Beiträge von McChris

    Vielleicht was "schlaues" zum Ausdrucken und Mitnehmen:

    http://www.pferdevilla.de/dokumente/Grup…n%20Pferden.pdf

    http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB//sh…erdehaltung.pdf

    Die Zusammenführung braucht einfach immer ein wenig Fingerspitzengefühl und Zeit/Geduld. Je weniger Pferde, desto schwieriger ist es. Und je"schwieriger" die Pferde sind, desto mehr Zeit muss man einplanen.

    Aber wie schon geschrieben - der Sommer fängt ja grad erst an, Zeit ist also allemal reichlich vorhanden.

    LG, Chris

    Das Problem mit allen Verbänden ist halt, dass die einem zu allem entschlossenen Hund auch nicht viel entgegensetzen. Profis knibbeln so einen Verband in wenigen Minuten ab.

    Grad am Vorderbein gibts ausser dem Trichter nicht viele Möglichkeiten.
    Wenn bei uns einer fällig ist - gibts immer Pausen-Zeiten zur "Intimpflege" :lol: und solange der Hund im Auge behalten wird, oder wir mit ihm unterwegs sind.

    Es gibt doch diese "weichen Spezialtrichter" mit denen die Hunde besser klar kommen.
    Vielleicht hat ja wer ne Bezugsquelle.

    LG, Chris

    Zitat

    (wurde erst bei der letzten Jagdgenossenschaftsversammlung noch mal drauf hingewiesen),

    Da gehe ich als Vegetarier nie hin - da gibts immer nur Wildschwein oder Hirsch zum Futtern... :lol:
    Mag aber auch sein - unser Jagdpächter kennt unsere Methoden ja - dass ihm das genügt. Ich werd ihn mal fragen bei nächster Gelegenheit. Schliesslich wollen wir es ja korrekt machen.

    LG, Chris

    Manche Pferde brauchen - ähnlich wie Hunde - ein wenig Nachhilfe in Sachen innerartlicher Kommunikation.
    Meine Pferde "hören" genauso auf ein Pedro, nein wie meine Hundis auch - dafür muss man nur grob wissen, was grad in dem grossen Kopf vor sich geht. Das gilt z.B. für Eifersüchteleien - Pferde können durchaus lernen, dass andere Regeln gelten als sonst, wenn Menschen zwischen ihnen rumkrauchen.

    Futterneid - ist ähnlich wie bei den Hundis - nochmal ein Kapitel für sich. Das kann man aber umgehen, indem man die beiden bei der Fütterung trennt. Wobei ich mich frage, was ein nichts-tuendes KB mit Weidegang groß an Zusatzfutter braucht. Vielleicht erklärt DAS schon einen Teil des unnahbaren Wesens....

    Bei einem Pferd mit so schwierigen Voraussetzung würde ich wirklich die "steter Tropfen höhlt den Stein"-Methode anwenden und ganz langsam so wie oben beschrieben vorgehen.

    Wenn die Weide mit E-Zaun unterteilt wird, sollte man 2 Zäune ziehen, mit 1 - 2 Metern Abstand in der Mitte.
    So ist die Gefahr verringert, dass die beiden sich am Zaun ankeifen und einer mit nem Bein drin hängen bleibt.

    LG, Chris

    Einfach so zusammenlassen - grad, in so Kleinstgruppen, ist keine gute Methode.
    Das Pony sollte erst mal den typischen "Stall/Umgebungsgeruch" annehmen, dazu hält man die beiden einige Zeit in Sichtnähe, aber eben noch getrennt. Wichtig ist ein sicherer Zaun dazwischen - also nicht nur eine Stromlitze oder so....

    Die Fläche, auf der die Pferde zusammengeführt werden sollte so groß wie möglich sein. Und auch "Deckung" bieten durch Gebüsch, Bäume, irgendwas, so dass das Pony ein wenig ausweichen kann.

    Ein wenig Gezicke kann es durchaus geben - aber auch da sollte normale Kommunikation zu sehen sein, sprich, wenn das Pony ausweicht, sollte das Kaltblut dann auch gut sein lassen, ähnlich wie bei den Hundis. Die eigene Individualdistanz verteidigen und auch eine gewisse Ressourcen-Verteidigung in der ersten Zeit sind schon ok, aber das gewisse Maß dabei sollte nicht überschritten werden.

