Beiträge von McChris

    Hallo,
    vielleicht habt Ihr Glück und der Tumor hat noch nicht gestreut.

    Zu diesem Thema gibt es hier bereits zahlreiche Threads, Du wirst die Suchfunktion oben rechts noch nicht kenne, wenn Du noch ganz neu hier bist.

    https://www.dogforum.de/zum-dritten-ma…ztumor#p8913840

    https://www.dogforum.de/heel-krebsther…hilit=Milztumor

    https://www.dogforum.de/milztumoren-to…hilit=Milztumor

    Auch, wenn Du hier diese Seite runterscrollst, siehst Du verwandte Themen angezeigt.
    Da sind sicher einige Erfahrungsberichte dabei, die Dir weiterhelfen können.

    Jetzt drücke ich erstmal die Daumen, dass die Leber noch frei ist.
    Ein Hund kann im Zweifel auch ohne Milz zurechtkommen. Wenn Dein Hundemädel ansonsten noch sehr rüstig ist, ist eine OP ja gar nicht ausgeschlossen.

    LG, chris

    Zitat


    Meine Freundin vermutet das es einfach zu viel ist für die kleine, das hin und her in den letzten Monaten.

    Mit dieser Vermutung wird Deine Freundin schon richtig liegen.
    Terrier sind recht streß-anfällig und dieses Hin und Her wäre für die wenigsten Hunde etwas.

    Entweder bringt die Zeit auf Dauer Besserung oder es muss eine Lösung mit mehr Ruhe her.
    Der Hund weiss momentan vermutlich gar nicht mehr, wo er hingehört.

    LG, Chris

    Hallo,
    wenn Deine Hündin sehr reinlich ist und nach dem Durchfall ihr "Zungen-Klopapier" benutzt, wird sie sich die Keime einfach in die Harnröhre oder Vagina hineingewaschen haben und möglicherweise ist die Vaginalschleimhaut/Harnröhrenschleimhaut durch die hormonelle Umstellung nach Sterilisation ein wenig infektanfälliger als vorher.

    Evtl besteht auch eine chronische Entzündung der Vaginalschleimhaut - auch oft ein Auslöser für rezidivierende Blaseninfektionen.

    Man kann dabei sehr gut homöopathisch unterstützend arbeiten - wie Ihr es mit dem Cantharsis ja schon tut, aber man kann z. B. auch das Immunsystem an sich unterstützen, so dass der Organismus mit einer normalen Keimbelastung selbstständig fertig werden kann.
    Da hilft ein guter THP weiter.

    Beim nächsten Durchfall würde ich mal drauf achten, ob der Pöter/das Fell drumrum vielleicht was abgekriegt haben
    In der Giardienzeit habe ich unseren Hundis tatsächlich den Hintern mit feuchtem Klopapier abgewischt, um eine ständige Re-Infektion durch die Zunge zu verhindern.... :lol: und auch die "Output-Luken" freigeschnitten, weil am längeren Fell gern was kleben bleibt...

    LG, Chris

    Was ein toller Beitrag - Corinna

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Manche Menschen-Typen sind für Menschen-Angst-Hunde einfach der persönliche "Super-Gau" - an Präsenz, an Ausstrahlung, an aufkochenden Erinnerungsfetzen, an was auch immer...

    "So einen" hat unser Doggenmädchen ebenfalls - das Einzige, was ihr da hilft, ist das gezielte Wegschicken in ein Zimmer nebenan, um ihr den "Druck" zu nehmen, sich in irgendeiner Art mit diesem Mann (eine Seele von Mensch, aber groß, massig, bollerig und wegen eigener Schwerhörigkeit sehr laut...) befassen zu müssen.

    Das gilt für drinnen.

    Draussen hat sie mehr Luft und Raum um sich und schafft es - ohne jeglichen noch so milden Druck von uns - sich schon mal von hinten an die Bank ran zu tasten und mal ne Nase voll zu nehmen... sogar ein nach hinten gereichtes Leckerli geht schon...

