Beiträge von McChris

    Falls jemand Interesse an online-Vorträgen hat, die Ornithologische Gesellschaft Bayern hat heute z. B. einen über Braunkehlchen und Brachvögel im Angebot,

    Der war interessant, viel Neues gabs für mich aber nicht, ich bin in Sachen Braunkehlchen ja eine Art Staubsauger, was Infos angeht.

    Was mich immer wieder stutzig macht, sind Bemühungen, zum Gelege- und Nestlingsschutz Flächen mit Elektrozaun gegen Füchse einzuzäunen.

    Diese Vogelschutzzäune sind nicht ganz identisch mit Herdenschutzzäunen, im unteren Teil wird weit enger gezäunt als im Herdenschutz, ABER: hier würde den Füchsen das gar nichts ausmachen, die würden einfach zwischen Reihen weiter oben durchspringen. Angeblich (ich hab nachgefragt) soll das beim Vogelschutz Füchse abhalten - mir kommts seltsam vor, weil die Erfahrungen im Herdenschutz völlig anders sind. Ich hätte gern noch mehr Fragen zu dem Zaun gestellt, es wurden z. B. Elektrobänder verwendet, die i. d. R. sehr hohe Widerstandswerte haben, was bedeutet, dass die Schlagstärke auf grossen Strecken drastisch abnimmt und hier bei mir ist die Erfahrung, dass die Braunkehlchen die Zäune und Zaunpfosten gern als Ansitzwarten nutzen und auch ganz in der Nähe davon ihre Nester anlegen. Wenn man dann ständig den Zaun freimähen muss, um die Schlagkraft zu erhalten, kommt man möglicherweise noch unentdeckten Nestern gefährlich nah und mit Schutzbrille, auf der die grüne Mähmatsche klebt, übersieht man ein verstecktes Bodengelege schnell.

    Hat jemand von Euch da praktische Erfahrungen mit diesen Zäunen im Vogelschutz?

    Würde denn ein HSH gegen Raben helfen? Weißt das jemand?

    Minimum sind 2 HSH. Auch die Abwehr von fliegenden Prädatoren ist da Grundausstattung.

    Wenn die Herde nicht zu gross ist, die Fläche ebenso, können HSH da natürlich helfen. Aber die Vögel sind unglaublich schlau. Hier "ärgern" die Krähen die HSH, indem sie immer von einer Seite der Weide auf die andere fliegen, sich auf die Zaunpfosten setzen, warten, bis der Hund angesaust kommt und dann fliegen sie wieder nach gegenüber - die können die Hunde regelrecht k.o. hetzen. Bei grossen Vogelgruppen kann also auch das keine absolute Sicherheit in der Lammzeit bieten, wenn z. B. mehrere Lammungen fast zeitgleich ablaufen und noch wackelige Jungtiere rumeiern.

    McChris gab/gibt es eigentlich nochmal was von den beiden Ziegen?

    Nein, wir müssen leider davon ausgehen, dass beide von der Luchsin mit Jungtier gerissen worden sind. Ich hab spiralförmig um die letze Sichtungsstelle der Großen alle Jäger abtelefoniert, um evtl. doch noch irgendwo auf eine Sichtung oder WK-Aufnahme zu stoßen, aber da war nichts. Leider.

    Noch eine Stimme für Uferschwalben.

    ...

    Falls jemand Interesse an online-Vorträgen hat, die Ornithologische Gesellschaft Bayern hat heute z. B. einen über Braunkehlchen und Brachvögel im Angebot, ist kostenlos, wenn man sich per Mail anmeldet, bekommt man ganz fix den Link zum Vortrag:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Edit - dieses "Bild" darf ausdrücklich geteilt werden.

    Franzi verträgt leider keine Karotten (und somit auch keine Morosuppe)

    Ich frag noch mal sicherheitshalber nach, weil hier auch Hunde die Morosuppe vertragen, die Möhren roh oder normal gekocht nicht vertragen: hast Du es ausprobiert, ob die Morosuppe Probleme macht oder ist es eine Vermutung, aufgrund der sonstigen Möhren-Unverträglichkeit?

    Die lange Kochzeit ist ja schon recht speziell und scheint für die Hunde hier die entscheidende Verträglichkeitsveränderung zu bringen.

    Ansonsten hätte ich auch nur noch pinkelpirscher s Tipp: nichts stopft so sehr, wie fein geriebener oder gar pürierter Apfel.