Beiträge von McChris

    Puh, es braucht eine Menge Frustrationstoleranz auf der "Suche" nach Ghosty, der Geisterziege.

    Sichtungen sind nach wie vor reiner Zufall und ohne des Jägers WKs würde ich vermutlich denken, dass sie weitergezogen ist. Die WKs sind leider nur im Dämmerungs- und Nachtbetrieb, wo sie sich tagsüber noch so rumtreibt, weiß ich also leider nicht.

    Das Wetter ist herrlich - das heisst, es wird ab heute mittag nur so vor Erholungssuchenden wimmeln. Da stehen die Chancen auf eine Sichtung eh schlecht.

    Morgen wird der Hänger hergerichtet. Und am Sonntag dann aufgestellt. Leider nähern sich gerade die Wühlspuren der Wildschweine an den geplanten Standort an. Darüber hab ich den Jäger informiert, ich will nämlich vermeiden, dass es heisst, das wäre erst seit dem Anfütterungshänger so, dieses Dorf ist da nämlich mit Vorsicht zu geniessen.

    Ich bin als Weidetierhalter nicht des Wolfes best buddy, aber so geht das einfach mal gar nicht:

    https://www.br.de/nachrichten/ba…in-wolf,V1khAmm


    Zitat

    Nachdem er angeschossen wurde, sei der Wolf allerdings nicht sofort tot gewesen, sondern habe sich noch ein wenig weiter geschleppt. Gestorben sei er dann, nach Erkenntnissen aus der Obduktion, an Auszehrung.

    Damit ist der angeschossen verendete Wolf bei Pegnitz gemeint.

    X X X

    Der Hänger ist da. :gott:

    Da muss jetzt noch ein Dach drauf, ein Beschlagteil an der Rampenklappe geschweißt werden und die "Ausstattung" drangeschraubt werden (Heuraufe, Futtertröge, Leckstein) und eine Art Podest, damit sie auch aufs Dach können, muss ich noch erfinden.

    Ich hab die Höhe der Transportbox gemessen, auf die der kleine Kurz-Pflegling problemlos draufgehopst ist, die ist 50 cm hoch. Das würde ich als Maß für einzelne Tritthöhen nehmen oder was meint Ihr?

    Drückt mal die Daumen, dass wir den Hänger aus den Kleinanzeigen bekommen.

    Das ist natürlich in die Hose gegangen - es war alles abgemacht, aber ein anderes Familienmitglied hat den Hänger einfach wem anders verkauft....nun haben wir noch einen gefunden und ich schlage drei Kreuze, wenn der heute Abend hier auf dem Hof steht.

    Dafür hab ich eine Runde mit dem Jagdpächter gedreht, der so "schwierig" sein soll und bei dem alle Bedenken hatten, dass der das nicht will, dass wir die Ziege anfüttern. Ich hab erklärt, warum ich den Hänger wo hinstellen würde und ich glaub, das hat ihn beeindruckt, weil er gemerkt hat, dass ich eine ganz gute Beobachtungsgabe habe, auch er sagt, ich kann in Sachen Ziegensicherung dort machen, was nötig ist. Seine WK-Aufnahmen zeigen auch sehr deutlich, dass sich die Ziege dort überall regelmäßig aufhält. Allerdings nicht wie Raubzeugs wirklich so, dass man die Uhr nach stellen könnte, nicht mal täglich, das kann sich ein potentielles Beutetier einfach nicht erlauben, so vorhersehbar zu sein. Sie ist da jedenfalls seit Wochen regelmäßig unterwegs, spätestens wenn das Wetter schlechter wird, sollte eine Anfütterung hoffentlich Erfolg haben. Jetzt kann sie sich dann erstmal dran gewöhnen, dass der Hänger da stehen wird.

    Sie ist übrigens erst nach den massiven Verscheuchaktionen im Dorf so extrem scheu Menschen gegenüber geworden. Der Jagdpächter war, als sie noch beide Zicklein hatte, zu Fuss bis auf 10 Meter an sie ran. Das ist bitter, aber nützt ja nix.

