Tierarztkosten sind auch deswegen gestiegen, weil viel mehr möglich ist. Und da muß ich als Mensch entscheiden, ob das alles auch immer sinnvoll ist.
Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt.
Es gibt in den allermeisten Fällen sehr unterschiedliche Möglichkeiten, zum Ziel = ein gut therapiertes Tier, zu kommen.
Was für Haustiere mittlerweile als "Standard" in Diagnostik und Therapie gilt, wäre z. B. für meine Rinder absolut exotisch. Letztere sind dennoch hervorragend tierärztlich versorgt, durch einen - ich nenns mal - pragmatischen Landtierarzt.
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Meine alten TS-Hunde waren tatsächlich deutlich teurer, was TA-Kosten anging, als Hunde, die ich von Welpenalter an hatte dann im Alter, weil i. d. R. der alte TS-Hund durch lange Zeit der Unterversorgung in medizinischen Belangen weit größere gesundheitliche Baustellen aufwies, als ein Hund, der lebenslang bereits eine gewisse Gesundheitsvorsorge hatte. Das hat hier nix mit "da hatte ich nichts von" zu tun, im Gegenteil, die Oldies sind ja extra hergekommen, um wenigstens am Lebensende noch eine schöne Zeit zu haben. Aber es war damals schon ein verdammt teures Vergnügen und ist es jetzt noch weit mehr.