vormachen: massiv beunruhigte Herden in solchem Ausmaß gibt es erst seit zunehmender Wolfspräsenz.
https://www.br.de/nachrichten/ba…aelpler,UxoJUR7
An dem Tag, an dem meine Rinder wegen "irgendwas" da draussen nicht mehr auf die Waldrandweide wollten, hätte ich sie nicht an Schaulustigen vorbeitreiben wollen.
...
Hier war gestern auch wieder "was" unterwegs, die Mc`s waren im Groll-Modus und auffallend reaktiv, drei Rehe haben sich zwischen Mais und meinem Zaun aufgehalten, fast den ganzen Tag lang. Die lassen sich lieber immer mal wieder von den Mc`s anbellen, als diesem "was" zu begegnen. Entsprechend haben wir gestern seit Jahren (!) mal die 30 Minuten Bellzeit überschritten. Verständnis dafür gabs kaum. Nur die Tierhalter im Ort sind froh, wenn wir Bescheid geben. Die Reitanlage oben im Dorf hat Fohlen dabei - die waren über Nacht drin.
Dass meine Mc`s einen Fremdhund so dicht nicht tolerieren würden, heisst ja nicht, dass sie ihn gleich atomarisieren. (Die Rinder aber schon...)
Erstmal würden sie ihn gar nicht so nah kommen lassen und solange ein Fremdhund sich nicht wie ein Jäger oder Angreifer benimmt, hat er hervorragende Chancen aus der Nummer ohne Kangalspucke am Fell wieder rauszukommen.
Ich hatte ja mittlerweile 2 Vorfälle mit Fremdhunden IN meiner Fläche - das eine war ein völlig verpeilter Opi-Hund, das andere ein Kleinsthund, der den Zaun wahrscheinlich nicht mal wahr genommen hat (seitdem zäune ich bestimmte Flächenteile zusätzlich mit Schafsnetz, sowas braucht nämlich einfach niemand, die Rinder sind da nicht so generös wie die Mc`s). Beide sind unangetastet von den Mc`s wieder abgedreht - gut, bei dem Lütten kanns auch sein, dass er gegen die Bell-Druckwelle einfach nicht angekommen ist.
Wenn da drei Kangals vor einem stehen, die sagen "kein Schritt weiter", muss man schon ziemlich verzweifelt sein, um das nicht zu beherzigen.
Meine Hunde machen auch richtig Terz, wenn da wer mit Hund direkt am Zaun langschlappt - da ist kein Weg. Das soll auch so.
Diese Vorgabe ist mit Sicherheit dem Tourismusgedanken geschuldet. Aus Herdenschutz-Sicht ist sie vollkommener Blödsinn.
Für die Weidetiere auch sehr gefährlicher Blödsinn, denn auf diese kurze Distanz kann ein Fremdhund auch trotz HSH Schaden an den Weidetieren anrichten.
Also die Mc`s, die Rinder und ich würden da auch durchfallen.
Wir tolerieren keine freilaufenden oder angeleinten Fremdhunde mit 5 Meter Abstand zur Herde.
Wer stellt eigentlich für so einen Test seinen Begleithund zur Verfügung?
Und woher kriegt man einen Neuen, wenn der Test nicht erfolgreich ist?
227 Seiten in diesem Thread mit ganz viel Herzblut und Aufklärung von mir - und Du glaubst immer noch, dass HSH alles über den Jordan befördern?