hi,
mein 46 kg riese ist ein auslaufmodell - er lief schon als junger hund immer wieder mal aus, vor allem auch nach narkosen, dann war er vor 2 jahren über 3 monate am stück inkontinent und es half immer nur zeitweise chemie - und davon immer wieder neue weil die alte nicht mehr wirkte. damals wurde auch ein blutbild gemacht, ultraschall, röntgen und herz-ekg (oder eeg?) um den gesamten eindruck zu vervollständigen.
mein hund ist nun seit ein paar wochen beim kostenintensiven heilpraktiker in behandlung da sowohl tierarzt und tierklinik nicht mehr weiter helfen konnten - er ist immer wieder inkontinent (vor und nach kastration) ohne infektion oder äußere einwirkungen.
bei dem heilpraktiker wurde eine blutprobe entnommen, damit zugleich eine einmalige eigenbluttherapie gemacht, und mittels des biofeldtestes der wohl mit radiästhesie ausgewertet wird wurden folgende probleme gefunden:
- staphiloccocus aurens Wo soll denn der sitzen? In irgendeinem Organ?
- endocartitis Ein Befund, der schulmedizinisch zu fassen und behandelt werden sollte...
- pankreatitis chronisch dito
- nierenentzündung dito
- bandwurm subklinisch den hat man entweder oder man hat ihn nicht, auch wenn er keine offensichtlichen Beschwerden macht, sollte er behandelt werden
- diabetis melitis subklinisch bei einer chron. Pankreatitis nicht ungewöhnlich
- lws-arthritis mit beginnender spondylose (das hat die klinik damals auch vermutet aber durch wegfallen der symptome nicht weiter verfolgt)
möglich, dass dadurch ein Nerv betroffen ist, der sich auf die Blasenfunktion auswirkt.
Hat die Klinik geröngt? Ein MRT gemacht? Es kann einfach sein, dass ein Nerv durch Einklemmen rein mechanisch mal mehr und mal weniger eingeklemmt ist und dadurch die Inkontinenz verursacht, selbiges kann auch durch mal mehr und mal weniger schlimme Entzündungsvorgänge durch die Arthritis, die auch den Nerven betreffen können und auf diesem Weg für die wechselnde Inkontinenz ursächlich sind.
diese ganzen probleme hat noch kein anderer tierarzt bei etwaigen bluttests oder untersuchungen gefunden, könne schulmedizinisch wohl gar nicht gehen...
Die meisten dieser Probleme sollten schulmedizinisch sehr wohl zu diagnostizieren sein - z. T. per Blutentnahme, z. T. per Sammelkotprobe, z. T. per bildgebender Diagnostik.
der hp hat 3 wochen alle 2 tage enzym-lidocain-spritzen an die wirbelsäule gesetzt, er wurde bis letzte woche mit derivatio entgiftet ( seitdem wirken die zeckenhalsbänder nicht mehr :kopfwand: ), an ostern hab ich ihn täglich mit enzymen gespritzt und ab da lief er täglich in strömen aus, also ich aus verzweiflung zum ta und mir 10 tab. pervicox geben lassen - hat sofort gewirkt, ist aber eben chemie. 
bin mal gespannt ob diese einmalgabe reicht, werde ich die nächsten tage merken.
seit 14 tagen kriegt der dicke (45 kg darf er, ist knapp 80 cm hoch, hätte aber wegen wirbelsäule gerne 43 kg) nun gelatine ins futter und wird auf empfehlung des hp nun auch teilgebarft, teil- aus dem grund da ich noch über 10 säcke futter im keller stehen habe und mir auch noch nicht so ganz zutraue alle wichtigen ergänzungen korrekt zu füttern. zusätzlich soll er pflanzliche mittel bekommen um die probleme zu lindern (entweder spirulina+chlorella+gelenk-phyt+grünlipp oder canicox gr, bin mir noch nicht so schlüssig )weiß auch nicht ob ich die richtige menge fütter da er seitdem 3 kg zugenommen hat aber dass stelle ich seperat ein.
so, zum problem: da ich ja einiges an ernährung geändert habe, er gespritzt und entgiftet wurde möchte ich einen aktuellen ausgangswert für spätere vergleiche haben um zu sehen ob sich was gebessert hat, logisch oder?
der hp sagte mir nun dass er keine neue blutprobe brauche da er die neue auswertung mittels radiästhesie an der alten probe ermitteln könne. ich habe mir zwar das prinzip dieser fernbeeinflußung :clairvoyance2: gründlich im netz durchgelesen, aber da ich keine ausschlagkräftigen erfahrungswerte finden konnte, hoffe ich hier hilfe zu bekommen.
ist diese methode bekannt oder ist mein hp da ein absoluter exot???
Ich arbeite in erster Linie klassisch homöopathisch, bin aber durch meinen Hauptjob als Intensivpflegekraft nicht zufrieden, wenn ich keine wirkliche Diagnose herausfinden (lassen) kann.
Die Sache mit dem Biofeld hat sicher ihre Berechtigung - ganz ehrlich, damit kenne ich mich aber nicht genug aus, um die Vorgehensweise Deines HP beurteilen zu können.
Für mich liest sich Einiges nach esotherischem Geschwafel - sorry für den Ausdruck, aber ein wenig mehr Infos zu den benutzten Verfahren sollte ein seriöser HP schon geben können. Ein guter THP scheut sich im Normalfall nicht davor, mit Schulmedizinern zusammen zu arbeiten, eher im Gegenteil. Deshalb machen mich Aussagen wie "dass die Schulmedizin das auch gar nicht kann" oft eher stutzig.
reicht ein blutbild plus zusatz beim ta nicht aus?
Für die Frage, ob ein Hund optimal ernährt ist, ist ein Blutbild, in dem vor allem Elektrolyte, Mineralien und Spurenelemente getestet werden, dazu Entzündungszeichen, Gesamteiweiß, Leber, Pankreas und Nierenwerte nur bedingt aussagekräftig - da sich ernährungsbedingte Mangel/Überschuß-Zustände dort erst zeigen, wenn schon fast alles zu spät ist.
Für eine Beurteilung der Organfunktion allerdings, ist so ein Blutbild durchaus angebracht.
Gerade mit den Krankheitsangaben, die durch den Biofeldtest im Raum stehen.
Wie eine VOR der Behandlung gemachte Blutprobe Aussagekraft für den Zustand NACH der Behandlung geben soll, ist mir allerdings schleierhaft.
Wenn ich Blut zur Bioresonanz wegschicke, gibt es vorher/nachher jeweils eine eigene Blutprobe, die untersucht wird.
danke schonmal für die antwort, bin echt ratlos...