    Bei Brauchbarkeitsprüfungen gehts um den individuellen Hund - nicht um den Vergleich mit anderen Hunden, da gibt es als Ergebnis nur "ja/nein". Ob das Wettbewerb genannt werden kann, ich weiss es nicht. Da müsste man im Zweifel einen spitzfindigen Anwalt dransetzen.

    So viele kupierte HSH gibts im deutschen Herdenschutz nicht, einen Hund aus dem Auslands-TS einzusetzen ist da wenig gefragt, die aus Herdenschutzbetrieben nach D eingeführten Hunde sind unkupiert, da dürfte die Gegebenheit für eine Gesetzesänderung bei den paar Einzelfällen nicht vorhanden sein.

    Aber mit so einem Hund darfst in Deutschland nichts machen. Keine Hundsportturniere, keine Prüfungen,

    Meine ohrenkupierte Kangalette McYassi könnte ganz normal an Prüfungen "arbeitender Herdenschutzhund" teilnehmen. Ich habe da keinerlei Einschränkungen bei Brauchbarkeitsprüfungen oder im Einsatz. Sie stammt aus der Türkei, ist als eine Art Andenken an die Heimat nach D mitgebracht worden und dann in Hessen als Kangal aus Privathaltung eingezogen worden (ohne Vorfall, einfach weil falsches Bundesland) und vom dortigen TH an mich vermittelt worden.

    Angefeindet worden deshalb bin ich noch nicht, warum auch, ich kann ja nix dafür und wer mich kennt, weiss auch, dass Yassi hergekommen ist, weil sie Yassi ist und nicht, WEIL sie kupiert ist. Klar gab es anfangs im Forum Fragen, warum sie kupiert ist, die waren aber sachlich-interessiert.

    Die würde gut hierher passen.

    Bei entlaufenen Rindern wird grundsätzlich rascher als bei anderen Tierarten aufgrund der Gefahren für den Straßenverkehr bei gescheiterten Einfangversuchen eine Abschussverfügung erteilt. Das ist traurig für das Tier, dient aber der Sicherheit der Menschen. Ein Zusammenstoß mit einem ausgewachsenen Rind kann für Tote und Schwerstverletzte sorgen. Das scheinen viele der Kommentatoren dort nicht zu begreifen.

    Bei "meiner" Ziege, die ich versuche zu sichern, ist zumindest diese Gefahr nicht vorhanden. Allerdings macht eine kaum vorhandene Gefährdung für den Strassenverkehr leider auch eine Erlaubnis zur Distanznarkose nahezu unmöglich.

    Ich drück der Kuh die Daumen, dass sie auf einem Lebenshof landet.

    Ja, mir geht das auch so. Für hier im Dorf ist das aber normal. Inklusive aus den Gärten verscheuchen.

    Sie schlägt sich ja bisher sehr gut da draussen und hat jetzt für das mitlaufende Zicklein mehr Milch, dadurch, dass das andere auf der Pflegestelle ist. Aber es gibt hier Wolf und Luchs und ein domnestiziertes Tier bleibt ein domnestiziertes Tier und gehört nicht in die "Wildnis", auch wenn die Ziege mittlerweile sicherlich schon verwildert ist und auch nicht mehr so zugänglich für Menschen ist. Auch die Witterung macht mir Sorgen, da wäre Schnee noch besser als das nasse Wetter der vergangenen Winter hier im Fichtelgebirge.

    Wenn wir uns nicht kümmern würden, würde es niemand tun. Und das finde ich für ein Land, in dem Tierschutz im Grundgesetz verankert ist, armselig.

    Ich bin froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, dass sie noch da sind.

    Drückt mal die Daumen, dass wir den Hänger aus den Kleinanzeigen bekommen. Das wäre so viel wert, eine Fütterungsstation zu haben, wo sie zuverlässig hingeht.