    Danach ist erstmal gut - und sie legt sich in 10 Metern Abstand irgendwo hin, hat aber immer ein Auge drauf. Mittlerweile schafft sie es, sich immer mehr zu entspannen und dann auch mal ein Nickerchen einzuschieben.

    Sie MUSS nicht, sie KANN sich mit diesem Mann beschäftigen und diese mit ganz viel Nachhilfe beigebrachte "Erleuchtung" hat ihr bisher am meisten geholfen.

    LG, Chris

    Es spricht auch überhaupt nichts gegen eine Kombination von mehreren Therapieformen - die Homöopathie wurde schon angesprochen, aber auch ein knochenwirksames Schmerzmittel kann doch Suse in Hinblick auf ihre Rückenbeschwerden durchaus sinnvoll begleiten. Vor Nebenwirkungen bei Dauergabe braucht man nun bei einem Hunde-Senior wahrlich keine Angst zu haben.

    Auch die Option abwarten und Suse liebevoll beobachtend einfach nur begleiten, ist völlig legitim.

    Ihr werdet das schon richtig machen, weil Ihr Suses Wohl im Auge behalten werdet.

    Vielleicht mögt Ihr Euch ja zu uns in den Club der Altenpfleger gesellen?
    https://www.dogforum.de/club-der-alten…92015-6400.html

    LG, Chris

    Zitat


    Nur einen Befehl gegeben. Er hat erst geschnappt als sie sich bereits abwendete. Ich habe auch reagiert, ich habe ihr sofort verboten dem Hund weiter einen Befehl zu geben, sie drehte sofort ab und er schnappte.

    Das ist übrigens ein Verhalten, das "neue" Hunde sehr oft zeigen.
    Grad ganz kurz da - also orientiert Hund sich an dem, der offensichtlich das Sagen hat - an Dir in diesem Fall.

    Du "schimpfst" ein klein wenig mit Deiner Tochter, also zieht Hund mit und "schimpft" auch. Das passiert in schlecht gemanagten Hundegruppen ähnlich.
    Ich finde es wichtig, diesen kleinen, feinen Unterschied zu beachten - der Hund hat nicht abgeschnappt, als Deine Tochter ihn rumkommandieren wollte, er hat erst "mitgemacht", als Du Deine Tochter geschimpft hast.
    Er hat auf Hunde-Art "mitgeschimpft", weil er dachte, das sei in diesem Moment das gewünschte "Gruppenverhalten".

    Dass er in dieser Hinsicht nichts zu melden hat - dazu hatte er noch keine Gelegenheit, dies lernen zu dürfen.

    "Er hätte nicht schnappen dürfen" - da gebe ich Dir durchaus Recht - ABER, dieser Satz kann erst gelten, nachdem ein neu hinzugekommener Hund Gelegenheit hatte, die Regeln des Hauses zu lernen. Nachdem ein Hund lernen durfte, dass es sehr wohl Unterschiede zwischen Hunden und Menschenkindern gibt.
    Nachdem ein Hund lernen durfte, dass es andere Möglichkeiten gibt, sich aus bedrängenden Momenten "rauszuretten". Das ist gerade bei Hunden und Kindern wichtig.

    Das dauert einfach ein wenig - und bis dahin muss der, der das Sagen hat, halt noch souveräner und bedachter mit allen möglichen Situationen umgehen, dem Hund und dem Kind noch mehr Hilfestellung geben als so schon.

    So oder so - wenn das Vertrauen futsch ist, ist es für alle Beteiligten das Beste, sich zu trennen.

    Aber - dieser Hund hat einen einzigen Fehler gemacht. Während Du mehrere Fehler begangen hast. Das ist menschlich, kommt vor und ist in meinen Augen überhaupt nichts Schlimmes. Man wächst mit seinen Aufgaben. Und macht sehr viele Erfahrungen erst aus Fehlern heraus.

    Aber Du brichst an dieser Stelle ab - und reichst den Hund weiter.

