Ja, da hat der Marktleiter erkannt, dass man mit Symphatie-Punkten mehr Umsatz machen kann, als mit Schadensersatzforderungen - auf Letzteres verzichtet der Penny-Markt nämlich netterweise. (Auch, wenn die Betriebshaftpflicht der Schäferei da sicher auch ihren Spaß dran gehabt hätte....) ![]()
Beiträge von McChris
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Ich kann nur das Video sehen, die Kommentare kann ich nicht lesen. Aber das scheinen Hunde in Aussenhaltung zu sein, keine HSH an einer Herde :
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Ab einer gewissen Anzahl an Wölfen haben die typisch deutschen 2 HSH dann auch keine Chance mehr:
https://www.ndr.de/nachrichten/ni…nburg-1802.html
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Wir werden hier gerade nach wie vor vom Luchs "tyrannisiert" und es ist so dermaßen absurd, dass ich hier nächtelang draussen bin, bei den Temperaturen macht das gerade auch ganz viel Spaß, um dafür zu sorgen, dass die HSH hier bloss ja nicht ihren Job machen und vehement bellen, weil wir mit stillen Hunden mit grossen Beutegreifern klar kommen sollen..... wie bescheuert ist das?
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Vergangene Nacht war der Tiefstwert -10° C - McGee und McYassi haben dann auch mal die Hundehütten genutzt, McGyver, der angezeigt hat, dass er ein wenig friert (kurze Momente, in denen er den Rücken leicht aufgezogen hat), hat den Mantel anbekommen und damit in der Hütte geschlafen. Heut morgen waren sie gut drauf und munter, das scheint also gepasst zu haben. Zur Nacht kriegen sie nochmal extra Futter, so eine Art warmer Suppe.
Womit sie alle drei ein wenig Probleme haben, ist im Rinderauslauf der plattgetrampelte, verhartschte, gefrorene Schnee, da geht ab und an die ein oder andere Pfote mal in die Höhe, da schicke ich sie in den Eingang vom Offenstall, wo sie dann auf Stroh stehen können und dann ists auch sofort wieder ok. Lockerer Schnee macht ihnen nix.
Den Rindern macht das alles überhaupt nix, die liegen noch mittenmang in ihrem absoluten Wohlfühltemperaturbereich. Die alte Kuh Brauni ist wegen ihrer Arthrose-Hüfte in ihrem Extra-Stallbereich mit einer dünnen Decke über Rücken und Hüfte eingedeckt, das hat sich über die letzten Jahre im Winter als hilfreich für die Arthrose erwiesen. Ansonsten bekommen sie ein Kilo Heu mehr als sonst, Brauni nur 1/2, weil bei Rindern die Heizung ja durchs Verdauen passiert.
Für uns Menschen besteht die Schwierigkeit nur darin, sich situativ angemessen anzuziehen. Wenn man körperlich arbeitet, sieht das anders aus, als wenn man mit den Hunden auf die eisige Freifläche zur Zaunkontrolle geht.
Die Wassernäpfe der Hunde haben mit den Hot Stones durchgehalten bis heut früh, bei den Rindern ist eine Eisschicht bis zu drei Zentimetern in den Wasserbottichen überhaupt kein Problem, die drücken sie einfach mit dem Flotzmaul durch, wenn sie was trinken wollen (man sieht dann ja die Reste der einzelnen Eisschichten am Rand). Vermutlich würden sie auch mehr schaffen. Wenns noch viel kälter wird, kommen die Wasserbottiche in den Stall - da die Rinder aber gern rumplantschen, machen wir das nur noch, wenns anders gar nicht mehr geht.
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Vorgestern Nacht ist wieder ein Rehkitz (ich weiß gar nicht, wie lange man die als Kitz bezeichnet, auf jeden Fall ein Jungtier aus 2025) gerissen worden, keine 80 Meter von meiner Waldrandweide entfernt. Die Jäger geben das hier leider nie ans LfU weiter, die Spuren im Schnee waren schon verweht, der Kadaver schon nachgenutzt, so bleibt ungewiß ob Wolf oder Luchs. Hier gibts ja seltsamerweise beides, auch wenn immer wieder behauptet wird, dass beide Tierarten auf die jeweils andere verzichten können und eher nicht gemeinsam vorkommen.
Das Muttertier hat Schreckrufe ausgestoßen, das liess sich diesmal recht gut zuordnen vom zeitlichen Rahmen, denn auf diese Rufe reagieren die Mc`s. Dazu die WK-Aufnahmen von einem Luchs mit Jungtier am Ziegenhänger in der Silvesternacht. Die sind hier gerade sehr präsent - die Hunde sind entsprechend "gestimmt". Das ist wohl so ein typischer Fall von "wenn das Wild im Winter näher an die Dörfer kommt, bringt es die Beutegreifer mit."
Tagsüber die Wintersportler, die ungemeine Unruhe in die Wälder und ins freie Feld bringen, weil die im Winter ja überall rumkrauchen und nachts die Beutegreifer. Das Wild tut mir einfach leid, das hats grad witterungsbedingt schwer genug.
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Nun ist das Wetter so garstig - Sturm, Schnee, deutliche Minusgrade -, dass ich eigentlich Hoffnung hatte, dass die Ziege bei sowas doch noch mal zum Futterhänger kommt. Das wäre allerdings keine gute Idee - ich hab Luchs mit Jungtier direkt am Hänger vorbei laufend auf der WK gehabt.
Ich schau noch ein wenig, ob ich noch von Sichtungen nach Ende November erfahre, aber das sind nur noch ein paar Prozent Resthoffnung.
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ich würde euch Moderator*innen dann aber vielleicht bitten, hier offenen Rassismus rauszueditieren.
Das ist mittlerweile geschehen.
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Einerseits zum Schmunzeln, andererseits sind Einsatzfahrten immer auf ihre Art gefährlich:
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Und wie oft musst du das erneuern?
Hier reicht das von 23:oo - 6:30 Uhr. Die Trinkschüsseln sind aus lebensmittelechtem Kunststoff (Metallnäpfe sind im Winter doof), und stehen zu zweit ineinandergestapelt mit Stroheinlage in einem guten Haufen Stroh und zusätzlich die - hier großen - Hot Stones. (Warum liegt hier überall Stroh?
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Du nimmst so richtig diese Massagesteine und legst die warm ins Wasser?
Ja. Die liegen hier übern Abend in einem Topf mit Wasser auf dem Holzofen und wenn wir zur letzten Runde rausgehen, kommen sie in die Trinknäpfe der Hunde.