ANZEIGE

Beiträge von Chris2406

    Können sich HSH denn daran gewöhnen?

    Ja, absolut!

    Die gewöhnen sich an alles, was in dem jeweiligen Umfeld normal ist.


    Fies sind so Standorte wie meiner hier - wo eben der Wanderer oder Spaziergänger nicht der "Alltag" für die Hunde ist, sondern eher die Ausnahme. Oder wo nur alle 4 Wochen mal ein Spaziergängerhund vorbeikommt.

    Das hier ist auch Ayla - die ist den Trubel gewöhnt:

    https://www.facebook.com/32081…848228251/?type=2&theater

    Lösung für jetzt und die auch noch realistisch? Da hätte ich nur eine Idee - und die mag ich nicht :lol:


    Und mal ganz im Ernst: Sollte ein schonender und respektvoller Umgang der Gattung Mensch mit dem Mitlebendigem auf der Erde ein Ziel sein, dann wird der Weg dahin meiner Ansicht nach wehtun. Und genau das macht es unrealistisch. Nur:


    Der Weg nicht Dahin wird nach heutigem Wissenstand auch weh tun. Halt nicht so sehr uns heute hier.

    Ja, das hast Du gut ausgedrückt.


    Was ich mit dem 2.500 qm-Gedankenspiel in erster Linie wollte, war zum Nachdenken zu bewegen, wie wenig Fläche wir tatsächlich für die Erzeugung unserer Lebensmittel haben und wie verantwortungsvoll man damit umgehen müsste, um wirklich davon leben zu können.

    Also weiterhin der Notwendigkeit auf einen „externen“ Job?

    Da hat man dann keine Zeit mehr für. :lol:


    Mit GöGa wären es schon 5.000?

    Ja, genau.


    Wenn es so wäre, dass jeder seine Parzelle Land zugeteilt bekäme, gäbe es ja manch anderes dafür nicht mehr. Keine Landwirte, die (über Umwege) Supermärkte mit Lebensmitteln beliefern - das Land ist ja aufgeteilt.

    Also schon zum grossen Teil in Richtung Selbstversorgung.

    Ich hab dazu noch nie eine genaue Auswertung mehr gesehen, aber schon in meiner Jugendzeit wurde verbreitet, dass bei der gegenwärtigen Bevölkerungsdichte eine nur regionale Versorgung bei extensiver Land- und Weidewirtschaft und artgerechter Tierhaltung schlicht nicht ausrechen würde. Also auf gut deutsch: Dass es hierzulands einfach zu viele Menschen dafür gibt.


    Weiß da jemand was - gibt es dazu Untersuchungen und Auswertungen?

    Die landwirtschaftlichen Nutzflächen in D ergeben bezogen auf die Einwohnerzahl knapp 2.500 m² pro Person, davon ungefähr 1.500 m² (so pi mal Daumen erinnert, die genauen Zahlen hab ich nicht im Kopf) Ackerfläche, der Rest Grünland. Da kann man schon was draus machen als Selbstversorger - aber wirklich VIEL ist das nicht.

    Noch dazu, wenn man bedenkt, dass Tag für Tag in D etwa 100 Fussballfelder landwirtschaftliche Flächen durch Flächenverbrauch wie Strassenbau, Wohnungsbau etc. verloren gehen.


    Wenn man dann beim Stichwort "regional" noch bedenkt, dass nicht alles auf jedem Boden wächst und beim Obstbau auch Weinberge mit dabei sind, beim Grünland auch steile Hanglagen, Marschland, Deiche, die ausserhalb dieser beiden Nutzungsarten kaum zu gebrauchen sind, wirds noch knapper.


    Es ist eine riesengrosse Herausforderung, nach Wegen zu suchen, soviele Menschen gut zu ernähren, dabei aufs Tierwohl zu achten und auch Umwelt-, Klima- und Naturschutz zu betreiben.

    Aber redest du da nicht eher von erhaltenswerten alten Landtierrassen

    Ich ja - die meisten anderen hier im Thread reden immer pauschal von "den Nutztieren", wo auch die alten Rassen zugehören. Ich hatte nicht den Eindruck bisher, dass da nennenswert differenziert worden ist.


    Nur mal ganz rein hypothetisch - wenn der Fleischkonsum in so einem Maße abnehmen würde, dass man wieder mit den alten "normalen" Rassen auf mehr Platz eine moderate Viehwirtschaft bestelligen könnte, dann wäre das ja schon echt ein Schritt.

    Ja. Eines meiner wichtigsten Kriterien dabei ist, dass es dort keine Tiere gibt, die geschlechterbedingt "über" sind.

ANZEIGE