    Dieses ganze "was da alles passieren kann, er hat gebissen"-Gerede ist ein einziger - mit Verlaub, oberfränkisch - Schmarrn.

    Der Hund wußte es nicht besser - woher, wenn ihm niemand die Regeln erklärt hat? - und Du hast, bitter, aber wahr, in Deiner Führungsrolle in diesem Moment schlicht und einfach versagt. Das sagt nichts über Deine sonstigen Fürhungsqualitäten aus - aber in diesem einen Moment hast Du Mist gebaut.

    Das wäre vermeidbar gewesen. Von Deiner Seite aus.
    Ein mit Bedacht, souverän und in allen möglichen potentiell für den Hund noch nicht einschätzbaren Situationen denkend geführter Hund - wäre gar nicht in diese Lage gekommen.

    Ich mache Dir nicht zum vorwurf, dass Du es für das Beste hälst, Dich von Theo zu trennen.
    Manchmal paßt es zwischen Mensch und Hund einfach nicht.

    Aber den Vorwurf, dass Du es Dir ein wenig zu leicht machst, indem Du Deine Fehler dem Hund zusprichst, den musst Du Dir schon anhören.

    So wird nämlich aus ganz normalen, netten Hunden ein schwer vermittelbarer Kandidat - weil Hund ja angeblich völlig ohne Grund nach einem Kind geschnappt hat.

    Die Wahrheit hat aber immer mehrere Seiten - und die des Hundes sieht i. d. R. ganz anders aus. Nur leider kann er nicht für sich sprechen.

    Und nun soll der Hund NOCH eine kurze Zwischenstation erleben "dürfen" - hast Du überhaupt eine Ahnung, was Du damit alles anrichtest? Das spricht nicht gerade für allzuviel Verständnis, was Hunde mit Vorgeschichte angeht.

    Nun ja, jetzt habe ich doch "gehackt" - aber bei so wenig Einsichtigkeit in die eigenen Fehler, da rollen sich mir wirklich die Fußnägel hoch vor Zorn.
    Weil es wieder einmal der Hund ausbaden muss, dass sich ein Mensch überschätzt hat.

    LG, Chris

    Ich finde den Vorschlag des TA`s gar nicht verkehrt - Suse ist nach Deinen Beschreibungen ja durchaus eine sehr "rüstige Rentnerin", die noch sehr viel Lebensfreude hat.

    Ohne genaue Diagnostik wird man nicht herausbekommen können, ob der Tumor in der Blase gutartig ist oder bösartig. Mit Hilfe einer OP vor Ort nachzusehen und z. B. auch zu schauen, ob und wenn inwieweit der Tumor in die Blasenwand oder in benachbarte Organe infiltriert hat, wird zumindest alle Zweifel beseitigen. So oder so. Oft ist es hilfreich, genau Bescheid zu wissen.

    Aber - wie auch immer Ihr Euch entscheidet, es wird immer die richtige Entscheidung sein, weil Ihr sie im Sinne von Suse treffen werdet.

    Ich würde Eure Tochter auch teilhaben lassen - ihr vorher Zeit zum Abschied geben und hinterher die Zeit, es wirklich zu begreifen. Trauer ist immer mit Schmerzen und Traurigsein verbunden, das gehört dazu und ist wichtiger Teil eines Heilungsprozesses für die Seele. Auch bei Kindern.

    So ein altes Hundemädchen ist etwas ganz besonderes - ich wünsche Euch allen noch eine besonders schöne und intensive Zeit miteinander.

    LG, Chris

    Glückwunsch zum Familienzuwachs. ;)

    Menschennamen für Tiere führen nur zu unnötiger Verwirrung - Nachbars Dackel hiess so, wie mein Pa...
    Sag mal in Anwesenheit Deines Pas "Der dusselige Willi ist schon wieder auf dem Hof!"...das kommt gut... :lol:

    Mehr Bilder bitte.

    LG, Chris