    KENNT das Kaltblut denn andere Pferde?
    Wie lange musste es vorher allein leben?
    Der Sommer fängt ja grad erst an - die Weidesaison über ist also noch prima Zeit, um die beiden gaaaanz langsam aneinander zu gewöhnen. Dann wird die Weide halt unterteilt erstmal, damit das Pony die ganze Zeit in der Nähe, aber dennoch unerreichbar ist. Und in ein paar Wochen wird ein neuer Versuch gestartet.

    Möglicherweise sticht das Kaltblut auch der berühmte Hafer und es täte dem Temperament gut, wenn es mal ein wenig was tun würde?

    LG, Chris

    Zitat

    Hi,

    ist es nicht so, dass man 24 Stunden vor dem mähen einer Wiese dem Jagdpächter Bescheid sagen muss, der geht dann mit seinem Hund die Ränder ab, so dass die Ricke ihr Kitz dann "abholen" kann, da die Wiese ihr nicht mehr "sicher" erscheint? Bei uns ist das jedenfalls so und als sich da jemand vor 2 Jahren drüber hinweggesetzt und dann leider auch 3 Kitze erwischt hat, gab es eine Geldstrafe. Also einfach so mähen darf man hier im Frühjahr (BuS) nicht.

    LG Kerstin

    Solch eine Regelung kenn ich weder aus NS noch aus Bayern - wenn überhaupt, soll man "mit geeigneten Maßnahmen Vorsorge" treffen - der Jagdpächter (so er überhaupt einen Hund führt) bietet sich zwar an, aber der kann ja an "Mähtagen", bzw. dem Tag davor (und Mähen ist ja nun oft eine ziemliche Sponti-Aktion...) nicht überall zugleich sein...

    Es gibt ja nun bereits gewisse Gerätschaften - welche, die bereits im Vorfeld das Wild vergrämen und welche, die beim Mähen per Infrarot z. B. Tiere in der nächsten Mähbahn parallel zur jetzigen anzeigen. Sowas hier z. B.:
    http://www.lars-wildretter.de/Kitzrettung.html
    oder
    http://www.dlr.de/desktopdefault…1332_read-2553/

    Wir machen das schon seit ewig und drei Tagen so, dass wir täglich mit den Hunden außen am Rand ums Gelände streifen und ich kann mir vorstellen, dass sich die Rehe da schon "überlegen", ob sie ihre Kitze auf den Wiesen ablegen.
    Die kommen zum Fressen dahin, wir sehen sie oft genug, aber ein Kitz mussten wir noch nicht umplatzieren.

    Vielleicht könntest Du in den Wochen vorm Mähen einfach mit dem Hund "Präsenz" zeigen - @ sahia

    LG, Chris

    Zitat

    Chris: Wie verhinderst du, dass dir beim Heumachen Kitze unter die Räder kommen?

    Dafür haben wir doch Hunde. :lol:

    Aber im Ernst - wir gehen direkt vorm Mähen mit Hund (dann ausnahmsweise nur einem, bei uns ist es der Podenco) ich aussen an der Wiese unseren "BuSZ-Trampelpfad", Hund im Freilauf über die Wiesen. Der Podenco ist so leichtfüßig, der trampelt nicht die Hälfte platt und solch eine Jägermeister, dass er zuverlässig anzeigt, wenn was ist.

    Unsere Maschinen sind ja schon mehr oder weniger reif für die Oldtimer-Klasse - mit modernen Geräten würden wir sicher diese Anbau-Abweiser nutzen.

    LG, Chris

    Zitat

    Das wird in den Wäldern nur einmal im Jahr gemacht. Das könnte man dann doch außerhalb der Zeit machen oder sehe ich da was falsch?

    Da momentan nicht die günstigste Zeit zum Holzmachen ist, steckt vielleicht etwas anderes dahinter.

    Vielleicht ist Borkenkäferbefall festgestellt worden. Nur so als Beispiel.
    Manchmal muss man bei der Waldbewirtschaftung rasch handeln, um den übrigen Bestand zu schützen.

    Oft kann man als nicht mit der Thematik Vertrauter sowas nicht unbedingt nachvollziehen, im Zweifelsfall frage ich nach.

    LG, Chris