Beiträge von McChris

    Hallo,
    grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, den ein oder anderen meiner Hunde mal als "Therapeut" zur Verfügung zu stellen - aber ich würds dann vorher gerne wissen wollen :D und das gehört dann nicht in eine "normale" HuPla-Gruppe - davon abgesehen, dass ich mich dann für die Kosten, die eine völlig regelkonforme Abwehrreaktion meines Hundes verursachen, ausnahmsweise mal NICHT zuständig fühlen würde (wie habt Ihr das eigentlich geregelt?).

    Aber in einem normalen HuPla-Rahmen haben solche - noch dazu recht planlos ablaufenden Konfrontationen nichts zu suchen.

    Gut, dass Du nur ne Schnupperstunde hattest!
    Und toll, dass Ihr beide das folgenlos hingekriegt habt.

    LG, chris

    Hallo,
    ich würde auch ruhiger loben - und noch gar nicht ZUVIEL mit dem kleinen Dötz machen, 9 wochen, der ist doch grad mal ein paar Tage bei Euch und dafür habt Ihr schon ganz schön viel im Programm.

    LG, Chris

    Zitat


    Ps. die Hunde sind immer oben im Flur, wenn ich nicht da bin. Trotz zusätzlicher Sicherung, die sie durchgebissen hat, hat sie sich durchs Gitter auf dem Weg nach unten gemacht.

    Alexandra

    Für mich liegt in solchen Dingen der Unterschied zwischen "Wie kann man nur" und "Mist, das war SO nicht vorauszusehen".

    Es GAB doch Sicherungsmaßnahmen.

    Ein durchgebissenes Gitter ist schon ein Wort, finde ich, und wer noch nie einen zu allem entschlossenen Terrier in Aktion gesehen hat, kann sich von der Kleinheit durchaus täuschen lassen - für mich ist das ein absolut tragischer, aber nachvollziehbarer Fehler. Der die Katzen-Welpen nun auch nicht wieder lebendig macht. Aber den vorwurf "Ihr lasst den Hund mit den Katzenkindern allein" finde ich ein wenig ZU heftig.

    LG, Chris

    Hallo,
    das tut mir sehr leid mit den Katzen-Welpen.
    Ich hoffe, die Mutterkatze hat nix abgekriegt.
    Bei manchen Hunderassen kann man so zwischenartliche Kontakte nicht einfach so laufen lassen, sonderm muss sie gezielt über einen längeren Zeitraum aufbauen. Katzenwelpen werden nicht automatisch als Katze erkannt - dass Eure Hündin trotz Eurer Vorsichtsmaßnahmen dort hin konnte, bedeutet, dass Ihr die Entschlossenheit eines Terriers deutlich unterschätzt habt. (Was aber kein Vorwurf sein soll) eure Hündin hat im Rahmen ihres Hund-Seins leider "normal" reagiert, indem sie die Welpen getötet hat, sie ist deshalb nicht abartig böse oder so, ihr fehlt nur Erziehung.

    Was Euren Hund angeht - bzw. beide Hunde - glaube ich, dass Eure Probleme zu groß sind, um hier durch Forums-Antworten gelöst zu werden.

    Bei Euch stimmt im grundsätzlichen Umgang mit den Hunden etwas nicht - diese Rangordnungsgeschichte UNTER den Hunden finde ich schon recht fragwürdig - aber Hunde, die den Menschen nicht als Führung ansehen, sondern ihn sogar "kontrollieren" wollen (so schätze ich nämlich das sehr auf Dich fixiert sein ein), brauchen einige Stunden Hunde-Verhaltenskunde mitsamt ihren Haltern beim Hundetrainer.

    Unternehmt bald was - sonst wird es immer schlimmer.
    Terrier sind tolle Hunde - aber die müssen wissen, wo der Bartl den Most wegholt. Zu soft kommt man bei denen nicht weit.

    LG, Chris

    Ich finde es nicht überspannt, wenn man einen "grenzenlosen" Hund in der Familie hat, sich aus gegebenem Anlass um das Wohl der kleinen Zweibeiner zu sorgen.

    Ganz im Gegenteil.

    Vielleicht ist Dein Mann ja kein Hunde-Mensch oder eben auch so mit kleinen Terror-Terriern aufgewachsen und kennt es nicht anders.

    Aber wenn Du ihn einfach mal hier mitlesen läßt - vielleicht versteht er dann, dass Deine Besorgnis durchaus angebracht und angemessen ist und dass tatsächlich ein gewisser Handlungs- oder Entscheidungsbedarf bei Euch vorhanden ist.
    LG, Chris

    Danke, Gaby für die Erklärung - ich hatte es mir tatsächlich erst mal völlig anders vorgestellt!

    Wenn ich es nun wirklich richtig kapiert habe - machst DU dennoch die "Arbeit" und benutzt die Koppel-Leinen mehr so als "Ein-Leinen-System für alle mit individuellen Zugriffsmöglichkeiten"?

    Meine Vorstellung von diesem "Experiment" war nämlich ursprünglich die, dass kein bis wenig Eingriff von Seiten des Menschen stattfindet und der "Gute Hund" den anderen tatsächlich über Hals/Geschirr ausbremst oder mitschleift....

    Lg, Chris

    Zitat

    Also bei mir tragen die Hunde sowieso Geschirre.

    Ja, aber auch da wäre es ja in erster Linie ein Ausbremsen oder Weiterschleifen. Es geht ja nicht allein um die Frage ob Geschirr oder Halsband (bei beiden hätte Dauergezerre gesundheitliche Folgen), sondern MIR geht es momentan vorrangig über den Lerneffekt.

    Vielleicht schreibst Du mal was dazu, Gaby ist ja grad off *heul*

    LG, Chris

    Gaby, jetzt haste mich aber neugierig gemacht - ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll - weil ich eben einen ganz anderen Ansatz in Sachen Leinenführigkeit habe - die Hälse meiner Hunde sind sozusagen wie ein rohes Ei für mich und ich habe die Leinenführigkeit gänzlich anders aufgebaut, über Körpersprche und viel Hilfestellung für die Hunde, so dass sie gelernt haben, dass die Leine immer locker ist.

    Ich stelle mir die "Koppel-Leinenführigkeits-Übung" sehr "ruckelig" vor und kann mir eben nur schlecht vorstellen, wie der Lerneffekt da aussieht - ausser eben, egal, was ich mache, ich werde mitgeschliffen oder ausgebremst.

    Kannst Du da noch mal mehr zu schreiben?

    LG, chris