Beiträge von McChris

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Einschläferungen aus nichtigen Gründen stattgefunden haben. Allerdings spielt natürlich auch der Kostenfaktor eine Rolle. Bei einer solchen Menge an Tieren kommen schon bei einer Grunduntersuchung, noch ohne jede Therapie enorme Kosten zusammen. Von fehlenden, geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten brauch man gar nicht erst anfangen. Da helfen Facebook-Kommentare wie "ich würde einen nehmen" einfach mal nicht.

    Von vermeintlich noch leidlich lebensfähig wirkenden Hunden auf Fotos kann man sich kein Bild der Lage vor Ort machen. Möglicherweise gabs Hinweise auf schwere Infektionen wie Parvo oder Inzucht mit schweren Gebäudeveränderungen.

    Das sind Menschen, die da im Veterinärwesen tätig sind. Eine der Amtsveterinärinnen dort hat gesagt "Wir haben alle Hunde zuhause", die werden mehr als genug daran zu knacken haben.

    Noch ist sie nicht gesichert.

    Aber ich bin zumindest etwas optimistischer gerade, dass es vllt. doch keine mission impossible ist.
    Was sich schlecht beschreiben lässt, ist das unbehagliche Gefühl, das ich habe, ein Beutetier in Wolfs- und Luchsgebiet anzufüttern. Ich rechne bei jeder Ankunft dort damit, dass ich von fern was liegen sehe und auf eine gerissene Ziege stoße. Andererseits: sie hats bisher geschafft, sie ist unglaublich vorsichtig und auch auf den WK-Bildern ist bereits zu erkennen, wie sehr sie die Umgebung sichert, ehe das Zicklein auch aus der Deckung tritt. Auch war heute im Nebel ihre Wohlfühldistanz deutlich höher und sie ist nicht gemütlich ausgewichen, sondern wieder geflüchtet. Ihre Instinkte funktionieren wirklich gut.

    Aber anders, als mit Anfüttern geht das nun mal nicht. Das macht ein wenig inneren Druck, dem ich standhalten muss, denn ein zu früher, fehlgeschlagener Einfangversuch, erschwert jeden weiteren massiv.

    Wie toll ist das?

    Heute war sie wieder da, als ich gekommen bin - nach knapp über 2 Wochen, die ich tagtäglich zu selben Uhrzeit dort bin, halte ich das nicht für reinen Zufall.
    Und nicht nur das, seht selbst:

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    Am Futter war sie noch nicht, aber das wird nicht mehr lange dauern. Sie ist da zwölfendrölfzigmal zwischen der Salweide und dem Hänger durch aufs und vom verwunschenen Grundstück spaziert.
    Und sobald die Luftfeuchtigkeit nicht mehr so hoch ist, dass die Kameralinse beschlagen ist, könnten wir auch bei der Ohrmarkensache weiter kommen.

    Das gilt fuer jedes Tier, dass 'zum Spass' gehalten wird. Uns hat ein Anwalt bei nem Vortrag erzaehlt/erklaert: Halte ich als Privatperson Kuehe, weil ich die putzig finde, jemand oeffnet den Stall, die Kuehe rennen auf die Strasse und verursachen einen Unfall, dann hafte ich! Weil es meine Spass-Tiere sind (das mit dem Spass nicht falsch verstehen) und die einen Schaden verursacht haben!

    Auch bei landwirtschaftlicher Tierhaltung haftet man "erst Mal". Musst Du Dir dann halt erstreiten, wenn Du es anders haben möchtest ...

    https://www.landdata.de/magazin/unfall…haft-wer-haftet

    Wie irre ist das?

    Ausgerechnet heute, am Tag des Hänger-Aufstellens, wieder eine Sichtung und dann auch noch gerade mal 50 Meter vom geplanten Hängerstandort entfernt.

    Das Zicklein:

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    Die sind da direkt neben dem verwunschenen Grundstück und es regnet arg - gehe ich recht in der Annahme, dass Ziegen sich bei so einem Wetter nur ungern weit von ihren geschützten Plätzen weg entfernen und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ihre "Basis" tatsächlich auf diesem Grundstück ist?

    Ihre Ausweichdistanz ist nach wie vor gross, ca. 80 Meter, allerdings ist sie recht gemütlich im Schritt ausgewichen, nicht geflohen.

    Der Hänger steht, jetzt brauchen wir alle Daumen. Der Innenraum ist eingestreut und auch da liegt Heu.

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    " They’re dogs doing their job, back tf up and they’ll leave you alone. This is absolutely ridiculous man."

    Wenn die Hunde einen eingekreist haben, ists dafür aber nun mal zu spät. Das wäre ganz am Anfang vllt. noch möglich gewesen.

    ...

    Ich denke, dass das Gefuchtel mit dem Stock da einer der Trigger für die Hunde war, selbst meine, die nun wahrlich touri-erprobt sind, würden auf so ein Gefuchtel deutlich vehementer reagieren als üblich. Der Mensch ist ansonsten ja wirklich ruhig geblieben, hat sogar zunächst freundlich mit den Hunden gesprochen. Aber so ein Gefuchtel ist halt nicht deeskalierend - wenn auch situativ verständlich.
    Man kann Trekkingstöcke einsetzen, um die Hunde auf Abstand zu halten, dann aber rein als Barriere, mit der Spitze zum Boden, nicht auf den Hund zeigend - das würde auch in nicht-hündischen Kulturen als aggressiver Akt empfunden werden.

    Aber auch diese Hunde hatten einen Aus-Knopf, sobald der Hirte dazugekommen ist. Alltag sind Wanderer (und man darf bitte nicht vergessen, wie anders ein Mensch mit riesigem Rucksack auf dem Buckel aussieht) für diese Hunde vermutlich eher nicht.

    Für nen Schönheitspreis taugts nicht, aber ich hoffe, da ist dann - einstreuen und Heu einfüllen machen wir erst am Standort - kein Ziegenwunsch mehr offen. (Wasser brauchts nicht, hier sind überall Bäche und Teiche):

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    Der Tisch, auf dem das Werkzeug liegt gehört als Podest mit dazu.

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    Das ist jetzt erstmal die allererste Variante, um sie überhaupt an den Hänger zu kriegen. Deshalb ist alles aussen oder direkt hinten am Eingang positioniert. Und auf der Seite, wo sie am ehesten dran vorbeiläuft.

    Sollten wir dahin kommen, dass sie da zuverlässig drangeht und dass es tatsächlich ums Einfangen geht, wird alles in den Hänger verlagert und sieht dann hoffentlich am Ende so aus:

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    Allerdings ist der Luchs aktuell in der hood. Das machts nicht einfacher. Und ich hoffe, er erwischt die beiden nicht.