Beiträge von McChris

    Im Gegensatz zu den Mc`s bin ich nicht tollwutgeimpft.

    Ich weiss aber z. B. von Rumänien, dass Schäfer (und andere) für ihre Hunde dort kostenlose, staatlich finanzierte Tollwutimpfungen in Anspruch nehmen können. Denn das macht natürlich Sinn, HSH gegen Tollwut zu impfen, weil sie nun mal auch in Wildtiere reinbeissen. Wenn man bedenkt, dass HSH bis zur vollen "Nützlichkeit" nun mal auch eine längere Zeit brauchen, macht es ebenso Sinn, dass die Hunde (und auch die Hirten) bestmöglich geschützt sind.

    Auch nichts Neues drin - aber, dass erwähnt wird, dass ca. 3/4 der Bevölkerung kaum bis gar nicht auf gewisse Lagen vorbereitet ist, finde ich schon etwas erschreckend.

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    Na ja noch konnte sich der FORL-Verdacht nicht wirklich bestätigen. Die Tierärztin meinte, dass die Zungenränder komisch aussehen, aber bis lang gab es mit 12 Jahren einen abgebrochenen Zahn, der auch unter Narkose gezogen wurde und sonst noch nichts anderes. Mir ging es mehr mit meinem Beitrag darum, dass auch ich diese Erkrankung als schwierig einstufe, da man ab einem bestimmten Alter nicht mehr unbedingt so ohne weiteres eine Katze in Narkose legen kann. Zudem kann keine sanfte Narkotisierung bei meiner Katze erfolgen, da sie beim Tierarzt schon immer sehr aggressiv war und gebissen und gekratzt hat. Selbst der Tierarzt hatte Angst vor ihr. Ich war echt froh, als ich dann eine Tierärztin fand, die auch nach Hause kommt, um zu impfen und so. Denn da ist es schon einfacher mit der Katze. Jedoch ist zu Hause leider keine Zahn-OP möglich.

    Ich würde Dir empfehlen zu einem TA zu gehen, der sich mit Katzen auskennt bzw. auch Helferinnen hat, die wissen, wie man eine Katze fixiert. Das Katzen TA nicht toll finden und dann kratzen und beißen ist absolut nichts ungewöhnliches. In meiner Praxis werden auch die Katzen der Katzenhilfe behandelt. Bedeutet, die haben sehr oft unkooperative wilde Tiere auf dem Tisch. Geschulte TFA´s wissen, wie sie eine Katze sicher fixieren, damit sie nicht kratzen und beißen können. Viele Praxen haben auch für solche Fälle sogenannte Behandlungstaschen. Und dann würde ich ein Dentalröntgen und entsprechend behandeln lassen. Wenn Du in einer entsprechend Praxis bist ist auch eine gut überwachte Narkose bei einer älteren Katzen kein Thema.

    Ich hab eine Behandlungsbox ähnlich dieser https://www.fuetternundfit.de/katzenkaefig-m…ngen-44x30x30cm für "meine" Wildlinge unter den Dorfkatzen angeschafft, u. a. deshalb, weil ich sie direkt aus der Lebendfalle reinlaufen lassen kann und man sie beim TA zum Sedieren/für die Narkose dort nicht rausholen muss. Heute hat sie mir beim eigenen Kater auch gute Dienste erwiesen, der hat nämlich nie seine Rest-Scheu verloren und vieles an Handling ist leider nicht so machbar wie mit früheren/zahmeren Katzen. Diese Box erspart ihm ungemein viel Stress - heute gabs eine kurze Sedierung zur Blutentnahme und grob orientierender Untersuchung und wenn die Blutwerte da sind, gibts noch einmal einen Termin, um die Zähne gescheit zu röntgen und ggf. zu ziehen. In dieser Box geht das so unkompliziert und schnell - weit weniger stressig, als dieses Geeiere mit aus der Transportbox rausholen, per Hand fixieren und spritzen. (Oder gar eine entfleuchte Katze aus der Gardine in der Praxis rauszuschneiden)

    Ich ziehe hier als Mod mal wieder die Notbremse - hier wird sehr, sehr Persönliches und überaus Privates von unbeteiligten Dritten preisgegeben.
    Auch, wenn die elterliche Frage verständlich ist, mittlerweile ist die Diskussion weit übers Ziel hinausgeschossen.

    Damit das gelesen werden kann und es nicht noch zig Antworten dazu gibt, ist hier mal eine Stunde Pause.

    Vanessa Bokr meint, dass der Halter seinen Hund nicht richtig lesen konnte:

    Frau Bokr ist jetzt nicht so meins, aber in diesem Punkt wird sie durchaus Recht haben.

    Die für den Menschen gut wahrnehmbare Deutlichkeit im Kommunikationsverhalten ist bei manchen Hundetypen einfach eine andere. Die kommunizieren nicht nicht, sie kommunizieren sehr viel feiner, ich nenns mal "leiser", womit ich nicht die Lautstärke meine, sondern als Beispiel: wo sich ein anderer Hundetyp mit einem Knurren in Bedrängungssituationen Luft verschafft, gibt es Hundetypen, die einfach nur kurz die Luft anhalten, oder für den Bruchteil einer Sekunde im Nacken steif werden. Wenn man da nicht genau hinschaut, weil man vorher vllt. andere "deutlichere" Typen hatte, kann sich da im Lauf der Zeit richtig was hochschaukeln an Mißverständnissen zwischen Mensch und Hund und wenn der Hund dann eskaliert, kommt es für den Menschen wie aus dem Nichts, obwohl der Hund vorher zigfach seinen Mißfallen geäussert hat.

    Eine hervorragende Änderung. Sachkunde für ALLE nicht nur für „Neulinge“ sowie die Möglichkeit eine Einstufung wieder abzubauen. Weiterhin keine Liste. Absolut klasse!

    Die Liste machen sich einzelne Regionen dann einfach selbst … eigentlich liegt Göttingen ja auch in Niedersachsen … Quelle

    Zitat

    Göttingen hebt die Hundesteuer ab Juli um zehn Prozent auf 132 Euro für den ersten Hund an. Bei sogenannten Listenhunden steigt der Betrag auf 744 Euro. Fünf Rassen sollen außerdem in die Liste gefährlicher Hunde aufgenommen werden.

    Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) geht es um die Sicherheit: „Wir möchten, dass sich die Menschen überlegen, ob sie einen Hund von der Liste nehmen oder etwa einen Pudel, Dackel oder Rottweiler."

    Genau, aus Gründen der öffentlichen Sicherheit empfiehlt Göttingen Rottweiler. Made my day. :lol: