Hallo,
mal kurz und platt gesagt, kann die Homöopathie dem Organismus Hilfestellung geben, mit den Allergie-Auslösern besser klar zu kommen - also die Allergie-Bereitschaft zu verringern.
Im Gegensatz dazu unterdrückt das Cortison die Folgen der überzogenen Abwehrreaktion, ohne aber wirklich etwas zu unternehmen, heißt, das Immunsystem reagiert immer noch "über", aber durch das Cortison sieht man es halt nicht.
Wie vorher schon geschrieben - ich verteufel das Cortison nicht - aber bei einem Tier mit einer chronischen Erkrankung würde ich immer erst anders probieren wollen, um mir das Cortison für den Notfall in petto zu halten.
Die andere Möglichkeit der Homöopathie liegt darin, die vorgeschädigte Lunge zu unterstützen- bei der COPD "platzen" ja im Grunde durch die erschwerte Preßatmung plus oft Hustendruck die kleinen Bronchiolen kaputt, dadurch wird die Fläche, die für den Gasaustausch zur Verfügung steht kleiner und dadurch entwickelt sich im Laufe der Jahre eine zunehmende Luftnot, weil nicht mehr genug "Platz" für den Sauerstoff an der Lungenschleimhaut ist, um sich ins Blut zu beamen (und andersrum, das Kohlendioxid nicht rauskommt).
Da hat die Homöopathie wirklich sehr gute Möglichkeiten, kann ich nur empfehlen.
Die COPD ist ein absolut ernstzunehmendes Krankheitsbild - mit fortlaufender Verschlechterung, wenn nicht umgehend etwas gegen die Auslöser der hier vorliegenden Allergien unternommen wird.
Wie oben schon geschrieben - der Stall kann noch so gepflegt sein, aber da wo Heu und Stroh sind und auch, wenn es allerbeste Qualität ist, sind IMMER Staub und vor allem Schimmel-Pilz-sporen in der Luft - das sollte so ein Hund nicht fast den ganzen Tag einatmen müssen.
Lg, Chris